3D-Druck-News zum Thema

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Weg von der Dialyse:

Bioengineering-Start-up Trestle Biotherapeutics erhält Lizenz zum 3D-Druck von Nierengewebe

10. Februar 2022
Beispiel für Nierengewebe

Das Bioengineering-Start-up Trestle Biotherapeutics hat eine Lizenz für eine neue 3D-Bioprinting-Technologie erhalten, mit der Nierengewebe im 3D-Druckverfahren produziert werden kann. Mit diesem könnten an schweren Nierenleiden erkrankte Patienten von der Dialyse wegkommen und deutlich an Lebensqualität gewinnen. Langfristig wird auch am 3D-Druck von transplantierbaren Nieren gearbeitet.

Bis zu drei Monate haltbar:

US-Forscher untersuchen Kryobiodruck zur Verbesserung der Haltbarkeit von Gewebe aus dem 3D-Drucker

26. Dezember 2021
2D-Schneeflocke

US-Forscher vom Brigham and Women’s Hospital sowie der Harvard Medical School haben einen Weg gefunden, wie sie 3D-gedrucktes Gewebe länger haltbar machen können. Das Gewebe wird mittels „Kryobiodruck“ auf einer -20 °C kalten Platte gedruckt und bei -196 °C eingefroren. Anschließend kann es bis zu drei Monate in diesem Status bleiben und unkompliziert wieder aufgetaut werden.

Aktivierbar mit grünem Licht:

Internationales Forscherteam entwickelt mit 3D-Druck „smartes“ Wundpflaster

6. September 2021
3D-gedrucktes Hydrogel-Wundpflaster

Ein internationales Forscherteam, zum dem auch deutsche Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein zählen, hat ein 3D-gedrucktes Wundpflaster entwickelt, das dabei helfen soll, chronische Wunden zu heilen. Die Wirkung im „smarten Pflaster“ wird durch grünes Licht aktiviert. Bei zwei typischen Wundkeimen erwies sich das Pflaster bereits als nützlich und außerdem verträglich. In einer Arbeit im Fachjournal Advanced Functional Materials haben die Forscher ihre Ergebnisse veröffentlicht, welche wir im folgenden Beitrag einmal zusammenfassend wiedergeben.

In-vivo-Biodrucken:

Forscher entwickeln 3D-Biodrucker auf Smartphone-Basis

1. August 2021
Aufbau im Detail und Bild des 3D-Druckers

Ein Forscherteam der University of Otago und der Harvard Medical School haben einen harzbasierten Bio-3D-Drucker entwickelt, der auf Grundlage von einem Smartphone basiert. Mit diesem konnten sie erfolgreich mit Harz und zellbeladenen Materialien drucken. Die Forscher beschreiben ihren 3D-Drucker als „eine Basistechnologie für das zukünftige In-vivo-Biodrucken“.

Bluebots:

Harvard-Forscher entwickeln 3D-gedruckte Roboterfische die ihre Bewegungen ohne externe Kontrolle synchronisieren können

8. Februar 2021
Roboterfisch aus dem 3D-drucker

Harvard-Forschern vom Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering (Wyss) ist die Entwicklung von Roboterfischen gelungen, die ihre Bewegungen gänzlich ohne externe Kontrolle synchronisieren können. Die autonomen Roboterfische namens „Bluebots“ werden mit 3D-Druckern hergestellt, können schwimmen wie echte Fische und sich zu Schwärmen sammeln. Das Projekt dient den Forschungen im Bereich des autonomen Fahrens und der Weltraumforschung.

Einsatz von Grünalgen:

Forscher der Harvard Medical School gelingt verbesserte Sauerstoffversorgung bei Organen aus dem 3D-Drucker

1. Dezember 2020
Biogedruckte Chlamydomonas reinhardtii bei 25 Grad Celsius

Forscher der Harvard Medical School (HMS) haben einen Weg gefunden, wie sie 3D-gedruckte Organe besser mit Sauerstoff versorgen können. Dies ist elementar, wenn es um das langfristige Überleben der Organe geht. Der Leiter des Forschungsteams sieht mit seinen Forschungsergebnissen den 3D-Druck von transplantierfähigen Organen einen wesentlichen Schritt näher.

Komplexe Formen in einem Schritt drucken:

Forscher am Wyss Institute der Harvard University entwickeln superschnelles „Multimaterial Multinozzle 3D“-3D-Druckverfahren

18. November 2019
Verschiedene Druckobjekte

Forscher des Wyss Institutes an der Harvard University haben ein neues 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem komplexe Objekte sehr schnell und in nur einem Schritt gedruckt werden können. Das sogenannte „Multimaterial-Multinoozle-3D-Druckverfahren“ arbeitet mit mehreren Druckköpfen, die unterschiedliche Mengen an Düsen – je nach Bedarf – einsetzen und in hoher Geschwindigkeit wechseln können.

Einsatz in vielen Branchen möglich:

Harvard-Forscher entwickeln Schallwellen-3D-Druckverfahren „Acoustophoretic printing“

7. September 2018
Schwerkraft Darstellung aus der Studie

Ein Team von Forschern der Harvard University hat ein 3D-Druckverfahren mit dem Namen „Acoustophoretic printing“ entwickelt. Hierbei werden Flüssigkeiten mittels Schallwellen auf Trägermaterial gedruckt. Das Ergebnis der dazugehörigen Studie kann online nachgelesen werden und stellen wir hier einmal kurz vor.

EMB3D 3D-Druck-Methode:

Forscher der University of Harvard entwickeln mit EMB3D-3D-Druck einen Robotergreifer

3. März 2018
Robotergreifer mit Sensoren von Forschern der Harvard University

Industrieroboter, die schwere Gewichte bewegen oder immer wiederkehrende Prozesse nach Vorgaben durchführen, sind uns bekannt. Forscher der Harvard University haben nun den Robotergreifer entwickelt, der mit integrierten Sensoren die Temperatur, Berührung, Bewegung und den Druck seiner Umgebung erfassen kann. Inspiriert wurden sie dabei vom somatosensorischem System des Menschen.

Gesundheitswesen:

3D-gedruckte Patches können bei der Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen helfen

19. Juni 2017
Professor Christopher Chen

Es gibt viele verschiedene Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall begünstigen können. Einer dieser Risikofaktoren ist eine Ischämie. Diese ist vor allem bei großen Blutgefäßen leicht behandelbar. Kleinere Blutgefäße könnten jetzt Patches aus dem 3D-Drucker versorgt werden, die Forscher mehrerer amerikanischer Universitäten gemeinsam entwickelten.