Relativity Space ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Raketen und Raumfahrzeugen mittels 3D-Druck spezialisiert hat. Gegründet im Jahr 2015, entwickeln sie innovative Technologien zur Vereinfachung und Beschleunigung der Raumfahrtproduktion. Ihr bekanntestes Produkt ist die Terran 1 Rakete, die komplett mittels additiver Fertigung hergestellt wird. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Long Beach, Kalifornien, und verfolgt ehrgeizige Ziele in der Raumfahrtbranche.
Unternehmensgeschichte
Relativity Space wurde 2015 von Tim Ellis und Jordan Noone gegründet und hat seitdem seinen Sitz in Long Beach, Kalifornien. Beide Gründer verfügten über Erfahrungen im Bereich Raumfahrt und 3D-Druck, welche sie aus früheren Tätigkeiten bei SpaceX und Blue Origin mitbrachten. Ihr Ziel war es, innovative Technologien zu entwickeln, die den Raumfahrtsektor revolutionieren und die Produktion von Raketen und Raumfahrzeugen vereinfachen und beschleunigen.
Aufgabenbereiche mit Bezug zur additiven Fertigung
Relativity Space setzt auf 3D-Druck, um die Herstellung von Raumfahrzeugen und Raketen zu revolutionieren. Ihre innovative Technologie namens „Stargate“ ist der weltweit größte 3D-Drucker, der Metall verarbeiten kann. Durch den Einsatz von additiver Fertigung kann das Unternehmen den Entwicklungs- und Produktionsprozess erheblich verkürzen und die Anzahl der benötigten Bauteile reduzieren, was zu einer schnelleren und kostengünstigeren Produktion führt.
Bekannte Produkte des Unternehmens mit Bezug zur additiven Fertigung
Das bekannteste Produkt von Relativity Space ist die Terran 1 Rakete. Diese Rakete wird komplett mittels additiver Fertigung hergestellt und besteht aus über 95% 3D-gedruckten Teilen. Die Terran 1 zielt darauf ab, eine effizientere und kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Raketen zu bieten und soll in den kommenden Jahren kommerzielle Starts ermöglichen.
Zukunftsaussichten und weitere Informationen
Relativity Space hat ambitionierte Pläne für die Zukunft und arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Technologien. Um auf dem Laufenden zu bleiben und aktuelle Informationen zum Unternehmen sowie der 3D-Druckbranche zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, das 3D-grenzenlos Magazin zu besuchen und unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren.
Relativity Space hat von der US-Luftwaffe einen Vertrag über 8,7 Millionen US-Dollar erhalten, um Forschungen im Bereich der Echtzeit-Fehlererkennung in der additiven Fertigung zu führen. Das Projekt soll bedeutende Fortschritte für die Qualitätssicherung in der Luft- und Raumfahrt bringen.
Kürzlich führte das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Relativity Space einen Testflug für seine 3D-gedruckte Rakete „Terran 1“ durch. Das Unternehmen fasst dazu die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Außerdem gewährt es Einblick in seine Pläne für seine größere Terran R-Rakete, die ebenfalls mit 3D-Druck entstehen soll.
Die nahezu fast komplett mit einem 3D-Drucker hergestellte Terran 1-Rakete sollte vor wenigen Wochen zum ersten Mal getestet werden. Leider schlugen erste Versuche fehl. Nun kam es erneut zu Startversuchen mit der Terran 1. Es klappte jedoch nicht so, wie sich Relativity Space das erhoffte.
Das 3D-Druck-Unternehmen Relativity Space arbeitet seit Jahren an seiner 3D-gedruckten Rakete Terran 1 und anderen größeren Modellen wie der Terran R. Die Terran 1, die sich in nur 60 Tagen mit einem 3D-Drucker herstellen lässt, sollte am 11.03.2023 erstmals starten – ein Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt. Leider schlugen erste Versuche aufgrund von Verzögerungen und kleineren Problemen fehl. Nun wird der Start in Kürze nachgeholt.
Am 8. März 2023 wird die erste Testflugmission der 3D-gedruckten Rakete Terran 1 des Unternehmens Relativity Space durchgeführt. Diese trägt den Namen „Good Luck, Have Fun“ und soll ohne Kundennutzlast stattfinden. Die Terran 1 wird vom Launch Complex 16 in Cape Canaveral starten.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space erweitert seinen Betrieb. Dazu unterzeichnet das Unternehmen, welches für die Herstellung seiner Raketen vorrangig auf 3D-Druck setzt, einen Vertrag für ein Grundstück mit einer Größe von rund 93.000 m² im Goodman Commerce Center in Long Beach, USA. Die neue Anlage bietet mehr als 2.000 Mitarbeitern Platz, verfügt über ein metallurgisches Labor, DMLS-Drucker, ein Missionskontrollzentrum und Dutzende firmeneigene Stargate-3D-Drucker
Das auf additive Fertigung spezialisierte Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat in einer weiteren Finanzierungsrunde (Serie E) Gelder in Höhe von 650 Mio. USD einsammeln können. Damit will das Unternehmen die Arbeit an seiner 3D-gedruckten Terran R-Rakete optimieren. Sowohl die Terran 1 als auch die vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellte Rakete Terran R – die mit 100 mal weniger Bauteilen auskommt – lassen sich in weniger als 60 Tagen hergestellt.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space erzielte große Fortschritte bei der Entwicklung seiner Terran-1-Rakete, die beinahe vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt werden soll. Die 3D-gedruckte Rakete soll Ende 2021 zum ersten Mal starten. In einem beeindruckendem Video zeigte das Unternehmen jetzt im Zeitraffer wie die Rakete mit einer Geschwindigkeit von 30,5 cm pro Tag additiv hergestellt wird.
Das Raumfahrt- und 3D-Druck-Unternehmen Relativity Space wurde vom Launch Services Programm (LSP) der US-Raumfahrtbehörde mit dem Start von den Kleinsatelliten „SmallSats“ beauftragt. Geplant ist der Start für den 30. Juni 2022. Relativity Space wurde bekannt für seine erste 3D-gedruckte Rakete Terran 1 und bringt immer wieder neue 3D-Druck-Projekte für die Raumfahrt an den Start.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat einen Vertrag mit Lockheed abgeschlossen. Es wird eine Terran-1-Rakete für ein Programm der NASA mit einem 3D-Drucker herstellen. Das Projekt soll 2023 an den Start gehen.
Das auf 3D-Druck spezialisierte Unternehmen Relativity Space arbeitet derzeit an seiner ersten eigenen Rakete, der Terran 1, die nahezu komplett mit einem riesigen 3D-Drucker entstehen soll. Der selbst entwickelte Stargate-3D-Drucker, nach jetzigem Stand der wohl größte Metall-3D-Drucker der Welt, sollen die Raketen deutlich kürzer und günstiger herstellen als konventionelle Verfahren. Und zwar in nur 60 Tagen.
Der US-amerikanische Raketenhersteller Relativity Space darf seine Anlage im NASA-Stennis-Space-Center im US-Bundesstaat Mississippi ausbauen. 200.000 Quadratmeter stehen dann für eine autonome 3D-Druck-Fabrik zur Verfügung. Ein erster Orbital-Teststart ist für Ende 2020 geplant.
Der US-amerikanische Hersteller für Raketen Relativity, mit Schwerpunkt auf Zukunftstechnologien wie 3D-Druck, Künstliche Intelligenz und Robotik, hat den nächsten großen Schritt gemacht, seine Raketen ins Weltall zu bekommen und einen Vertrag mit dem Satellitenbetreiber Telesat über den Start von LEO-Satelliten, abgeschlossen.
Relativity Space, ein dreijähriges Startup-Unternehmen mit Sitz in Los Angeles, das Raketen mit 3D-Druckern bauen will, gab am Donnerstag einen Vertrag mit der U.S. Air Force über den Bau und Betrieb einer Startanlage auf der Cape Canaveral Air Force Station in Florida bekannt. Ziel des Startup sind Raketen mit bis zu 100 mal weniger Teilen. Dafür kommt auch der Stargate, einer der weltweit größten Metalldrucker zum Einsatz.