Das US-amerikanische Mikrowellenplasmatechnologieunternehmen 6K stellt das weltweit erste additive Fertigungspulver aus nachhaltigen Quellen vor. Damit sollen alle Materialien in einer Lieferkette zu 100% wiederverwendet werden können. Das Material kann für zahlreiche 3D-Druckverfahren eingesetzt werden. Das Pulver wird erstmals auf der formnext 2019 zu sehen sein.

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Logo von 6KDas Unternehmen 6K (ehemals Amastan Technologies) entwickelt Mikrowellenplasmatechnologie, mit der innovative Materialien für die additive Fertigung, Lithium-Ionen-Akkus und andere Einsatzbereiche in der Industrie hergestellt werden können. Jetzt stellt das Unternehmen laut einerdem 3D-grenzenlos Magazin zugesandtem Pressemitteilung das weltweit erste additive Fertigungspulver aus nachhaltigen Quellen vor.

Dreh- und Frässpäne und andere recycelte Materialien wurden hierfür zu erstklassigem Metallpulver für die additive Fertigung umgewandelt. Diese werden auf der formnext am Stand E22 in Halle 12 vorgestellt. Auf Nachhaltigkeit setzt auch das britische Unternehmen Lancashire3D, das möglichst viel aus 3D-Druckabfällen zurückgewinnen möchte.

Pulver aus nachhaltigen Quellen

Mit dem Prozess von 6K können bereits verwendete Pulver oder zertifizierten Dreh-und Frässpäne zu neuem Pulver verarbeitet werden. Damit sollen alle 3D-Druckermaterialien in einer Lieferkette zu 100% wiederverwendet werden. Bei der Pulvergewinnung werden zwei Kerntechnologien kombiniert, die 6K-Technologie zur Rückgewinnung von Legierungen und das UniMelt-Plasmasystem von 6K.

500 Tonnen jährlich

Maschine von 6K
6K stellt das weltweit erste additive Fertigungspulver aus nachhaltigen Quellen vor (Bild © 6K).

Jährlich gewinnt 6K mehr als 500 Tonnen der Titanlegierung Ti-64 zurück und verkauft diese an die Automobil-, Medizin– oder die Raumfahrtindustrie. Das verarbeitete Ausgangsmaterial wird vom UniMelt-Plasmasystem von Amastan für zahlreiche Legierungen genutzt. Das UniMelt-Plasmasystem von 6K ist das weltweit einzige Mikrowellenplasma mit einer präzise definierten, homogenen Plasmazone. Damit lassen sich Batteriepulver, Phosphore, additive Fertigungsmaterialien etc. mit hohem Durchsatz produzieren.

Mit dem Tool von 6K können bislang nicht mögliche additive Fertigungspulver hergestellt werden wie zum Beispiel Pulver aus nicht eutektischen Legierungen. Das Mikrowellenplasma weist eine hohe Homogenität auf und kann 6K Pulver laut dem Hersteller mit höherer Qualität als bei Verfahren von Wettbewerbern herstellen. Die hohe Sphärizität (Kugelförmigkeit) des Pulvers macht es nicht porös und ermöglicht gute Fließeigenschaften und eine hohe Klopfdichte.

Zahlreiche Verfahren

6K kann die Pulvergrößenverteilung für den jeweiligen Fertigungsprozess gezielt anvisieren: MIM (Metal Injection Molding, Metallpulverspritzguss) , L-PBF (Laser Powder Bed Fusionselektives Laserschmelzen), EBM (Electron Beam Melting, Elektronenstrahlschmelzen), DED (Direct Energy Deposition, direkte Energieabscheidung) oder Binder Jetting. Das bringt mit dem UniMelt-Prozess eine nahezu 100% hohe Ausbeute und ist somit 3- bis 4-mal höher als bei der Gasatomisierung.

Die Materialien werden auf der formnext 2019 am Stand E22 in Halle 12 vorgestellt. Alle weiteren Neuheiten auf der formnext 2019 erfahren Sie bei uns kostenlos im Newsletter (hier abonnieren).

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