"Sandy das Materials Girl":

Airwolf 3D zeigt vollständiges Outfit aus dem 3D-Drucker

Madonna sang 1984 den Song „Materials Girl“. Der Hersteller für 3D-Drucker Airwol 3D hat sich der Idee hinter dem Song angenommen und auf der CES ein Designer-Outfit präsentiert, dass vollständig mit einem 3D-Drucker gedruckt werden konnte.

Airwolf 3D LogoDas Unternehmen Airwolf 3D hat auf der CES 2015 in Las Vegas mit Sandy das Materials Girl vorgestellt. Sandys modisches Outfit wurde vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt. Das umfasst sowohl Accessoires und Schuhe als auch das Kleid.

Der Designer Cameron Williams zeichnet sich für das Kleid aus dem 3D-Drucker verantwortlich. Das Design definiert sich über sein panzerähnliches Muster und die Bezeichnung AXIOS (Advanced Xtreem Integrated Operating Scales). Die Muster wurden von Williams unter Einsatz des Programms Solidworks angepasst. Als Druckmaterialien wurden ABS, Wolfbend TPU und TPE-Materialien verwendet.

Der Wert des Kleids wurde auf 78 US-Dollar beziffert. Es wurde gedruckt und entworfen, damit es die perfekte Passform für Sandys Körper hat. Die Handtasche wurde aus den gleichen Materialien gefertigt und weist das gleiche Muster auf. Bei den Accessoires handelt es sich um eine Handytasche, Martini-Glas, Lippenstift-Case, Ohrringe, Sonnenbrille, Halskette und Stirnband.

Sandy Materials Girl
„Sandy the Materials Girl“ präsentiert das modische Outfit, dass vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde (Bild © Airwolf 3D).

Das gesamte Outfit von Sandy wurde aus insgesamt 25 Materialien hergestellt. Die Handytasche wurde aus dem Laywood-D3 Holz-Filament gefertigt und für die Schuhe wurde PLA-Kunststoff verwendet.

Die Herstellung von Kleidung mit dem 3D-Drucker gewinnt zunehmend an Bedeutung, vor allem in der Kunst- und Designer-Szene. Es gibt aber auch bereits erste Ansätze den 3D-Druck von Kleidung an die Privatverbraucher heranzuführen. Einem Konzept von Industriedesigner Joshua Harris zu Folge, sollen Anwender zukünftig ihre Kleidung unter Verwendung von s.g. „Clothing-Printer“ selbst zu Hause entwerfen und ausdrucken können. Was ist Eure Meinung zu dieser Idee?


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