Experten sind sich einig, dass der Bildungsbereich langfristig gesehen am meisten von 3D-Druckern profitieren kann. Das Problem besteht noch darin, dass die Anschaffungskosten für 3D-Drucker insbesondere für Schulen noch relativ hoch sind. Allen Anschein nach trifft dies aber nicht auf China zu.

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Chinesische Schüler
Kann China als erstes Land den 3D-Drucker in Schulen etablieren? (Bild © 3dprint.com)

Neben den Preisen für einen normalen Desktop 3D-Drucker, die sich zwischen 350 und 2.800 Euro bewegen, kommen auch Material- und Schulungskosten für die Lehrer zum Tragen. Doch das Potential für 3D-Drucker ist dennoch zweifellos vorhanden. Ähnlich wie es sich mit den ersten Desktop Computern in Schulen in den 1980er und 90er Jahren verhalten hat, gehen führende Experten davon aus, dass der 3D-Drucker Markt explodieren wird, sobald sich die Geräte auch in den Schulen etablieren. Auch in den USA ist man sich diesem Trend bewusst. So hat Präsident Obama schon mehrfach Einrichtungen, die sich intensiv mit der Herstellung und Nutzung von 3D-Druckern auseinandersetzen besucht.

Simon Shen Kinpo Group
Simon Shen: CEO der Kinpo Group (Bild © 3dprint.com)

Geht es allerdings nach Simon Shen, CEO der Kinpo Group zu deren Unternehmensgruppe auch das Tochterunternehmen XYZPrinting gehört, hat China einmal mehr die Nase vorn gegenüber den USA. Seinen Informationen zufolge plant China eine der größten Investitionen im Bildungsbereich. Die chinesische Regierung soll bereit sein in den nächsten zwei Jahren geschätzte 400.000 Grundschulen mit 3D-Druckern zu versorgen. Bei einem durchschnittlichen Preis von 1000 Euro sprechen wir von einer Investition in Höhe von 100 Millionen Euro.

Sollte Simon Shen recht behalten, denn noch sind diese Berichte seitens der chinesischen Regierung nicht bestätigt worden, müssen die meisten Prognosen über das Marktpotenzial von 3D-Druckern in den kommenden zwei Jahren überholt werden. Interessant wird es darüber hinaus auch sein, wie die USA auf diese Bildungsoffensive reagieren wird.

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