Drucken wir in zwei Jahren unsere Medikamente zu Hause selbst, mit einem 3D-Drucker? Wenn es nach dem britischen Unternehmen FabRx geht, dauert es nur noch zwei Jahre bis wir zu Hause unserer Medikamente selbst ausdrucken. Vor allem aber Krankenhäuser stehen im Fokus des Unternehmens und seiner Technologie.

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Auf dem Dubai Health Forum haben Experten die neuen technischen Möglichkeiten der Pharmaindustrie diskutiert. Per 3D-Druck könnten Medikamente künftig beim Patienten hergestellt und Kosten gesenkt werden. Die britische Firma FabRx stellte auf dem Dubai Health Forum dafür seine Neuentwicklungen vor. Wie ein Unternehmenssprecher nach Angaben von „Sputnik Deutschland“ berichtet, sei es das Konzept, den 3D-Druck in Krankenhäusern, Kliniken und bei Patienten daheim einzusetzen.

Die Patienten könnten ihre Medikamente in der richtigen Dosierung und Zusammensetzung zu Hause selbst ausdrucken. Diese Methode würde Kosten bei richtiger Anwendung sparen und sei wesentlich schneller. Aktuell würden die Krankenhäuser keine eigenen Arzneimittel herstellen, doch bald können sie eigene Pharmaproduktionen starten.

Pillen aus dem 3D-Drucker
Drucken wir bald unsere Pillen zu Hause selbst mit einem 3D-Drucker (Symbolbild © Urheber: lenm / 123RF Lizenzfreie Bilder

Die Fertigungstechnologie arbeitet leicht verständlich und ist vergleichbar mit Apothekern, die auf Basis von Rezepten die Medikamente entsprechend mixen. Die gesamte Rezeptur wird weiterhin von erfahrenen Apothekern erstellt. Im Anschluss erhalten die Krankenhäuser die Fertigrezepturen, die damit die Medikamente vor Ort mit 3D-Druckern herstellen, wodurch nach Angaben der Entwickler auch das Fälschungsrisiko reduziert würde.

An Tieren wurde die neue Technologie schon mit Erfolg erprobt, doch bis zur Serienreife würde es noch zwei weitere Jahre dauern, weil von der Regulierungsbehörde noch eine Genehmigung des Verfahrens erforderlich sei. Nach Angaben des Herstellers werde der 3D-Pharmadruck strengsten Kontrollen unterliegen. Zum Beispiel würden elektronische Sicherungen den Zugang zu den Geräten begrenzen.

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