Technik ist heute ein wichtiger Teil unseres Alltags. In einem dreitägigen Projekt konnten Schweizer Schüler an der ZHAW School of Engineering lernen, wie einzelne Bereiche der Technik zusammenhängen, 3D-Drucker ausprobieren, Mini-Roboter bauen und vieles mehr.

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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) LogoBei Kindern kommen immer wieder Fragen auf, wenn sie neuer Technik gegenüberstehen. So mancher fragt sich vielleicht: Wie funktioniert Technik im Allgemeinen? Wie steuere ich einen elektronischen Käfer? Wie gehe ich bei der Entwicklung einer neuen Idee vor? Wie lade ich mein Handy mit Solarstrom auf? Diesen und weiteren Fragen gingen 50 Schweizer Jungen und Mädchen vom 16. bis 18. August 2017 in der ZHAW School of Engineering im Rahmen des Projektes „Faszination Technik“ auf den Grund.

Am Anfang stand die Theorie auf dem Programm. Die technischen Zusammenhänge wurden den aufgeregten Kindern verständlich und einfach erklärt. Gut informiert und hoch motiviert ging es dann ans Werk. Mit Hilfe der Mitarbeiter konnten die Kinder einen Mikrocontroller programmieren. Wer wollte, durfte sein Codebug (programmiertes Board) später mit nach Hause nehmen und damit weiter experimentieren.

Bei der Herstellung einer Powerbank kam ein 3D-Drucker zum Einsatz. Die Kinder fanden heraus, wie ein solches Gerät funktioniert und wofür es eingesetzt wird. Danach gingen die Kinder dazu über, Teile zu löten. Am Ende war auch für sie klar: In solch einem kleinen Gerät steckt verdammt viel Technik.

Teilnehmer des Ferienplauschs
Hier wird den Kindern ein technisches Bauteil erläutert. (Bild: zvg)

Ein Stadtmodell aus LEGO Steinen diente als Inspiration für die nächste Frage: Wie sieht die Welt im Jahre 2035 aus? Fliegen die Autos schon? Gibt es überhaupt noch Staus? Welche Funktion werden Roboter wohl einnehmen? Ziel des Experiments unter Zuhilfenahme eines Modells: Zeig uns, wie du die Welt im Jahre 2035 zu einem schönen Ort machen würdest und welche Rolle die Technik darin spielt.

Mit dem App-Inventor durften die Kinder ihr Smartphone zum Miauen bringen und erfuhren, wie so ein Smartphone auf Bewegung reagiert. Ob man ein Smartphone mit Solarenergie laden kann und wie das mit der Solarenergie so läuft, fanden die Kinder ebenso heraus. Den solarbetriebenen Mini-Roboter, den sie gebaut hatten, durften sie später ebenfalls mit nach Hause nehmen.

Schüler beim Experimentieren
Die Teilnehmer des ZHAW Ferienplauschs konnten an verschiedenen Stationen selbst Hand anlegen. (Bild: © zvg)

Für die Kinder waren die drei Tage sehr spannend. Manche von ihnen werden die Technik nun sicher mit ganz anderen Augen sehen. Marina de Queiroz Tavares, ZHAW Dozentin und Initiatorin dieses großartigen Ferienvergnügens, ist erfreut über den Erfolg des Programms. Die Nachwuchstalente hatten jedenfalls sichtlich Spaß und waren mit großem Eifer dabei.

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