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"Sneakairs": EasyJet stellt Schuhe aus einem 3D-Drucker vor die mit GPS zum Reiseziel führen

Die Billigfluggesellschaft EasyJet aus Großbritannien hat mit den „Sneakairs“ Schuhe aus einem 3D-Drucker vorgestellt. Die innovativen Schuhe führen den Reisenden über Sensoren und GPS zum Ziel, das zuvor über eine App eingegeben wird. Welchen Einfluss kann diese Technologie auf das Reisen der Zukunft nehmen?

Logo EasyJetDie britische Fluggesellschaft EasyJet hat mit den „Sneakairs“ Sneaker-Sportschuhe entwickelt, die mit einem 3D-Drucker gefertigt wurden und über eine Vielzahl von Sensoren verfügen. Basierend auf den Sensoren kann der Schuhträger zu seinem Ziel geführt werden.

Das Projekt „Sneakairs“ ist Teil des „Barcelona Street Project“ des britischen Unternehmens, welches in der brasilianischen Stadt Catalan City getestet wurde, eines der beliebtesten Reiseziele von EasyJet-Kunden. Die Prototypen der gedruckten Sneakairs wurden für die Tester auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Catalana City programmiert, zu denen auch Gaudi’s Casa La Pedrera und Casa Battlo zählen.

In der Sohle der Sneakers befinden sich GPS-Sensoren, die per Bluetooth eine Verbindung zu einer App aufnehmen. Der Benutzer wählt einfach sein Ziel in der EasyJet-App und wird dann von den Sneakairs zum Ziel geleitet. Der moderne Städtetrip also, ganz ohne sich zu verlaufen in fremden Städten.

Sneakairs

Sneakairs: Schuhe aus einem 3D-Drucker mit Sensoren und GPS von EasyJet (Bild © EasyJet/ The Barcelona Street Project).

Welche Richtung eingeschlagen werden muss, erfährt der Benutzer durch unterschiedliche Vibrationen der Schuhe. Sie signalisieren es dem Anwender zum Beispiel, wenn dieser in die falsche Richtung läuft. Wenn das Ziel wird, vibrieren die „Sneakairs“ dreimal. Das mag dem Tourist schon längst klar sein, wenn er sich in Sichtweite des Eifelturms befindet. Es ist dennoch eine sehr sinnvolle Funktion, um den Schuhträger den Weg zum Hotel zu zeigen oder zum Parkplatz zurück zu seinem Auto.

Die Navigationsfunktion der EasyJet-App arbeittet mit Google Maps und nutzt dafür die Google Maps Directions API, die im Arduino Clone eingebettet ist. Wie alle anderen technischen Komponenten auch sind diese durch das Gehäuse aus einem 3D-Drucker geschützt und schweißabweisend. Das GPS – und damit die Navigations- und Vibrationsfunktion – kann bei Bedarf ausgeschaltet werden.

Zur Zeit sind die Sneakairs im Prototypen-Stadium und bislang gibt es von EasyJet keine Pläne zur Kommerzialisierung. Nach Angaben des EasyJet-Marketingleiters Peter Duffy, sollen die Sneakairs in naher Zukunft an Bord der EasyJet-Maschinen zum Kauf erhältlich sein. Bevor die innovativen Schuhe aus dem 3D-Drucker aber zum Verkauf angeboten werden können, müssen sie noch weiter verbessert werden, gesteht sich Duffy ein. Aktuell beläuft sich die Batterielaufzeit auf maximal drei Stunden, doch die Sneakairs können die Art und Weise Städte zu bereisen durchaus verändern. In unserem Newsletter halten wir bei allen Neuigkeiten zum Thema auf dem Laufenden.

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