Beim 3D-Druck unterscheidet man zwischen verschiedenen Technologien und Verfahren. Während in privaten Haushalten meist Geräte vorhanden sind, die mit der FDM- oder FFF-Extrusion arbeiten, kommen in Unternehmen oft SLS, Selective Laser Melting oder EBM, Material Jetting und Binder Jetting Verfahren zum Einsatz. Was sich hinter diesen ganzen Abkürzungen verbirgt und wie die Verfahren arbeiten, das soll Ihnen der nachfolgende Beitrag näherbringen.

Inhalt:

  1. Tabellarische Übersicht
  2. Detaillierte Beschreibung der Verfahren
  3. News und aktuelle Entwicklungen

Einordnung in Verfahrensklassen

Die 3D-Druckverfahren werden in sechs Klassen eingeordnet:

  • Photopolymerisation: Flüssige Photopolymere werden durch Licht (z. B. UV-Laser) schichtweise ausgehärtet und formen hochpräzise Strukturen (z. B. SLA, DLP).
  • Powder Bed Fusion (Pulverbettverfahren): Metall- oder Kunststoffpulver wird in einem Bett durch Laser oder Elektronenstrahlen selektiv geschmolzen oder gesintert, um dichte und stabile Bauteile zu erzeugen (z. B. SLS, SLM, EBM).
  • Materialextrusion: Thermoplastisches Material wird erhitzt und durch eine Düse schichtweise extrudiert, wodurch robuste Bauteile entstehen (z. B. FDM).
  • Material Jetting: Flüssiges Material (meist Photopolymere oder Wachs) wird ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker punktgenau aufgetragen und dann gehärtet, was eine hohe Detailgenauigkeit ermöglicht (z. B. PolyJet).
  • Binder Jetting: Ein Bindemittel wird schichtweise auf ein Pulverbett aufgetragen, wodurch die Partikel verbunden und nachfolgend durch Sinterung zu einem festen Bauteil verarbeitet werden.
  • Directed Energy Deposition (DED): Material wird in Form von Pulver oder Draht in eine Schmelzzone eingespeist, wo es durch eine Energiequelle wie Laser oder Elektronenstrahl zu einem Teil geformt wird, was besonders für Reparaturen geeignet ist (z. B. LMD).

Letzt Aktualisierung am: 20.11.2024. Text und Tabelle © JONGO Webagentur

VerfahrenAbkürzungKlassenEigenschaftenVorteileEinsatzgebieteAllgemeines
Fused Deposition ModelingFDMMaterialextrusion- für Desktop 3D-Drucker nutzbar
- für den Hausgebrauch
- einfache Funktionsweise
- breite Auswahl an Filamenten
- Filamente leicht verfügbar
- Druckmaterialien vergleichsweise günstig
- Von Stratasys entwickeltes und als Marke (Tradeemark) eingetragenes Verfahren
Fused Filament FabricationFFFMaterialextrusion- für Desktop 3D-Drucker nutzbar
- einfache Funktionsweise
- für den Hausgebrauch
- einige exotischere Filamentzusammensetzungen (mit Metall, Mineralien etc.) verwendbar- Ohne Markenrechte, unternehmensunabhängig
Fused Layer ModelingFLMMaterialextrusion
  • Das Filament wird im Extruder erwärmt und dann durch eine oder mehrere Düsen Schicht für Schicht auf die Baufläche aufgebracht. Es härtet dort aus.
  • Düsen sind regelmäßig zu reinigen, da sie sonst verstopfen.
  • Vermutlich mit am häu-figsten eingesetztes 3D-Druck-Verfahren (inklisi-ve FFF und FDM).
  • Breite Auswahl an Filamenten.
  • Große Vielfalt an möglichen Objekten.
  • 3D-Drucker meist schnell aufgebaut und einsatzbereit.
  • Sensor meldet, wenn das Filament aufgebraucht ist.
  • Für private Nutzer, auch Anfänger, geeignet.
  • MakerSpaces
  • Büros
  • Bildungseinrichtungen
Der Begriff FLM wurde zuerst vom Verein deutscher Ingenieure in dessen Richtlinien genutzt.
StereolithographieSLAPhotopolymerisation- Hohe Präzision
- Glatte Oberflächen
- Schichtstärken ab 0,016 mm
- Schnelles Prototyping
- Geringer Materialverbrauch
- Herstellung komplexer Geometrien
- Prototypenbau
- Medizintechnik
- Produktdesign
Die Stereolithographie ist das älteste 3D-Druckverfahren und wurde 1984 von Chuck Hull entwickelt. Sie ermöglicht die Herstellung hochpräziser und detailreicher Objekte. Unternehmen wie 3D Systems und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer IZM arbeiten an der Weiterentwicklung und Anwendung dieses Verfahrens.
Digital Light ProcessingDLPPhotopolymerisation- Arbeitet mit Harz
- Digitaler Lichtprozessor bzw. -projektor als UV-Lichtquelle
- Zur Herstellung von Gussformen nutzbar - Größere Druckgeschwindigkeit als bei den meisten herkömmlichen 3D-DruckernDie Stereolithographie ist das älteste 3D-Druckverfahren und wurde 1984 von Chuck Hull entwickelt. Sie ermöglicht die Herstellung hochpräziser und detailreicher Objekte. Unternehmen wie 3D Systems und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer IZM arbeiten an der Weiterentwicklung und Anwendung dieses Verfahrens.
Selectives Laser Sinting (Selektives Lasersintern)SLSPowder Bed Fusion (PBF)- Metall 3D-Druckverfahren
- Industrieller Einsatz
-Arbeitet mit Laser
- nutzt verschiedene Pulver in unterschiedlichen Zusammensetzungen
- Material wird gesintert
- Sehr effektiver Materialeinsatz
- Verschiedenste Materialzusammensetzungen möglich
- Breites Einsatzgebiet
- Großer Bauraum
Laser SinternLSPowder Bed Fusion (PBF)- Einsatz eines Lasers
- Schichtweiser Auftrag aufgeschmolzenen Pulvers
- verschiedenste Pulver verwendbar
- Ideal für Prototypenherstellung und Produktserien
- Herstellung eines Gießwerkzeugs entfällt
Selectives Laser Melting (Selektives Laserschmelzen)keine (siehe Allg.)Powder Bed Fusion (PBF)- Ähnliche Eigenschaften wie SLS
- Einsatz eines Elektronenstrahls
- Verarbeitet verschiedenste Metalllegierungen
- Effektiver Materialeinsatz
- Häufige Verwendung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, aber auch Medizin, Automobilindustrie, usw.
- Insgesamt breites Einsatzgebiet
- 3D-Drucker oft mit großem Bauraum
Die Abkürzung SLM ist vom Unternehmen SLM Solutions markenschutzrechtlich geschützt und damit keine offizielle Abkürzung für das Selektive Laser Melting.
Laser MeltingLMPowder Bed Fusion (PBF)- Laser schmilzt Metallpulver selektiv
- Zu druckendes Objekt wird schichtweise im Pulverbett aufgebaut
- Hohe Dichte des verarbeiteten Metalls
- Nachbearbeitung wie bei Schweißteilen möglich
- Zahlreiche Pulver einsetzbar
- Zur Fertigung von Prototypen, Kleinserien und Werkzeugen geeignet
Directed Energy DepositionDEDMaterialextrusion- Einsatz in der Industrie
- Düse bewegt sich in mehrere Richtungen
- Elektronen- oder Laserstrahl schmilzt das Material
- Polymere, Keramiken, Metallpulver und Metalldrähte verarbeitbar
- Für Instandsetzungsmaßnahmen geeignet
Direct Metal Laser SinteringDMLSPowder Bed Fusion (PBF)- Englisches Synonym für Laser Melting (LM)/ Laser-schmelzen - Verwendung von Metallpulvern- Sowohl für Prototypen als auch für Kleinserien und Funktionstests geeignet- Verwendung in 3D-Druckern von SLM Solutions und EOS
Continuous Liquid Interface Produc-tionCLIPPhotopolymerisation
  • Projektor verschmilzt mit UV-Licht das Material zu fester Substanz.
  • Setzt auf chemische Prozesse und eine exakte Mengenangabe.
  • Nutzt Sauerstoff, damit die Strukturen nicht zu schnell verhärten.
Arbeitet nach Hersteller-angaben deutlich schneller als andere SLA-3D-Drucker.
  • Automobilindustrie
  • Luftfahrtindustrie
  • Medizin
  • Produzierendes Gewerbe
Ein vom 3D-Drucker-Hersteller Carbon entwickeltes 3D-Druckverfahren (mehr Infos).
Multi Jet FusionMJFPulverbasiertes Schmelzverfahren mittels Wärme
  • Für den industriellen Einsatz.
  • Äußerst große Detailgenauigkeit.
  • Nutzt PA 12 und PA 11.
  • Sehr formstabil.
  • Hohe Verschleißfestigkeit.
  • Glatte Oberfläche.
  • Sehr geringe Wandstärke möglich
  • Industrie
  • Metallverarbeitendes Gewerbe
  • Serienfertigung
  • Prototyping
  • Werkzeugbau
  • Ersatzteilherstellung
Entwickelt von HP Inc.
Binder Jetting / Full Color 3D-Printing / Inkjet Powder PrintingMulti Material Jetting / MultiJet Modeling- Flüssiges Bindemittel auf pulver-förmiges Material gestrahlt
- Pulverkörner werden zu gewünschtem Objekt verbunden
- Einsatz unter anderem in Vollfarb-3D-Druckern
Selective Heat SinteringSHSPowder Bed Fusion (PBF)- Einsatz eines Thermodruckkopfes
- Schichtweise Auftragung des Pulvers durch eine Walze
- Verwendung von Kunststoffpulvern
- Arbeitet ähnlich wie das Laser Sintern
- Für Prototypen und Kleinserien geeignet, meistens für Konzeptbewertungen und Funktionsprüfungen eingesetzt
Photopolymer JettingMaterial Jetting / MultiJet Modeling- Verwendung von flüssigem lichtempfindlichen Photopolymer
- UV-Lampe härtet Material aus
- Einsatz von Tintenstrahlköpfen
- Industrieller Einsatz
- Verschiedene Materialien gleich-zeitig einsetzbar
- Detailgenaue Drucke und Oberflächenveredlungenmöglich
- 3D-Drucker mit großem Bauvolumen möglich
PP (3D-Druck auf Gipsbasis / Plaster-based 3D Printing)Powder Bed Fusion- Arbeitet auf Gipsbasis
- Verwendet Tintenstrahlköpfe, die 2D-Tintenstrahldruckerköpfen ähneln
- Vollfarbdrucke sind möglich
- Gips ist ein sehr grobes Material und benötigt ein Bindemittel
Sheet Lamination / Laminated Objekt ManufacturingLaminierung- Einsatz dünnschichtiger Materialien wie beispielsweise Metallfolien, Kunststofffolien, Papier
- Verwendung von Lasern oder scharfen Klingen
- Folien werden in die 3D-Form geschnitten
- Einsatz verschiedenster Folien möglich
- Fertigung sehr dünner Objekte mit
- unterschiedlichen Eigenschaften
Bioprinting / 3D-Bioprinting / Biodruck3DBPNutzung biologisch abbaubarer Materialien/ organischer Substanzen
  • 3D-Druck mit speziell hergestellter „Biotinte“, also Tinte aus organischen Substanzen.
  • Zellen bzw. Zellaggregate werden in 3D-Biostruktur gegeben.
  • Einsatz eines Perfusionsreaktors
  • Passgenaue, kundenspezifische organische Objekte, wie Haut, Organe, Knochen und andere Körperteile, die eine verbesserte medizinische Behandlung möglich machen.
  • Bioprinting ermöglicht es die Menge an Tierversuchen zu reduzieren.
  • Herstellung menschlichen Knochenmaterials und anderer Gewebestrukturen.
  • Nutzung für die medizinische Forschung.
  • Einsatz in der Kosmetikindustrie (beispielsweise zur Herstellung von Haut für Produkttests).
3D-Druck von Lebensmitteln / Lebensmitteldruck / Foodprinting3DFPMaterialextrusion
  • Verschiedenste Lebensmittel können gedruckt werden.
  • Teile des 3D-Druckers, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen, können problemlos gereinigt werden.
  • Confiserien
  • Konditoreien
  • Altenheime
  • Private Haushalte
  • Confiserien
  • Konditoreien
  • Altenheime
  • Krankenhäuser
  • Private Haushalte
  • Marketing
  • Militär
Thermal Masking TechnologyPhotopolymerisation
  • Einsatz eines Thermodruckkopfes.
  • Dreiteilige Beschichtung der Glasdruckplatte.
  • Verwendung von SLA-Harzen.
  • Detailgetreue Darstellung.
  • Niedriger Anschaffungspreis.
  • Nach Herstellerangaben für Einsteiger gut geeignet.
Entwickelt von ILIOS.
Light Initiated Fabrication TechnologyLIFTPhotopolymerisation
  • Nutzt verschiedene Schlüsselfaktoren-/technologien.
  • Einsatz speziell entwickelter SLA-Harze.
  • Druckt hochvisköse und füllbare Materialien.
  • Hersteller verspricht große Zeit- und Kostenersparnis.
  • Im medizinischen und industriellen Sektor einsetzbar.
  • Aushärtungszeit wird Schicht für Schicht automatisch berechnet.
Das 3D-Druckverfahren LIFT wurde von der coobx AG entwickelt und wird von EXIGO 3D-Druckern eingesetzt.
3D-NanolithographiePowder Bed Fusion (PBF)
  • Partikel fügen sich zu Bausteinen zusammen
  • Industrieller Einsatz
  • Kolloide bringen Licht in die gewünschten Bahnen
  • Sehr forschungsintensiv
  • Geringere Kosten als herkömmliche Nanolithographieverfahren
  • Sehr hohe Genauigkeit
Laser Deposition WeldingLDWDirected Energy Deposition (DED)
  • Einsatz in der Industrie
  • Düse bewegt sich in mehrere Richtungen
  • Elektronen- oder Laserstrahl schmilzt das Material
  • Polymere, Keramiken, Metallpulver und Metalldrähte verarbeitbar
  • Für Instandsetzungsmaßnahmen geeignet
Rapid Plasma Deposition RPDTitandrahtschmelzung
  • In Luft- und Raum-fahrtindustrie sowie Maschinenbau ein-setzbar
  • Titandraht wird auf-geschmolzen und zu neuen Strukturen verarbeitet
  • Sehr detaillierte Arbeiten möglich
  • Kostenersparnisse von 50 bis 75 Prozent erzielbar
  • Wesentlich weniger Material- und Energieverbrauch
Erfinder: Norsk Titanium AS, Norwegen
Rapid Liquid PrintingRLPFertigung in Behälter mit Gel
  • Selbstaushärtend
  • Freischwebender Druck in Behälter mit Gel
  • Kein UV-Licht oder andere Lichtquelle notwendig
  • für Möbelfertigung entwickelt
  • Deutlich schnellere Produktionszeit als bei anderen 3D-Druck-Verfahren
  • Fertigung großer Bauteile möglich
  • Kein UV-Licht oder andere Lichtquelle notwendig
  • Sehr gute Druckqualität
Composite-Based Additive ManufacturingCBAMVerarbeitung von Kohlefaser-, Glasfaser-, Kevlar-Verbundblechmaterial und Thermoplastmatrix-Materialien
  • Arbeitet mit Vliesstoffen
  • Kann Kunststoffe verschiedenster Zu-sammensetzungen herstellen
  • Verbindung der Schichten durch Zusammenpressen und späteres Perlstrahlen des Vliesstoffes
  • 50 Prozent geringeres Gewicht als Aluminiumlegierungen
  • Schnelle Produktionszeit
  • Unter anderem in Raumfahrt, Elektronik, Elektrotechnik und Robotik einsetzbar
Erfinder: Impossible Objects LLS
Intelligent Liquid InterfaceILIPhotopolymerisation
  • Härtet unter Licht aus
  • Verwendet transparente Membrane
  • Unter anderem in der Medizin einsetzbar
  • Geringere Fertigungs-zeit als andere SLA- und DLP-Verfahren
  • Optimierte Software
  • Entwickelt von NewPro 3D und Materialise
  • Einsatz im NP 1 3D-Drucker
PolyJet-TechnologiePolyJetPhotopolymerisation
  • Aushärtung unter Licht
  • Wird abgestrahlt
  • Genauigkeit von 0,1 mm
  • Arbeitet sehr präzise und genau
  • Lange Nutzungsdauer des Verfahrens
  • 3D-Drucker für verschiedenste Anwendungsbereiche
Entwickelt von Stratasys
Continuous Fibre Additive ManufacturingCFAMGlas- und Kohlefaser-verarbeitung
  • Großvolumige 3D-Objekte möglich
  • Verschiedenste 3D-Drucker-Materialien einsetzbar, so unter anderem ABS, PP, PEEK und PET
  • Einsatz im Schiffbau zur Fertigung von Yachten
  • Im Bauwesen ebenfalls einsetzbar
  • Ermöglicht großformatige 3D-Drucke mit verschiedensten Filamenten
Entwickelt von MarkForged, weiterentwickelt von CEAD.
Single-Pass-Jetting-TechnologieSPJMulti Material Jetting
  • Großvolumige Drucke möglich
  • Massenfertigung möglich
  • Verschiedenste Filamente verwendbar
  • Serienfertigung größerer Mengen möglich
  • In verschiedenen Industriezweigen einsetzbar
  • Gleichbleibend hohe Druckqualität
  • Glas recycelbar, Lösungsmittel werden aufgesammelt und wiederverwendet
Entwickelt von Desktop Metal.
Laser Metal Deposition-Wire PowderLMD-WPDirected Energy Deposition (DED)
  • Schweißverfahren mit fasergekoppelten Diodenlaserquellen
  • Konische Pulverdüse am Abscheidekopf
  • Gleichzeitige Abscheidung von Draht und Pulver möglich
  • Hohe Qualität der Legierungen
  • In verschiedenen Bereichen einsetzbar
Entwickelt von Additec Wire.
Aerosol-Jet-PrintingAJPDirect Maskless Writing
  • Äußerst präzise (Genauigkeit von bis zu 10 Mikrometer)
  • Nutzt verschiedens-te dielektrische Po-lymere und Nano-partikel-Tinten, die zu Aerosolen zer-stäubt und genau fokussiert werden
  • Druckgeschwindigkeiten von 100 mm/s sind möglich
  • Große geometrische Komplexität
  • Breitgefächerte Materialkompatibilität
  • Große Auflösung
  • Unabhängig einsetzbar
  • Herstellung von elektronischen Schaltkreisen
  • Fertigung aktiver und passiver Kom-ponenten, Sensoren, Aktuatoren
  • Durch zahlreiche selektive chemische und biologische Reaktionen zukünftig breit gefächert einsetzbar
Einsatz bei Fraunhofer ENAS, mehreren amerikanischen, britischen und schweizerischen Universitäten bzw. Hochschulen.
Vision-Controlled JettingVCJMulti Jetting
  • Kombination mit Bildgebungsverfahren
  • Sehr präzise (bis auf 10 Mikrometer genau)
  • Kombination verschiedener Materialien möglich
  • Für Prototypen und Se-rien geeignet
  • Für verschiedenste An-wendungen einsetzbar
  • Bis zu 4 Materialien gleichzeitig verarbeitbar
Entwickelt von Inkbit.
Cellular FabricationC-FabDirect Digital Manufacturing
  • Arbeitet mit geo-metrischen Matrizes
  • Nutzt verschiedenste Baumaterialien, beispielsweise Mischungen aus Kohlefaser und ABS
  • In die offenen Zellen der Matrix können weitere Materialien eingefüllt werden
  • Projekte unterschiedlichster Größe lassen sich realisieren
  • Günstiges Festigkeits-Gewichts-Verhältnis
  • Ressourcen- und zeitschonend
  • Architektur
  • Bauwesen
  • Kunst
Entwickelt von Branch Technology.
Cold Metal FusionCMFFeedstock-System in Kombination mit Selective Laser Sintering
  • Verarbeitung ver-schiedener Metallpulver möglich.
  • Umfasst CAD-Konstruktion, 3D-Druck-Prozess, Entpulvern, Nachbearbeitung der Grünteile, Vorentbinderung und Sintern.
  • Zu 99,9 Prozent gleiche Eigenschaften wie Bauteile gleicher Geometrie, die mit herkömmlichen Verfahren gefertigt wurden.
  • Verwendung aller Metal-le der Pulvermetallurgie möglich.
  • Bis zu 80 Prozent niedri-gere Bauteilkosten.
  • Einfachere Nachbearbeitung der Grünteile.
  • 8 x höherer Bauteilout-put, der Angaben der Entwickler zufolge durch Weiterentwicklung der Technologie und Einsatz von Laser Dioden auf durchaus 40 % gesteigert werden kann.
  • Metallverarbeitendes Gewerbe
  • Industrie
Entwickelt von Headmade Materials GmbH.
Titomic Kinetic FusionTKFPulverbasiertes Metall-3D-Druck-Verfahren mittels Roboter oder inhouse
  • Erreicht Ultraschallgeschwindigkeit
  • Metallpartikel werden in Strahlstrom injiziert, beim Auftreffen auf eine Oberfläche verformen sie sich und verschmelzen
  • verschiedenste Metalllegierungen möglich
  • Ermöglicht On-Demand-Fertigung
  • Keine wochen- oder monatelangen Vorlaufzeiten, sondern Fertigung binnen weniger Stunden oder Tage möglich
  • Fertigung von Stütz-strukturen möglich
  • Sehr präzise
  • Bis zu 80 Prozent gerin-gerer Materialverbrauch
  • Einsatz in der Metallverarbeitung
  • Luft- und Raumfahrt
  • Automobilindustrie
  • Forschung
  • Bergbau
  • Schiffbau
  • Energiewirtschaft
  • Rüstungsindustrie
Entwickelt von Titomic.
Bound Metal DepositionBMDMaterialextrusion
  • Verfahren ähnlich wie FDM, FFF und FLM
  • Anstelle von Kunststoff werden Metall- und Ke-ramikstäbe in unter-schiedlichen Zusam-mensetzungen eingesetzt
  • Arbeitet schnell, präzi-se und genau
  • Das Gerät erledigt mehrere Arbeitsschirtte
  • Arbeitet sehr präzise und genau
  • Kann in Büros aufgestellt werden
  • Verschiedene Metalle und Keramiken nutzbar
  • Prototyping
  • Kleinserien möglich
  • Automobilindustrie
  • Luftfahrt
  • Medizintechnik etc.
Entwickelt von Desktop Metal.
Masked Stereolithography / Maskierte StereolithographieMSLA / M-SLAStereolithographie / 3D-Druck mit Harz (Resin)
  • Sehr detailgenau
  • Arbeitet mit verschiedenen Harzen, LCD-Display und LED
  • Schichtdicke ab 25 Mik-rometer möglich (bei FDM/FFF ab 100 Mik-rometern)
  • Aushärtung durch UV-Strahlen
  • Gleichzeitiger 3D-Druck mehrerer Objekte möglich
  • Arbeitet schneller als bisherige SLA-3D-DruckVerfahren
  • Zahnmedizin
  • Schmuckfertigung
  • Rapid Prototyping
  • Fertigung von Figuren, Modellen etc.
Selective Absorption FusionSAFPulverbasiertes 3D-Druckverfahren für die Stratasys H-Serie
  • Polymerpulverpartikel werden mit Binderfluid und High Absorbing Fluid (HAF) unter Zuhilfenahme von Infrarotstrahlen verschmolzen
  • Einsatz des patentierten Big Wave Pulvermanagements
  • Nutzung industrietauglicher piezo-elektrischer Druckköpfe
  • Langlebigkeit der gefertigten Teile
  • Hohe Fertigungszahlen möglich
  • Geringe Ausfallzeiten durch selteneren Wechsel des Verbrauchsmaterials
  • Breites Sortiment an Pulvern einsetzbar
Einsatz u.a. in der Metallverarbeitung, Medizinbranche, kunststoffverarbeitenden Industrie und weiteren Branchen möglich.Entwickelt von Stratasys.
Lithography-based Ceramic Manufacturing-TechnologyLCMPhotopolymerisation- Schichtweises Aushärten einer keramischen Suspension mittels UV-Licht
- Hohe Materialdichte nach thermischer Nachbehandlung
- Exzellente Oberflächenqualität
- Präzision für feinste Strukturen
- Kompatibel mit verschiedenen Keramiken
- Serienfertigung möglich
- Mikroelektronik (z. B. Substrate, Gehäuse)
- Medizintechnik (z. B. Implantate, Dentalprodukte)
- Luft- und Raumfahrt (z. B. hitzebeständige Komponenten)
Das Verfahren wurde maßgeblich von der Lithoz GmbH entwickelt, einem führenden Unternehmen im Bereich des keramischen 3D-Drucks. LCM kombiniert die Vorteile der Stereolithographie mit den einzigartigen Eigenschaften technischer Keramiken.
Melt Extrusion DepositionMEDMaterialextrusion
  • Arbeitet mit Pulver von Medikamenten.
  • Kann aus mehreren Wirkstoffen und Hilfsstoffen hergestellt werden.
  • Verschiedenste Geometrien möglich.
  • Äußerst genaue Formulierungen möglich.
  • Schnelles Prototyping.
  • Keine Versuche mehr notwendig.
  • Von FDA zugelassen.
Herstellung von Tabletten in verschiedenen DarreichungsformenEntwickelt von Triastek.
SonolithographieUltraschall
  • Hier werden Aerosolwolken und Partikelwolken erzeugt, die dann in ein vorher vorgegebenes Muster eingebracht werden.
  • Arbeitet äußerst präzise.
  • Unter anderem in der Medizin und Elektronik einsetzbar.
  • Arbeitet sehr präzise und schnell.
  • Verarbeitet nicht nur Aerosoltröpfchen, sondern auch andere Partikel und eventuell elektronische Tinten.
  • Medizin
  • Elektronik
Entwickelt von Forschern der Universitäten Bristol und Bath.
Projection Micro StereolithographiePµSLStereolithographie
  • Kombination aus SLA- und DLP-Technologie.
  • Dehnung des nichtausgehärteten Harzes durch Kunststoffmembran.
  • Größtmögliche Genauigkeit.
  • Arbeitet schneller als andere Mikrofabrikationstechnologien.
  • Kaum Materialreste.
  • Keine größeren Wartungsintervalle.
  • Zielgerichteter Materialeinsatz.
  • Elektrotechnik
  • Medizintechnik
  • Gesundheitswesen
Entwickelt von Boston Micro Fabrication (BMF).
High Speed Rotative ProzessHSRMulti Material Jetting
  • Hier bewegt sich nicht der Druckarm, sondern die Bauplatte.
  • Mehrere Materialien können gleichzeitig verarbeitet werden.
  • Mit Pick-and-Place-Verfahren und weiteren Verfahren kombinierbar.
  • Sowohl für Prototyping als auch für industrielle Serienfertigung geeignet.
  • Ersetzt mehrere 3D-Drucker.
  • Bauvolumen von 700 Litern möglich.
  • Bauplatte 2 m² groß.
  • Luft- und Raumfahrt
  • Automobilindustrie
  • Konsumgüterindustrie
  • Biowissenschaften
  • Maschinenbau
Entwickelt von dp polar GmbH.
Vertical Layer PrintingVLPMaterialextrusion
  • Druck erfolgt vertikal und nicht wie sonst horizontal.
  • Zu fertigendes Teil "reitet" auf teflonbeschichteten Edelstahlbändern.
  • LSAM-Drucker sind auf horizontalen und vertikalen 3D-Druck umrüstbar.
  • Großes Bauvolumen von bis zu 6 Metern realisierbar.
  • Kann Objekte bis zu einem Gewicht von 22.700 Kilogramm fertigen.
  • Für den industriellen 3D-Druck vorgesehen.
  • Fertigung in einem Arbeitsschritt.
  • Große Geometrien sind möglich.
  • Verschiedenste Filamente verwendbar, so u.a. Hoch-temperaturmaterialien wie PEI, PSU und PESU.
  • Für vertikale und horizon-tale 3D-Drucke wird nur ein Gerät benötigt.
  • Automobilindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Weitere Industriezweige
Zusammen mit den LSAM 3D-Druckern von Thermwood entwickelt.
ElektrofotographieMaterialextrusion
  • Basiert auf dem Prinzip der herkömmlichen Laserdrucker.
  • Objekte werden in mehrere, wenige mm dünne Schichten zer-schnitten und das Fila-ment Schicht für Schicht auf eine Trägerfolie gedruckt.
  • Schichten werden mit Hilfe einer Walze zu einem Schichtpaket vorverfestigt.
  • Mehrere Schichtpakete werden in zweitem Prozessschritt durch eine Heipzresse verbunden.
  • Größere Stückzahlen lassen sich problemlos herstellen.
  • Im Gegensatz zum Spritzgussverfahren keine Formen notwendig.
  • Der Druck kann vor Ort erfolgen.
  • Geringes Gewicht der Kunststoffe, Metall- oder Keramikpulver.
  • Einsatz in der Raumfahrt geplant.
  • Elektro- und Haushaltsgeräte.
  • Weitere Einsatzgebiete denkbar.
Von der TH Köln und mz Toner Technologies entwickelt.
High Speed Flexible Material ExtrusionHSFEMaterialextrusion
  • Arbeitet mit bis zu vier Düsen gleichzeitig.
  • Kann bis zu vier ver-schiedene TPU- und andere Materialien gleichzeitig verarbeiten.
  • Spiegeldruck möglich.
  • Arbeitet mit der SXBS-Technologie (Smart eXtruder Bay System) und der Active Automatic-Leveling-Technologie (AAL).
  • Bis zu fünffache Druckgeschwindigkeit gegenüber 3D-Druckern mit einer oder zwei Düsen.
  • Sehr gute Qualität der Objekte.
  • Flexible Objekte aus mehreren Materialien können gedruckt werden.
  • Große Designfreiheit.
  • Luft- und Raumfahrt
  • Automobilindustrie
  • Medizin
  • Bekleidungsindustrie (unter anderem Sportschuhe) und Sportartikelindustrie
  • Herstellung von Werkzeugen
Vom chinesischen Unternehmen INTAMSYS entwickelt.
Molton Metal DepositionMMDMaterialextrusion
  • Schmiltzt Aluminiumdraht (Verarbeitung von Kupfer in der Entwicklung), erhitzt diesen und die punktgenaue Oberfläche des Druckbetts/Werkstück mit Hilfe von Plasma und scheidet es ab.
  • Nachbearbeitungen sind meist notwendig.
  • Minimale Schichtdicke ist 0,4 mm.
  • Benötigt weniger Wärme als pulverbettbeschichtetes Verfahren.
  • Kürzere Produktionszeit.
  • Kostengünstiger.
  • Metallverarbeitung
  • Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie weitere Industriezweige denkbar.
Von ValCUN entwickelt.
Hybrid Photosynthesis (HPS)HPSPhotopolymerisationNachhaltig, biologisch kompatibel, energieeffizient, multifunktional, anpassbare molekulare Strukturen.Biokompatibilität, umweltfreundlich, vielseitige Materialanpassung, geeignet für funktionale und strukturelle Anwendungen.Medizintechnik (z. B. „lebende“ Implantate), Materialwissenschaft, Elektronik, Robotik, Forschung in organischen Strukturen.Kombination aus Photosynthese und additiver Fertigung; eröffnet neue Möglichkeiten in nachhaltiger Materialproduktion. Vorwiegend erforscht von Instituten wie MIT und Fraunhofer.
Lithography-based Metal ManufacturingLMMPhotopolymerisation- Hohe Maßgenauigkeit
- Exzellente Oberflächenqualität
- Kompatibel mit verschiedenen Metallpulvern
- Herstellung
komplexer Geometrien
- Materialeffizienz
- Hohe Präzision
- Medizintechnik
- Elektronik
- Luft- und Raumfahrt
LMM kombiniert Lithografie und Metallpulververarbeitung und wurde ursprünglich von Unternehmen wie Incus GmbH sowie Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IFAM in Dresden entwickelt und optimiert.
Laser Metal Deposition (Laserauftragschweißen)LMDDirected Energy Deposition (DED)- Präzise Schichtablage
- Hohe Haftfestigkeit
- Geringer Materialverlust
- Ideal für Reparaturen
- Hohe Festigkeit
- Luft- und Raumfahrt
- Maschinenbau
- Energieerzeugung
Unternehmen: Trumpf, DMG Mori, SLM Solutions Forschung: Fraunhofer ILT
Direct Metal PrintingPowder Bed Fusion (PBF)- Hochpräzise Bauteile
- Feines Metallpulver
- Laserverschmelzung
- Hohe Designfreiheit
- Komplexe Geometrien
- Geringer Materialabfall
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilindustrie
DMP ermöglicht die direkte Herstellung von Metallteilen durch Laserstrahlschmelzen von Pulver. Entwickelt wurde das Verfahren u.a. von 3D Systems.
LSL-TechnologyLSLPhotopolymerisation- Verwendung von LED-Bildschirmen zur Aushärtung
- Hohe Auflösung
- Präzise Herstellung komplexer Geometrien
- Schneller Druckprozess
- Medizintechnik
- Schmuckdesign
- Zahntechnik
Entwickelt von Sharebot und erstmals im "Sharebot BIG" eingesetzt. Nutzt das Hochleistungsharz D-HARD in Kombination mit der LSL-Technology für hochwertige Druckergebnisse.
Continuous Filament FabricationCFFMaterialextrusion- Nutzung von Endlosfasern (z. B. Kohlefaser, Glasfaser, Kevlar)
- Hohe Festigkeit und Steifigkeit
- Vergleichbare Festigkeit wie Metallteile
- Gewichtsreduktion
- Anpassbare Faserausrichtung
- Luft- und Raumfahrt
- Automobilindustrie
- Medizintechnik
- Entwickelt von Markforged und anderen
- Kombination aus FFF-Technologie und Verbundwerkstoffen
- Ermöglicht die Herstellung hochfester, leichter Bauteile
Melt-Electrowriting-TechnologieMEWMaterialextrusion- Exakte Steuerung der Faserablage
- Faserdurchmesser zwischen 5–50 μm
- Hohe Präzision
- Lösungsfrei
- Anpassbare Eigenschaften
- Gewebetechnik
- Medizinische Implantate
- Prototypenentwicklung
Das MEW-Verfahren wird durch führende Forschungseinrichtungen wie die Technische Universität München (TUM) und die University of Western Australia weiterentwickelt. Besonders geeignet für die Herstellung biologischer Gerüste, die patientenspezifische Anpassungen erlauben.
Laser-Pulverbettfusion (Laser Beam Powder Bed Fusion)L-PBFPowder Bed Fusion (PBF)- Schichtweises Aufschmelzen von Metallpulver
- Hohe Präzision
- Komplexe Geometrien möglich
- Hohe Materialausnutzung
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilindustrie
Ursprünglich entwickelt durch Forschungsinstitute wie Fraunhofer ILT. Weltweit eingesetzt für Metallteile mit hoher Präzision.
NeuBeam-Powder Bed Fusion (PBF)- Stabiler Elektronenstrahl
- "Hot-Part"-Ansatz
- Breite Materialkompatibilität
- Reduzierte Restspannungen
- Effiziente Pulverentfernung
- Verarbeitung komplexer Geometrien
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilindustrie
Entwickelt von Wayland Additive; kombiniert Vorteile der EBM-Technologie mit neuen Ansätzen zur Prozessstabilisierung.
Low Force Stereolithography (LFS)LFSPhotopolymerisation- Flexible Tank reduziert Abzugskräfte
- Lineare Belichtungseinheit
- Glattere Oberflächen
- Höhere Detailgenauigkeit
- Breitere Materialvielfalt
- Zahnmedizin
- Produktentwicklung
- Kleinserienfertigung
LFS wurde von Formlabs entwickelt, um die Kräfte während des 3D-Drucks zu minimieren und die Druckqualität zu verbessern. Es basiert auf der traditionellen Stereolithographie, nutzt jedoch einen flexiblen Tank und eine lineare Belichtungseinheit.
Wire Arc Additive ManufacturingWAAMDirected Energy Deposition (DED)- Verwendet Lichtbogen als Wärmequelle
- Nutzt Metalldraht als Ausgangsmaterial
- Hohe Aufbaurate
- Kosteneffizient bei großen Bauteilen
- Flexibel für Reparaturen und Neuanfertigungen
- Reduzierter Materialabfall
- Luft- und Raumfahrt
- Automobilindustrie
- Energiebranche
WAAM basiert auf etablierten Schweißtechniken und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer IPT arbeiten an der Optimierung des Verfahrens.
Elektronenstrahl-Pulverbett-FusionE-PBFPowder Bed Fusion (PBF)- Verwendung von Elektronenstrahl
- Prozess im Vakuum
- Hohe Materialdichte
- Geringe Restspannungen
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilbau
Entwickelt von Arcam AB (Teil von GE Additive); Forschung durch Fraunhofer IWS
Composite-Based Additive ManufacturingCBAMHybridverfahren (Material Jetting, Binder Jetting)- Hochleistungsmaterialien mit Faserkern
- Präzise Schichtbildung
- Geringer Materialverlust
- Anpassbar an vielfältige Designs
- Hervorragende Festigkeit
- Schnelle Produktionszeit
- Vielseitige Materialkombinationen
- Verzugsfreie Bauteile
- Luft- und Raumfahrt
- Automobilindustrie
- Medizintechnik
Entwickelt von Impossible Objects; Fokus auf industrielle Anwendungen für Hochleistungskomponenten.
Selektives Elektronenstrahlschmelzen (engl. Electron Beam Melting)EBMPowder Bed Fusion (PBF)- Verwendung von Metallpulver
- Schichtweiser Aufbau unter Vakuum
- Hohe Prozesstemperaturen
- Elektronenstrahl als Energiequelle
- Herstellung komplexer Geometrien
- Hohe Materialdichte und Festigkeit
- Geringe Eigenspannungen
- Effiziente Materialnutzung
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilindustrie
EBM ist ein additives Fertigungsverfahren zur Herstellung metallischer Bauteile. Ein führendes Unternehmen in diesem Bereich ist Arcam AB, das EBM-Maschinen entwickelt und vertreibt.
Laser Powder Bed Fusion with MetalsPBF-LB/M oder PBF-LBMPowder Bed Fusion (PBF)- Schichtweiser Aufbau
- Hohe Präzision
- Verwendung von Metallpulver
- Einsatz von Laserstrahl
- Komplexe Geometrien realisierbar
- Hohe Materialeffizienz
- Gute mechanische Eigenschaften
- Integration von Funktionen möglich
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Automobilindustrie
PBF-LB/M ist ein etabliertes additives Fertigungsverfahren, das von zahlreichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen weltweit eingesetzt und weiterentwickelt wird. In Deutschland sind insbesondere das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM führend in der Forschung und Entwicklung dieses Verfahrens.
Binder JettingBJBinder Jetting- Flüssiger Binder verbindet Pulver selektiv
- Präzise Schichtaufbauweise
- Keine direkte Wärmeeinwirkung während des Drucks
- Nachbearbeitung für mechanische Festigkeit erforderlich
- Vielfältige Materialien nutzbar
- Energieeffizient durch Raumtemperaturprozesse
- Kostengünstig bei hohen Stückzahlen
- Hohe Detailtreue und Designfreiheit
- Automobilbau (Prototypen, Werkzeuge)
- Medizintechnik (Implantate, Modelle)
- Gießereiindustrie (Sandformen)
Entwickelt und etabliert durch Firmen wie ExOne und Desktop Metal. Wichtige Forschungseinrichtungen arbeiten an der Weiterentwicklung, z. B. für nachhaltige Anwendungen.

Detaillierte Beschreibung der 3D-Druckverfahren

Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM)-Technologie

1 min
[ez-toc] Funktionsweise des LCM-Verfahrens Das LCM-Verfahren basiert auf der schichtweisen Aushärtung einer keramischen Suspension mittels UV-Licht. Eine flüssige Keramik-Monomer-Suspension wird schichtweise aufgetragen und durch gezielte Belichtung verfestigt. Nach dem Aufbau des sogenannten Grünkörpers erfolgt eine thermische Nachbehandlung, bei der die organischen Bestandteile entfernt und die keramischen Partikel verdichtet werden. Dieser Prozess führt zu Bauteilen mit hoher Dichte und exzellenter Oberflächenqualität. Vorteile des LCM-Verfahrens Hohe Präzision: Ermöglicht die Fertigung komplexer Geometrien und feinster Strukturen mit hoher Maßgenauigkeit. Materialvielfalt: Kompatibel mit verschiedenen keramischen Werkstoffen wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid und Siliziumnitrid. Exzellente Oberflächenqualität: Erzeugt Bauteile mit glatten Oberflächen, die oft keine weitere Nachbearbeitung erfordern....
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM)-Technologie

Multi Jet Fusion (MJF)

2 min
Im Gegensatz zu anderen Verfahren hat HP Inc. mit der Multi Jet Fusion (MJF) eine Technologie entwickelt, bei der kein Laser zum Einsatz kommt. Sie ist für den industriellen Einsatz vorgesehen, hat kurze Vorlaufzeiten (teilweise von zwei Tagen oder weniger), sorgt für eine geringe Porosität  und besitzt eine herausragende Oberflächenqualität. Geeignet ist sie unter anderem für die Fertigung von Prototypen, Kleinserien sowie Losgrößen von bis zu 10.000 Stück und ersetzt hier zu einem großen Teil die Spritzgusstechnik. Komplexe Funktionsteile lassen sich mit der MJF Technologie ebenfalls herstellen wie Prototypen, die für Funktions- bzw. Eignungstests eingesetzt werden sollen. Die Standardgenauigkeit liegt...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Multi Jet Fusion (MJF)

Cold Metal Fusion (CMF)

2 min
Das 3D-Druckverfahren Cold Metal Fusion (CMF) wurde von der Headmade Materials GmbH, einem Unternehmen aus der bayerischen Ortschaft Unterpleichfeld entwickelt. Die additive Fertigungstechnologie basiert auf der Integration von Metallpulvern in ein funktionales Bindersystem und ermöglicht die Herstellung eines sogenannten Feedstock-Systems, das mit Titanpulver gefüllt ist. Das Feedstock-System kann auf Selective Laser Sintering (SLS) 3D-Druck-Systemen verarbeitet werden, die sonst für die Verarbeitung von Polymeren genutzt werden. Der additive Druckprozess ist dabei dem Powder Bed Fusion-Verfahren sehr ähnlich. Er verbraucht aber deutlich weniger Energie. Das liegt darin begründet, dass nur das Bindemittel geschmolzen wird, nicht aber das Metallpulver. So ist eine höhere...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Cold Metal Fusion (CMF)

Cellular Fabrication (C-Fab)

2 min
Die Cellular Fabrication-Technologie (C-Fab) kombiniert die Industrierobotik, verschiedene leistungsfähige Algorithmen und eine neuartige Freiform-Extrusionstechnologie. Das Verfahren wurde vom US-amerikanischen Unternehmen Branch Technology entwickelt und ermöglicht es, dass sich Baumaterial im freien Raum verfestigt. Bei dem Baumaterial kann es sich beispielsweise um eine Mischung aus Kohlefaser und Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) handeln. Gesteuert wird der 3D-Drucker beispielsweise durch einen 3,80 Meter langen Roboterarm, welcher wiederum an einer 10 Meter langen Schiene befestigt ist. Dadurch ist es beispielsweise möglich, eine Matrix von 7,60 x 17,6 Metern herzustellen. Grundsätzlich gibt es kaum Einschränkungen in den Maßen, Stützstrukturen sind ebenfalls nicht notwendig. Die so gefertigten Leichtbauprodukte...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Cellular Fabrication (C-Fab)

Vision-Controlled Jetting (VCJ)

1 min
Inkbit ist ein ausgelagertes Unternehmen des Massachusetts Institute of Technology (MIT), welches die Fertigungstechnologie Vision-Controlled Jetting und eine dazu passende Software entwickelt hat. Dazu wurde eine spezielle Anlage erschaffen, das Inkbit Vista System. Es soll die Herstellung von Multimaterialbaugruppen ermöglichen, die unter anderem in der Robotik, in der Dentalmedizin, in der Medizin allgemein, aber auch in der Automobil- und Verteidigungsindustrie eingesetzt werden können. Das System Inkbit Vista ist Herstellerangaben zufolge (Stand März 2021) das einzige additive Fertigungssystem, in das ein 3D-Bildverarbeitungssystem integriert ist. Dieses ermöglicht eine Echtzeitkontrolle auf Voxel-Ebene. Das Fertigungssystem kann in bereits bestehende Herstellungssysteme integriert werden. Die Produktion...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Vision-Controlled Jetting (VCJ)

Aerosol-Jet-Printing (AJP)

1 min
Das Aerosol-Jet-Printing (AJP) gehört zu den kontaktlosen Direktdruckverfahren, mit dem es möglich ist, feinste Strukturen aus unterschiedlichsten Substraten herzustellen. So lassen sich kleinste Strukturen auf flachen und unebenen Oberflächen respektive Substraten drucken. Das AJP zählt zu den "Direct Maskless Writing"-Technologien. Bei diesem Verfahren werden nicht nur dielektrische Polymere, sondern auch Nanopartikel-Tinten eingesetzt. Ziel ist es, so isolierende und zugleich leitfähige Strukturen zu erzeugen. Dabei setzt man auf die Zerstäubung der Tinten bzw. Flüssigkeiten zu Aerosolen. Die Fokussierung des Aerosolstrahls sorgt dafür, dass Linien mit einer minimalen Breite von 10 Micrometern (umgerechnet 0,001 mm) erzeugt werden können. Dabei lassen sich durchaus...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Aerosol-Jet-Printing (AJP)

Selectives Laser Melting (Selektives Laserschmelzen)

1 min
Für das Selective Laser Melting (Selektives Laserschmelzen) wird ein Prozess genutzt, der mit der SLS-3D-Drucktechnologie vergleichbar ist. Allerdings wird beim selektiven Laserschmelzen das pulverförmige Material nicht gesintert, sondern geschmolzen. Dafür kommt ein Hochleistungslaser zum Einsatz, der die Pulverkörnchen miteinander verschmilzt. Genutzt wird dieses 3D-Druckverfahren meist bei er direkten Fertigung von Metallteilen für industrielle Endverbraucher wie beispielsweise die Luft- und Raumfahrttechnik und die medizinische Industrie.  Zahnärzte nutzen beispielsweise Dental Selective Laser Melting-3D-Drucker zur additiven Fertigung von Kronen und Implantaten.
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Selectives Laser Melting (Selektives Laserschmelzen)

Selektives Lasersintern (SLS) – (Selectives Laser Sintering)

1 min
Beim Selectives Laser Sintering (dt. selektives Lasersintern), kurz SLS, 3D-Druckverfahren wird pulverförmiges Material mit einem Laserstrahl gesintert. Dabei verbindet die vom Laser ausgestoßene Energie die winzigen Körner des Pulvers zu einer festen Struktur. Als Material kommen unter anderem Kunststoff-, Metall- und Keramikpulver zum Einsatz. Die SLS-3D-Drucker nutzen ein Druckbett voller Pulvermaterial. Die 3D-Druck-Software überwacht den Laser, der widerum das Muster des 3D-Designs aufzeichnet und schichtweise das endgültige Objekt anfertigt. Nach jeder Schicht wird auf der Z-Achse das Druckbett etwas herabgesenkt und dann die nächste Schicht passgenau auf der vorherigen platziert. Das SLS-Verfahren im Video erklärt (englisch) 
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Selektives Lasersintern (SLS) – (Selectives Laser Sintering)

Powder Bed Fusion (PBF) – Pulverbettfusion

5 min
[ez-toc] Bei der Powder Bed Fusion (Pulverbettfusion) unterscheidet man zwischen der SLS– und der EBM-Technologie, sowie dem Selective Laser Melting-Verfahren. Hier werden Pulvermaterialien verarbeitet, so unter anderem Metallpulver verschiedener Zusammensetzungen. Kernverfahren der Pulverbettfusion: SLS und Selective Laser Melting Zu den wichtigsten Arten der Powder Bed Fusion gehören die SLS- und die Selective Laser Melting-Technologie. Diese Verfahren werden für den 3D-Metalldruck in unterschiedlichen industriellen Bereichen eingesetzt. Die Rolle der Pulverbettfusion in der additiven Fertigung Die Powder Bed Fusion-Technologie spielt eine entscheidende Rolle in der additiven Fertigung. Sie ermöglicht die Herstellung von komplexen Metallteilen, die mit traditionellen Fertigungsverfahren oft schwer zu realisieren...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Powder Bed Fusion (PBF) – Pulverbettfusion

Stereolithographie (SLA)

2 min
Stereolithographie [ez-toc] Funktionsweise der Stereolithographie Bei der Stereolithographie wird ein UV-Laser auf die Oberfläche eines flüssigen Photopolymerharzes gerichtet. Der Laser härtet das Harz punktgenau entsprechend der gewünschten Geometrie aus. Nach dem Aushärten einer Schicht senkt sich die Bauplattform um eine definierte Schichtstärke ab, und der Prozess wiederholt sich, bis das vollständige Objekt entstanden ist. Anschließend werden die Bauteile gereinigt und einer Nachhärtung unterzogen, um ihre mechanischen Eigenschaften zu optimieren. [caption id="attachment_113670" align="aligncenter" width="759"] Die Stereolithographie (SLA) ist ein präzises 3D-Druckverfahren, das flüssige Photopolymerharze mittels UV-Laser schichtweise aushärtet. Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung von Objekten mit glatten Oberflächen und hoher Detailgenauigkeit (Symbolbild).[/caption]...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Stereolithographie (SLA)

Photopolymerisation / 3D-Druck mit Harz

1 min
Bei der Photopolymerisation greift man hauptsächlich auf die SLA- und DLP-Technologie zurück. Für den 3D-Druck mit Harz greift man auf die SLA und DLP Technologie zurück, die auf dem Photopolymerisationsprozess basieren. Dazu sind diese speziellen 3D-Drucker mit einem Tank und einer Lichtquell - beispielsweise einem Laser oder einem Projektor - ausgestattet. Das im Tank enthaltene flüssige Harz wird von der Lichtquelle Schicht für Schicht zu einem Objekt ausgehärtet. Dazu wird eine Schale, die als Bauplattform dienst, oberflächennah in einen Flüssigharzbehälter eingetaucht. Das zu fertigende Objekt wird Schicht für Schicht (DLP) oder Punkt für Punkt (SLA) aus dem Tank herausgehoben und...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Photopolymerisation / 3D-Druck mit Harz

FDM- / FFF- / FLM-Verfahren

2 min
[ez-toc] Die Extrusion ist die am häufigsten eingesetzte 3D-Druckverfahren, mit der vor allem Desktop-3D-Drucker arbeiten. Diese werden nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von einigen Bildungseinrichtungen und auch von Unternehmen genutzt. Die Extrusion wird sowohl als Fused Deposition Modeling (FDM), Fused Filament Fabrication (FFF) und Fused Layer Modeling (FLM) bezeichnet. Wieso drei Bezeichnungen für ein Verfahren? Mancher wird sich fragen, warum es für ein und dasselbe 3D-Druckverfahren insgesamt drei Bezeichnungen gibt. Dies hat unter anderem mit dem Patentrecht zu tun, denn die Firma Stratasys, die diese 3D-Drucktechnologie erstmals entwickelte, ließ das FDM-Verfahren als Trademark registrieren. Andere Unternehmen begannen dann auch,...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: FDM- / FFF- / FLM-Verfahren

Materialextrusion

2 min
[ez-toc] Funktionsweise der Materialextrusion Bei der Materialextrusion wird ein Material, häufig in Form eines Filaments, in einer beheizten Düse geschmolzen und anschließend präzise auf eine Bauplattform aufgetragen. Durch die schichtweise Ablagerung entsteht das gewünschte Objekt. Zu den gängigsten Verfahren der Materialextrusion zählen: Fused Deposition Modeling (FDM): Ein markenrechtlich geschützter Begriff, der von Stratasys eingeführt wurde. Fused Filament Fabrication (FFF): Ein generischer Begriff, der häufig in der Open-Source-Community verwendet wird. Fused Layer Modeling (FLM): Eine weitere Bezeichnung für ähnliche Verfahren. Diese Verfahren nutzen thermoplastische Materialien wie ABS, PLA oder PETG, die durch Erhitzen verflüssigt und schichtweise aufgetragen werden. Nach dem Auftragen...
» Ausführliche Informationen zum Verfahren: Materialextrusion
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Neueste Entwicklungen und News zu 3D-Druckverfahren

UT-Forscher entwickeln 3D-Druckverfahren für harte und weiche Materialien in einem Objekt

21. Juli 2025
Illustration eines 3D-Druckers, der ein Beinmodell mit weichen und harten Komponenten gleichzeitig herstellt

Forschende der University of Texas haben ein 3D-Druckverfahren entwickelt, das harte und weiche Materialien in einem einzigen Druckprozess kombiniert. Grundlage ist ein neuartiges Harzsystem, das durch unterschiedliche Lichtwellenlängen gezielt Materialeigenschaften erzeugt. Das Verfahren verspricht Fortschritte für Medizin- und Elektronikanwendungen.

MIT stellt neues 3D-Druckverfahren mit löslichen Stützstrukturen vor

3. Juni 2025
Zwei miteinander verbundene rote Zahnräder, 3D-gedruckt mit dem neuen Harz vom MIT, das durch Licht selektiv löslich oder stabil wird

MIT-Ingenieure haben ein neues 3D-Druckverfahren entwickelt, das den Einsatz löslicher und wiederverwendbarer Stützstrukturen ermöglicht. Durch den Einsatz zweier Lichtarten lassen sich komplexe Bauteile effizient und mit weniger Abfall fertigen. Die Methode basiert auf einer weiterentwickelten Form der Vat-Photopolymerisation.

PermiAM® Verfahren: Dyndrite und Elementum 3D bringen kontrollierte Permeabilität in den Metall-3D-Druck

14. März 2025
Schematische Darstellung des PermiAM®-Verfahrens für additiv gefertigte Metallteile mit kontrollierter Porosität für Kühl- und Wärmeaustauschanwendungen

Dyndrite und Elementum 3D haben mit PermiAM eine neue, patentierte Technologie entwickelt, die es ermöglicht, metallische 3D-Druck-Bauteile mit kontrollierter Permeabilität herzustellen. Diese Methode erlaubt eine gezielte Flüssigkeitsführung innerhalb von Bauteilen und könnte Anwendungen in Hyperschalltechnik, Raketentriebwerken und Rechenzentren verändern. Der Einsatz erfolgt über die Dyndrite LPBF Pro Software.

Neue 3D-Drucktechnik ermöglicht kostengünstige thermoelektrische Kühlung

23. Februar 2025
Vier Forscher des ISTA stehen in einem modernen Labor, in dem neue 3D-gedruckte thermoelektrische Materialien für Kühlanwendungen entwickelt wurden

Ein Forschungsteam des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) hat eine 3D-Druckmethode entwickelt, um leistungsfähige thermoelektrische Materialien kostengünstiger und nachhaltiger herzustellen. Die Materialien ermöglichen effiziente Kühltechnologien für Elektronik und Medizin. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.

US-Wissenschaftler entwickeln 3D-Druckverfahren mit Gel für natürliche Mikrofasern im Mikrometerbereich

21. Februar 2025
Nahaufnahme einer mit eingebettetem 3D-Druck hergestellten Spiralstruktur in einem Gelmedium, beleuchtet mit UV-Licht

Ein Forscherteam hat eine neue 3D-Drucktechnik entwickelt, die ultrafeine Fasern mit nur 1,5 Mikrometer Durchmesser herstellen kann. Die Methode nutzt ein in Gel eingebettetes Druckverfahren mit einem speziellen Lösemittelaustauschprozess, um extrem dünne und flexible Strukturen zu drucken. Die Wissenschaftler sehen großes Potenzial für bioinspirierte Materialien und Anwendungen in der Technik.

Forscher aus Glasgow entwickeln patentiertes 3D-Druckverfahren für die Schwerelosigkeit

23. Januar 2025
Ein Forscher der Universität Glasgow arbeitet an einem 3D-Drucksystem, das während eines Parabelflugs unter Mikrogravitationsbedingungen getestet wird.

Forscher der Universität Glasgow haben ein patentiertes System entwickelt, das 3D-Druck in der Schwerelosigkeit ermöglicht. Mit einem granulären Material und erfolgreichen Tests an Bord der „Vomit Comet“ ebnet die Technologie den Weg für die Herstellung von Strukturen im All, darunter Solarreflektoren und pharmazeutische Produkte.

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