
Details zur VentilAid

Beim polnischen Projekt VentilAid werden lediglich ein paar einfach zugängliche Teile zusätzlich zu den 3D-gedruckten Bauteilen benötigt. Das Beatmungsgerät soll dabei helfen, medizinische Einrichtung zu unterstützen, denen es aufgrund der zahlreichen COVID-19-Patienten an Beatmungsmöglichkeiten mangelt. Bei dieser Erkrankung kann ein fehlendes Beatmungsgerät im schlimmsten Fall über Leben oder Tod entscheiden.
Urbicum stellt VentilAid als Open-Source-Alternative zur Verfügung und denkt auch, dass es in Entwicklungsländern, wo medizinische Ressourcen begrenzt sind, sehr gut helfen könnte. Der funktionierende Prototyp besteht aus einer Reihe von leicht erhältlichen Industrieteilen, wie einem pneumatischen Aktuator mit 10-20 cm Hub, einem pneumatischen Endschalter oder elektrischen Endschalter mit Rückschlagventil und einer 12V DC Stromversorgung und aus mehreren 3D-gedruckten Komponenten. Die 3D-gedruckten Bauteile können mit PLA-, ABS-, TPU- oder Flex-Materialien in rund 15 Stunden hergestellt werden.
Die Entwickler empfehlen das Gerät nur als letzte Option, da die klinischen Tests noch nicht abgeschlossen wurden. Erste Tests zeigen jedoch, dass es ein zuverlässiges Gerät ist, das mit Druckluftstrom sehr gut funktioniert. Ein Prototyp der zweiten Generation wird derzeit mit einer 12 V DC Autobatterie / 120 C AC – 230 V AC (Steckdose) und ohne Druckluft oder einem pneumatischen Aktuator entwickelt. Urbicum geht es darum, VentilAid möglichst günstig mit Bauteilen herstellen zu können, die überall erhältlich sind.

Videovorstellung von „VentilAid“
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