
Kurzfristig verfügbar

Die Beatmungsgeräte sollen kurzfristig verfügbar sein und eine druckkontrollierte Möglichkeit der Beatmung darstellen. Die Druckzufuhr zum Geräte wird mit dem 3D-gedrucktem Ventil geregelt. Gerade jetzt bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mangelt es vielerorts an Beatmungsmöglichkeiten. Die Entwickler haben zwei Prototypen hergestellt. Die erste Variante basiert auf einem Beatmungsbeutel und einem Pneumatikzylinder. Er wurde von Geschäftsführer DI Peter Freigassner entworfen, gedruckt und getestet.
Eine funktionstüchtige, überwachte Maschine war ein weiteres Ziel der Ingenieure. Sie bauten ein Gerät, das den Druck der Sauerstoffzufuhr über ein patientennahes Ventilsystem im Beatmungsschlauch regelt und über Sensoren kontrolliert. Auf einem Touchdisplay werden die übermittelten Werte angezeigt. Weichen diese Werte von den Sollwerten ab, erklingt ein akustisches Signal. Auch visuell wird das Personal über das Problem informiert.
Details zum Beatmungsgerät

Gemeinsam mit den Experten der Medizinischen Universität wurde festgelegt, was das Gerät können und wie der Aufbau gestaltet sein muss. In mehreren Iterationen wurden diese Vorgaben verfeinert. Die Tests, die mit dem Abteilungsleiter der Pulmonologie Graz, Prof. Dr. Horst Olschweski durchgeführt wurden, waren vielversprechend.
Die Komponenten sind aus medizinischen Einwegmaterialien, um die Hygieneanforderungen sicherzustellen. Vor jedem neuen Patienten werden diese getauscht und gereinigt. Einzelne Komponenten, mit denen der Patient keinen Kontakt hat, können mit hygienischen Flächendesinfektionsmitteln sauber gemacht werden. In Versuchsreihen zeigte sich, dass das Gerät ordentlich arbeitet. HAGE3D stellt auf seiner Website weitere Informationen über das Gerät bereit.






