Eine US-Realschule erhielt eine Spende von 27 3D-Drucker-Bausätzen für den Einsatz in der Bildung. Für den Zusammenbau der 3D-Drucker war die Schule auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen. Auf einen Aufruf meldeten sich 60 Freiwillige. An nur einem Tag konnten so 22 3D-Drucker einsatzbereit der Schule übergeben werden.

3D-Drucker zusammen bauen
Schüler der Realschule und Freiwillge bauen gemeinsam an einem Abend 22 3D-Drucker für die Schule zusammen (Bild © 3dprintingindustry.com)

Die Gloucester Education Foundation (GEF) spendete der O’Maley Innovation Middle School in Gloucester (Massachusetts, USA) insgesamt 27 3D-Drucker Bausätze. Die MakerFarm Prusa i3 Kits mussten nur noch zusammengebaut werden. Dafür startete der Technologie-Experte Dave Brown von der O´Maley Middle School einen Aufruf. Mit Erfolg! In nur zwei Tagen konnten für die Realschule 22 3D-Drucker zusammengebaut werden.

Die 3D-Drucker wurden an einem Samstagabend von 60 Freiwilligen montiert. Als Hilfe diente ihnen eine Reihe von Videos eines jungen „Makers“ namens Colin. Das Onlinemagazin GoodMorningGloucester berichtete über das Event Make-A-Thon und sorgte für Aufsehen in der US-Kleinstadt. Und über seine Grenzen hinaus. Gemeinsam mit der Wissenschafts-Dozentin Amy Donnely leitete Dave Brown die für alle überraschend große Community für den Aufbau der 3D-Drucker. Das Interesse an den Geräten war riesen groß, berichten die Initiatoren.

Die Idee hinter dem Projekt und der Spende war es, der Realschule für Bildungszwecke 3D-Drucker zur Verfügung zu stellen. Es wurden Bausätze erworben weil diese günstiger sind als zusammengebaute 3D-Drucker. In Zeiten klammer US-Kassen war die Schule überhaupt froh sich mit der innovativen Fertigungstechnologie 3D-Drucker ausrüsten zu können. Allerdings galt es zunächst die Hürde zu überwinden die 3D-Drucker-Bausätze zusammen zu bauen.

Mit Hilfe der Freiwilligen waren nach nur 16 Stunden 22 3D-Drucker fertig montiert und fünf weitere 3D-Drucker folgten im Verlauf der Woche. Die 3D-Drucker kommen im neuen Technologielabor der Schule zum Einsatz, wo die Studenten die Bedienung der Geräte erlernen können.

Der 3D-Druck an deutschen Schulen

Die 3D-Drucker werden besonders in den USA verstärkt an Schulen, Universitäten und Hochschulen eingesetzt. In Deutschland sind 3D-Drucker im Schulunterricht bislang eine Seltenheit. Dass das anders geht, zeigen einige besonders positive Beispiele aus Deutschland. So setzt zum Beispiel die Gemeinschaftsschule in Tönning einen MakerBot Replicator 2 ein. Der Hersteller Fabmaker aus Braunschweig entwickelte mit dem 3D-Drucker Fabmaker E1 ein Gerät speziell für Schulen und Bildungseinrichtungen.

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