Ein einzigartiger 3D-Metalldrucker präsentiert sich heute mit einer neuen Druckmethode. Dahinter steckt das noch unbekannte Unternehmen i-Scientifica, das aber schon auf dem besten Weg ist eine wichtige Rolle auf dem 3D-Druckermarkt zu spielen.

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Während viele 3D-Druckhersteller mit immer neuen Geräten, die schon in der Lage sind Objekte aus Metall, Gold oder anderen härteren Materialien auszudrucken, den Markt erweitern wollen, scheitern viele von ihnen am Preis. Ein Unternehmen möchte mit der Entwicklung eines neuen Druckers und Verfahrens großen Schmuck- und High-Tech-Herstellern viel Aufwand und Kosten ersparen.

i-Scientifica-Drucker
Der Prototyp des Metalldruckers von i-Scientifica (Foto: © 3dprint.com)

i-Scientifica heißt das in Südafrika sitzende Unternehmen, das mit einem Prototyp auf dem besten Weg ist 3D-Metalldrucktechnik zu perfektionieren. Mit einem neuartigen Verfahren, bei dem nicht mehr nur mit Sintern versucht wird einzelne Metallschichten aus Metallstäuben herzustellen, möchte i-Scientifica mit etwas Neuem begeistern. Das Gerät des Unternehmens arbeitet derweil mit einem Spritzgerät, das dünne Metallschichten auf einen Untergrund aufträgt und das so lange, bis das 3D-Objekt vollendet ist. Diese neue Methode erreicht es, dass man bei der Herstellung viel weniger Startmaterial benötigt.

Auf diese Weise könnten nicht nur detaillierte Schmuckteile, sondern auch elektronisches Zubehör und kleinste medizinische Geräte einfach und kostengünstiger hergestellt werden. Doch vor allem auf das Drucken mit Gold, Silber, Palladium und Platin haben sich die Entwickler des neuen Geräts spezialisiert. Der innovative 3D-Drucker, der sich uns hier vorstellt, könnte schon bald in den unterschiedlichsten Großfirmen gefunden werden, schaut man sich nur die Vorteile an, die es mitbringt: Von den Ersparnissen bei der Materialbeschaffung mal ganz abgesehen, der 3D-Metalldrucker soll preislich schon ab 40.000 US-Dollar erhältlich sein.

Andere können mit solchen Preisen nicht werben, da es im Moment 3D-Metalldrucker gibt, die zwar für die Massenproduktion verwendet werden und deshalb viel leisten müssen, aber nicht für unter 1 Million erhältlich sind. Im Moment ist das Unternehmen noch auf der Suche nach Investoren, die bei der Weiterentwicklung sowie Vermarktung weiterhelfen, aber schon mal die ersten Geräte ausprobieren wollen, bevor sie auf dem Markt kommen. Noch ist der Drucker namenlos, doch wir sind sicher, dass es schon bald eine wichtige Komponente im Metalldruck-Sektor sein wird.

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