Wissenschaftler von dem Unternehmen inkbit, ein Start-up des Massachusetts Institute of Technology (MIT), haben einen 3D-Drucker mit der Fähigkeit zum Denken und Sehen entwickelt. Was genau hinter der Entwicklung steckt, zeigen die Entwickler in einem Video, welches wir in diesem Beitrag kurz vorstellen.

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Der 3D-Druck wird heute am häufigsten für Prototyping und die Kleinserienfertigung von speziellen Objekten genutzt. Auf dem Markt gibt es dafür Materialien, die mit hoher Geschwindigkeit, Präzision oder Qualität arbeiten, jedoch seltener mit allen drei Eigenschaften gleichzeitig. Laut einer Pressemitteilung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) möchte das MIT-Startup inkbit dies ändern, mit einem 3D-Drucker, der den Wissenschaftlern zufolge sehen und denken kann.

Bildverarbeitung und maschinelles Lernen

Der Multimaterial-Inkjet-3D-Drucker wurde mit Systeme zur Bildverarbeitung und maschinellem Lernen ausgestattet. Die Bildbearbeitung scannt jede Schicht des Objekts während des Drucks. Das Lernsystem nutzt die Information, um das Verhalten der Materialien vorherzusagen und die fertigen Objekte genauer herzustellen. Der 3D-Drucker erhält so „Augen und Verstand“.

Denken und Sehen ermöglicht den Maschinen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Flexiblere Materialien könnten genauer gedruckt werden. Wird ein Objekt mitsamt einer elektronischen Komponente auf dem Druckbereich platziert, kann das Gerät genaue Materialien um das Objekt herum drucken. Nach dem Druck speichert die Maschine eine digitale Kopie zur Qualitätssicherung.

Großes Interesse

Diese Entwicklung könnte das Interesse von Herstellern medizinischer Geräte, Konsumgütern und Automobilkomponenten wecken und inkbit würde sich vom jetzt noch jungen Start-Up zu einem Unternehmen mit einer führenden Rolle mausern.

„Jeder weiß, dass die Vorteile des 3D-Drucks enorm sind“, sagt Marini. „Aber die meisten Menschen haben Probleme, es zu übernehmen. Die Technologie ist noch nicht da. Unsere Maschine ist die erste, die die Eigenschaften eines Materials lernt und dessen Verhalten vorhersagt. Ich glaube, es wird alles verändern, weil es jedem ermöglichen wird, extrem schnell von einer Idee zu einem verwendbaren Produkt zu gelangen. Es eröffnet Geschäftsmöglichkeiten für alle.“

Alles begann 2015

2015 waren die Mitbegründer Teil eines Forscherteams, die mit einem günstigen, präzisen 3D-Drucker und der Hilfe der Bildverarbeitung 10 Materialien gleichzeitig gedruckt haben. Viele Unternehmen waren begeistert und unterstützten die Forscher.

Einige Materialien, mit denen die Gründer der inkbit-Maschine arbeiten wollen, sind nicht verfügbar. Das Unternehmen hat eigene Materialien entwickelt, um ihr System noch mal zu verbessern. Ein System, das die Materialien kurz vor dem Drucken mischt, wird im nächsten Jahr erhältlich sein. So kann inkbit ein breiteres Spektrum an technischen Materialien nutzen.

Matylda, ein Robotermädchen des Makers Michael Seidel, machte sich vor einem Jahr auf, ebenfalls selbstständig zu lernen. Sie reiste per Anhalter durch Tschechien und lernte so einige neue Wörter.

Video: 3D-Drucker mit künstlicher Intelligenz (AI)

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