Die Entwicklung der 3D-Drucktechnologie eröffnet neue Möglichkeiten, auf die menschlichen Bedürfnisse zu reagieren. Selbst im Weltraum werden aufwendige Forschungen mit 3D-Druck unternommen, da diese Technologie die bereits vorhandenen Hightech-Errungenschaften optimiert und weiterentwickelt. So lässt zum Beispiel die NASA 3D-Drucker entwickeln, um es Astronauten zu ermöglichen, direkt auf Mission ihre eigenen medizinischen Instrumente zu drucken.

Bereits heute sind also 3D-Drucker in Einsatz, die unter härtesten Bedingungen kostengünstige Ersatzteile produzieren können. So setzen beispielsweise US Marines auf 3D-Drucker für die schnelle Produktion von Ersatzteilen. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass diese Technologie nicht nur technischen, militärischen oder geschäftlichen Zwecken dienen kann, sondern auch Verzweiflung und menschliches Leid angehen soll. So werden bereits seit einigen Jahren 3D-gedruckte Hörgeräte und Prothesen für Bedürftige hergestellt.

3D-Drucker für humanitäre Krisen

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Jetzt hat ein von Dr. Joshua Pearce angeführtes Forscherteam der Michigan Technological University einen 3D-Drucker entwickelt, der speziell bei humanitären Krisen eingesetzt wird. Der Kijenzi 3D-Drucker wurde Tests unterzogen, die denen in humanitären Krisen ähneln. Während der Tests produzierte Kijenzi über 30 einzigartige Teile für den Krankenhauseinsatz, angefangen von anatomischen Modellen bis hin zu Teilen für medizinische Maschinen, schreibt das Team auf ihrer Projektwebsite zum Kijenzi 3D-Drucker.

Der 3D-Drucker Kijenzi ist bei Weitem nicht perfekt, jedoch hat das Forscherteam bereits Bereiche für weitere Studien sowie Schwächen identifiziert. Die Stärken von Kijenzi liegen in den Bereichen Transportfreundlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sowie in der Fähigkeit, harten Umweltbedingungen standzuhalten. Die Kosten für die Herstellung des Kijenzi 3D-Druckers für eine Basisversion liegen bei knapp 525 $ und für die Deluxe-Version knapp über 775 $. Mehr zur Entwicklung des Kijenzi 3D-Druckers können Sie hier in der Abhandlung nachlesen.

Kijenzi 3D-Drucker in einer Tasche
Der Kijenzi 3D-Drucker kann zerlegt und in einer Tasche transportiert werden (Bild: © Joshua Pearce, Michigan Tech)

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