Seit eineinhalb Jahren wird am weltweit größten 3D-Drucker gearbeitet, dem „Kraken“. Das Alpnacher Forschungszentrum CSEM in der Schweiz ist derzeit mit der Entwicklung des Herzstücks beschäftigt, der Systemsteuerung. Geplant ist die Fertigstellung des Kraken 3D-Druckers nach insgesamt drei Projektjahren. Ein großer Konzern zeigt sich bereits am Krakensystem interessiert.

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Jeder fing mal klein an, auch der 3D-Druck. Doch immer öfter entwickeln Unternehmen additive Fertigungsmaschinen, die immer größere 3D-Objekte drucken können. Und Einsatzgebiete gibt es zur Genüge. Moti Digital zum Beispiel nutzt den großformatigen 3D-Druck für „Partydekoration“ in Form eines übergroßen Skeletts beim mexikanischen „Fest des Lichtes“. Sie nutzten dazu den Massivit 1800 3D-Drucker vom israelischen Hersteller Massivit. Das britische Werbeunternehmen Andesign holte sich den gleichen 3D-Drucker und setzt diesen seither für großformatige 3D-Drucke ein, die sie für Werbemaßnahmen benötigen.

Derzeit arbeitet das Alpnacher Forschungszentrum CSEM an der Entwicklung der Systemsteuerung des weltweit größten 3D-Druckers, der „Kraken“. Dieser funktioniert mit einem Roboterarm, der 20 Meter lang ist und von acht knallgelben Metallbeinen getragen wird.

Der „Kraken“ druckt selbst sehr große Objekte mit höchster Genauigkeit und bietet ein Kostenersparnis von bis zu 75 Prozent bei der Herstellung, verspricht der Hersteller, laut einem Artikel der „Luzerner Zeitung“. An dem Projekt, das teilweise von der EU mitfinanziert wird, arbeiten Experten aus acht Ländern innerhalb Europas. Aktuell steht der 3D-Drucker in der spanischen Stadt Saragossa. Das CSEM ist für das Herzstück des Krakens zuständig, die Systemsteuerung. Es wird dank des Mikrotechnologiekompetenzzentrums Micro Center Central Switzerland (MCCS) von allen Zentralschweizer Kantonen und vielen Unternehmen unterstützt.

Der Kraken mit gelben Standbeinen und einem 20 Meter langem Roboterarm in rot.
Der Kraken mit seinem 20 Meter langen Roboterarm soll in eineinhalb Jahren fertiggestellt sein (Bild: © PD).

Laut Philipp Schmid, der beim CSEM für die Automatisierung und Robotik verantwortlich ist, ist das Ziel eine Steuerungssoftware zu entwickeln, damit die Abweichung des 3D-Druck-Roboters beim Druckergebnis nur noch im Submillimeterbereich liegt. Eine derartige Genauigkeit zu erreichen, sei bei diesen Riesendimensionen schwierig. Geplant wurden für die Umsetzung des Projekts drei Jahre und die Hälfte der Zeit ist bereits verstrichen. Erste Tests lieferten zumindest schon sehr gute Ergebnisse.

An der Steuerung des Kraken arbeiten vier Mitarbeiter des CSEM. Der Ablauf funktioniert nach einem System. Gestartet wird mit Simulationen. Im Anschluss werden die passenden mathematischen Modelle entwickelt und die Resultate am Roboter getestet. Der 3D-Drucker soll neben Drucken auch fräsen, polieren und bohren können.

Am „Kraken“ zeigen sich Unternehmen wie Airbus, die gegenüber vielen anderen Konzernen eh schon weiter sind bei der Einführung von 3D-Druck in den Unternehmensprozess, interessiert und auch in der Baubranche könne der 3D-Drucker vielseitig eingesetzt werden, erklärte Philipp Schmid. Bis er vollständig einsatzbereit ist, muss die Systemsteuerung fertig sein. Wir werden darüber berichten, wenn es Neuigkeiten vom „Kraken“ gibt. Abonnieren Sie unseren Newsletter und versäumen so keine Informationen über diesen oder andere neue und innovative 3D-Drucker für Industrie, Unternehmen und Privatverbraucher.

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