Das 3D-Druck-Unternehmen LOOP 3D hat mit dem LOOP PRO X einen 3D-Drucker mit neuer modularer Konfiguration vorgestellt, der auf einfache Wartung ausgelegt ist und es den Benutzern ermöglicht ihre Maschinenausfallzeiten zu reduzieren.
Wenn die Systeme miteinander verkettet sind können sie über die CLOUD-Software von LOOP 3D von einem anderen Standort aus ferngesteuert werden. Benutzer können so ihre Teileproduktion in Bereichen wie der Automobilindustrie, der Medizin, der Luft– oder der Raumfahrt skalieren.

Technische Details

Hersteller LOOP 3D
Modell LOOP PRO X
3D-Druckverfahren Fused Filament Fabrication (FFF)
Bauvolumen 500 x 350 x 500 mm
Schichtdicke 50 – 300 µm
Druckkopf Modular, lässt sich in 10 Sekunden abnehmen
Düsendurchmesser 0,40 mm
Bauplatte aus Aluminium, beheizt, magnetisch befestigbarer Federstahl mit Beschichtung
Kompatible Dateiformate STL, OBJ, 3MF
Filamentdurchmesser 1,75 mm
Material LOOP 3D – DYNAMIDE® GF (glasfaserverstärktes PA6)
LOOP 3D – DYNAMIDE® CF (kohlefaserverstärktes PA6), offenes Materialsystem
Steuerung 7-Zoll-Touchscreen-Display
Konnektivität WLAN, Ethernet, USB
Fernüberwachung Live-Videostreaming mit integrierter Kamera
HEPA- und Kohlefilter Eingebauter Kohlefilter beseitigt unangenehme Gerüche, die während des 3D-Druckprozesses freigesetzt werden.

Einstiegsbarrieren in den hauseigenen 3D-Druck reduzieren

Das 2010 gegründete LOOP3D entwickelt konventionelle wie auch fortschrittliche Fertigungsmaschinen und konzentriert sich dabei auf Maschinen, die preislich und in der Qualität einen leichten Einstieg in die hauseigene Fertigung ermöglichen. LOOP 3D-Boxen wie „Core“ und „Connect“ verbessern die Aufrüstbarkeit der Maschinen, wodurch Kunden ihre Produktionskapazitäten nach Bedarf skalieren können.

Auf der formnext 2021 hat LOOP 3D seinen LOOP PRO X offiziell vorgestellt. Der 3D-Drucker soll möglichst flexibel Teile produzieren. Die Bauplatte enthält eine magnetische Federstahlfolie, die die Modelle fest auf ihrer Oberfläche einbettet, wodurch Anwender möglichst hochkonsistente Ergebnisse erzielen. Das Bauvolumen von 500 x 350 x 500 mm erlaubt den 3D-Druck großer Stücke in einem Schritt. Die modulare Elektronik reduziert Maschinenausfallzeiten, da sie so entworfen ist, dass sie weniger Probleme verursacht und somit auch weniger technischen Service vor Ort benötigt.

Mehmet Erkan Ustaoğlu, CEO von LOOP 3D, erklärt:

„Modulare elektronische Komponenten wurden entwickelt, um den Schaden potenzieller Probleme zu minimieren, ohne dass ein technischer Service vor Ort erforderlich ist. Mit verschiedenen Box-Designs, die helfen, die Probleme zu kategorisieren, werden die Boxen nach Problemtyp gepflegt. Jedes potenzielle Problem kann dann sehr schnell ohne das Risiko von Ausfallzeiten gelöst werden.“

CLOUD-Software und Expertenmodus

Zusammen mit der CLOUD-Software von LOOP 3D ist der LOOP PRO X für die Serienfertigung von Anwendungen geeignet. Benutzer können zum Beispiel ihre Druckaufträge über die integrierte Kamera des PRO X von einer Remote-Workstation aus verfolgen oder auf Wunsch ein Zeitraffer-Video des Builds anfordern. Der „Expertenmodus“ schaltet den Zugriff auf alle Systemeinstellungen frei. Benutzer können damit druckempfindliche Parameter, wie Geschwindigkeit, Wärme und Rückzug, präzise steuern und ihre Produktion skalieren, ohne die Teilequalität zu beeinträchtigen.

Der 3D-Drucker kann die DYNAMIDE CF- und GF-Composite-infused Filamente des Unternehmens verarbeiten. LOOP 3D erklärt, dass diese preisgünstigen Polymere hervorragende mechanische und physikalische Eigenschaften bieten und sich für die Herstellung von Endverbrauchsteilen und die Kleinserienproduktion eignen. Mit dem DYNAMIDE GF-Material hatte LOOP 3D und der Posaunist Peter Körner im Vorjahr eine Posaunenglocke mit dem 3D-Drucker hergestellt.

Video zu LOOP PRO X 3D-Drucker

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