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99 US-Dollar: Der "OLO" Smartphone-3D-Drucker startet auf Kickstarter

Am 21. März kann der OLO Smartphone-3D-Drucker über Kickstarter vorbestellt werden. Im Herbst 2015 hatten wir über den OLO berichtet, der mit Hilfe von Smartphone-Licht Harz aushärtet und so dreidimensionale Objekte schichtweise aufbauen kann. Mit 99 US-Dollar Kaufpreis dürfte der OLO auf Kickstarter Rekorde im Bereich der 3D-Drucker brechen.

Logo OLODer OLO Smartphone-3D-Drucker startet Anfang nächster Woche eine Kampagne auf Kickstarter, um das erforderliche Kapital für die Produktion des OLO-3D-Druckers einzusammeln. Das Unternehmen Solido3D bringt diese Technologie aus dem Labor in die Realität und veröffentlicht für den OLO Smartphone-3D-Drucker am 21. März 2016 eine Crowdfunding-Kampagne.

Kurz & knapp: Was ist OLO?

Bei „OLO“ handelt es sich um ein Gerät, mit dem sich ein Smartphone zu einem 3D-Drucker erweitern lässt. Dabei wird das Licht des Smartphones dazu verwendet, das flüssige Harz aushärten zu lassen. In dem als DLP bezeichneten 3D-Druckverfahren baut das aushärtende Harz das Objekt schichtweise auf.

Der OLO sorgte für mediales Aufsehen

OLO 3D-Driucker

Der OLO 3D-Drucker härtet flüssiges Harz mit Smartphone-Licht und baut so 3D-Objekte schichtweise auf (Bild © olo3d.net).

Der 3D-Drucker sorgte im Herbst 2015 für Aufsehen, weil er das Licht eines Smartphones zur Aushärtung einer Spezialharzmaterialschicht verwendet. Die Anwender müssen dafür ihr Smartphone in die Basis des OLO 3D-Druckers legen. Im Anschluss druckt die z-Achse jede Harzschicht, die dann durch das Smartphone-Licht ausgehärtet wird.

Der 3D-Drucker ist vergleichbar mit dem Autodesk Ember, außer dass der OLO zur Aushärtung eine Technologie nutzt, die Statistiken zufolge ein Drittel aller Menschen täglich mit sich herumtragen.

Die zwei Entwickler des OLO 3D-Druckers sind Filippo Moroni und Pietro Gabriele, die ihren Sitz im Heimatland Italien und ein Büro in San Francisco (USA) haben. Die Mitbegründer von Solido3D bestätigen, dass das Harz ein wichtiger Bestandteil des 3D-Druckverfahrens ist. Es wird eine Smartphone-App verwendet und ein 3D-Modell des gewünschten Objekts in Scheiben geschnitten. Jede Scheibe wirkt dabei als eine Maske auf die Licht von der Harzwanne scheint.

Zusammen mit einem namentlich nicht genannten Chemiehersteller wurde ein sichtbares Licht-Photopolymer entwickelt. Entstanden sind fünf verschiedene Arten von Harzen, die mit Licht gehärtet werden können.

Video zum OLO-3D-Drucker:

Das beinhaltet das Kickstarter-Paket

Nach dem Start wird der OLO 3D-Drucker mit ihrem Regenbogen-Set bestehend aus Standardharzen in den Farben „Glänzend Weiß“, „Gelb“, „Blau“ und „Rot“ erhältlich sein. Wie die beiden Entwickler sagen, lassen sich damit neue Farben mischen. Mit diesen Materialien lassen sich mittelstarke Objekte drucken, optimal geeignet für Design und Kunst. Zusätzlich entwickelt wurde das silikonartige Soft Milky Glossy für flexible Teile, das PMMA-artige fast durchscheinende Translucent Matt Amber-Harz und das wachsartige Castable Grey Matt und ein ABS-Harz. Das Materialportfolio für den OLO 3D-Drucker konkurriert mit vielen der Standard-DLP und SLA-Druckerhersteller auf dem Markt.

Weitere technische Eigenschaften

Gedruckt werden können Objekte mit einer Abmessung von 128 x 72 x 52 mm und einer Druckauflösung von 0,042 mm an der X/Y-Achse sowie .05 mm an der Z-Achse. Die Firma Solido3D hat ein umfassendes Produktionswissen und wird daher in der Lage sein, den mit 99 US-Dollar sehr preiswerten OLO 3D-Drucker ohne Probleme an seiner Kickstarter-Unterstützer zu liefern. Er unterstützt eine ganze Reihe von mobilen Geräten wie das Apple iPhone 6 Plus, Android und Windows Phone Smartphones. Über den Verlauf der Kickstarter-Kampagne und weiteren Entwicklung des OLO-3D-Druckers halten wir wie gewohnt in unserem 3D-Drucker-Newsletter kostenlos auf dem Laufenden.

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