Neue Gerätegeneration:

Neue HP Jet Fusion 4210 3D-Drucklösung inklusive Filamente vorgestellt

HP hat weiter an der Entwicklung der 3D-Druck-Technologie geforscht und stellt jetzt mit dem HP Jet Fusion 4210 eine 3D-Drucklösung vor, die nicht nur einen neuen Drucker und die Nachrüstung bereits vorhandener Modelle, sondern auch eine Open Materials Platform und drei neue Filamente beinhaltet.

Der US-Hersteller Hewlett Packard (HP) stellt seine neue 3D-Drucklösung HP Jet Fusion 4210 vor, mit der eine kostensparende Massenproduktion möglich sein soll. Die Gewinnschwelle von 3D-Massenfertigung erhöht sich auf bis zu 110.000 Teile, wobei die Stückkosten pro gedruckten Teil um bis zu 65 Prozent geringer sind als bei anderen 3D-Druckmethoden, so das Unternehmen gegenüber 3D-grenzenlos. Bestandskunden können auf die neue 3D-Drucklösung ab sofort per Systemupgrade wechseln und Neukunden haben die Möglichkeit, das HP Jet Fusion System zu kaufen und en HP Jet Fusion 4210 vorzubestellen.

Die HP Open Materials Platform wurde durch die Partnerschaft mit der Dressler Group und Lubrizol um drei neuen 3D-Druckmaterialien erweitert. Bei den Materialien handelt es sich um HP 3D High Reusability PA 11, HP 3D High Reusability PA 12 Glaskugelgefüllt und HP 3D High Reusability Polypropylen. Mit ihnen sind HP zufolge mittels 3D-Druck vollkommen neue Formen großvoluminger Anwendungen realisierbar.

HP Jet Fusion 4210 3D-Drucker.
Mehrere Modelle des neuen HP Jet Fusion 4210 3D-Druckers (Bild © Hewlett Packard).

In der neuen HP-Lösung ist die Nachrüstung von Hardware und Firmware bestehender Jet Fusion-Systeme enthalten, um eine Verbesserung der generellen Systemeffizienz zu erreichen. Die neue Prozesskammer kann erheblich höhere Materialmengen verarbeiten. Alle Kunden, die die HP Jet Fusion 3D 4210 Drucklösung käuflich erwerben, erhalten Zugriff auf unternehmensweite Dienstleistungsverträge, profitieren von deutlich niedrigeren Preisen für technische 3D-Druckmaterialien und Wirkstoffe des Herstellers.

Die HP 3D-Materialien sind laut Hersteller führend in der Wiederverwendbarkeit und mit allen HP Jet Fusion 3D-Drucklösungen kompatibel. HP 3D High Reusability PA 11 und HP 3D High Reusability PA 12 Glaskugelgefüllt sollen bald verfügbar sein. Das dritte 3D-Druckmaterial HP 3D High Reusability Polypropylen soll zukünftig auf den Markt kommen.

Materialtest bei HP.
Hier wird eines der neuen Materialien getestet (Bild © Hewlett Packard).

HP 3D High Reusability PA 11 dient zur Fertigung kostengünstiger, hochqualitativer Funktionsteile. Die Funktionsteile zeichnen sich durch Formbarkeit und Stoßfestigkeit aus. Hierbeil kann es sich zum Beispiel um Einlagen, Prothesen, Schnappverbindungen, Scharniere oder Sportartikel handeln.

Mit dem zweiten 3D-Druckmaterial HP 3D High Reusability PA 12 Glaskugelgefüllt lassen sich Funktionsteile kostengünstig in hochwertiger Qualität herstellen. Ideal geeignet für Gehäuse, Werkzeug und Formen, die eine hohe Steifheit verlangen.

Das dritte Material HP 3D High Reusability Polypropylen ist widerstandsfähig und kostengünstig. Es bietet eine erhöhte Flexibilität, geringes Gewicht, Wasserfestigkeit und hervorragende chemische Widerstandsfähigkeit.

MDK Kit.
Materialset (MDK) für HP Jet Fusion 3D-Drucker (Bild © Hewlett Packard).

Das Chemieunternehmen Dressler Group gewährt den Materialpartnern von HP bevorzugten Zugang zu seinen Lohnmal-Kapazitäten. Dies beseitigt die Hürde bei der Entwicklung von neuen 3D-Druckmaterialien. Für HP Jet Fusion 3D-Drucker entwickelt und fertigt die Firma Pulver.

Lubrizol, ein Spezialchemiehersteller und zur Berkshire Hathaway Holding zählend, hat sich auf thermoplastischer Polyurethane (TPU) spezialisiert und entwickelt innovative Materialien für HP. Die Materialien sind besonders auf die Teileproduktion mit HP Jet Fusion 3D-Druckern ausgerichtet.

HP 3D Open Material Lab.
Blick in das HP 3D Open Material Lab (Bild © Hewlett Packard).

Die HP Open Materials Platform zählt mehr als 50 Chemieunternehmen als aktive Partner, darunter auch die Marktführer Dow Chemical und DSM. Die zwei Konzerne gehören auch zu den Unternehmen, die HPs branchenweit erstes Materials Development Kit (MDK) erwarben mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit HP 3D-Pulver für Jet Fusion 3D-Drucker zu entwickeln. DSM strebt eine Beschleunigung der Durchsetzung additiver Fertigung an und erwarb dafür das MDK, um die Pulverentwicklung für Multi Jet Fusion in Schwung zu bringen. Im Mai dieses Jahres startete HP sein Partnerprogramm für den Vertrieb seiner 3D-Drucker und Zubehör.

Die bestehenden HP Open Materials Platform-Partner Evonik und Henkel haben ebenfalls HP Jet Fusion 3D-Drucker erworben, mit dem Fokus die Entwicklung individueller Anwendungen zu beschleunigen. Evonik tätigt derzeit Investitionen in den Pulver-Kapazitätsausbau, um den Markt beim Übergang von der Prototyp-Phase zur echten Herstellung zu unterstützen. Henkel konnte vor kurzem als Wiederverkäufer der HP Jet Fusion 3D-Drucker gewonnen werden und hat sich darauf fokussiert die Durchsetzung von 3D-Druck und Materialentwicklung für individuelle Anwendungen zu beschleunigen. Henkel wurde im September der weltweit erste Vertriebspartner für HP Jet Fusion 3D-Drucker.

Auf Fachmesse formnext 2017 am Stand E40 in Halle 3.1 stellt Hewlett Packard seine 3D-Druckinnovationen vor und gibt einen Einblick in seine Vision einer digitalen industriellen Revolution.

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