Der britische Luxussportwagenhersteller Aston Martin hat mit dem DBR22 seinen neuen Roadster mit einer 3D-gedruckten Heckbaugruppe von Divergent Technologies präsentiert. Divergent Technologies setzte dazu auf die Vorzüge seines Divergent Adaptive Production Systems. Der DBR22 kombiniert ein Design, das dem DBR1 von 1956 ähnelt, mit modernen Technologien.

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Aston Martin, ein britischer Hersteller für Luxussportwagen, hat in einer Pressemitteilung seinen neuen Roadster mit einer 3D-gedruckten Heckbaugruppe von Divergent Technologies präsentiert. Das Heck des 705 PS starken DBR22-Zweisitzers verfügt über eine Trägerstruktur aus mehreren miteinander verklebten, mit 3D-Druck hergestellten, Aluminiumteilen, die für eine deutliche Gewichteinsparung sorgen sollen. Gebaut wurde der Hilfsrahmen von Divergent Technologies, die bereits das 3D-gedruckte Hypercar Czinger 21C hergestellt haben.

Lukas Czinger, Mitbegründer von Czinger Vehicles, erklärt:

„Ich freue mich sehr, dass einige unserer OEM-Programme ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Das Team von Divergent hatte das große Vergnügen, mit Aston Martin Lagonda Ltd, einer der größten Marken der Welt, an bestehenden und leistungsstarken Produktionsfahrzeugen der nächsten Generation zusammenzuarbeiten.“

Moderne Technologien mit dem Charme der Vergangenheit

Innenansicht DBR22 Aston Martin
Das Unternehmen Divergent Technologies hat Aston Martin bei der Herstellung 3D-gedruckter Teile für das Heck des DBR22 unterstützt (im Bild: Innenansicht des Wagens)(Bild © Aston Martin).

In seiner Arbeit konzentriert sich Divergent Technologies vor allem auf sein Divergent Adaptive Production System, kurz DAPS. Diese End-to-End-Hardware-Software-Montageplattform soll eine Alternative zu herkömmlichen Automobilproduktionsprozessen bieten. Sie kombiniert 3D-Druck und generatives Design und kann mehrere verschiedene Automodelle auf denselben Maschinen produzieren. Das System konstruiert die Teile rechnerisch, „druckt diese“ und baut diese zusammen, was auch eine schnelle Iteration ermöglicht.

Der DBR22 ist nicht der erste Wagen von Aston Martin mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker. Im Jahr 2019 stellt das Unternehmen mit dem AM-RB 003 sein erstes Hypercar mit Teilen aus dem 3D-Drucker vor. Das Konzeptauto verfügt über eine 3D-gedruckte Mittelkonsole und andere leichtgewichtige Innenkomponenten.

Aston Martin hat mit dem aktuellen futuristischen Designkonzept ein konsolidiertes Strukturelement in einen Hochleistungs-Roadster eingeführt. Der DBR22 kombiniert ein Design, das dem DBR1 von 1956 ähnelt, mit modernen Technologien und einem neuen V12, der in 3,4 Sekunden von 0 auf 60 beschleunigt. Zum hinteren Hilfsrahmen erklärt Aston Martin, dass der 3D-Druck es leichter machte, ohne die Steifigkeit zu verringern.

Kevin Czinger sagte auf LinkedIn:

„Divergent ist stolz darauf, mit Aston Martin Lagonda und anderen großen globalen OEMs zusammenzuarbeiten, um die Zukunft des Automobildesigns und der Automobiltechnik zu verändern. Ab nächsten Monat und in den nächsten Jahren wird das Divergent-Team mehrere modulare Fabriken in den USA und Europa skalieren, um DAPS einzusetzen.“

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