Der britische Hersteller für Sportfahrzeuge Aston Martin hat auf dem Genfer Autosalon 2019 sein neues Hypercar AM-RB 003 vorgestellt. Neben zahlreichen neuen Features und Verbesserungen in der Benutzung gegenüber anderen Modellen ist eine weitere Besonderheit seine Fertigung. Denn einzelne Bauteile des Supersportwagens werden mit einem 3D-Drucker hergestellt.

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Der Automobilhersteller Aston Martin hat auf dem Genfer Automobilsalon neben den Supercar-Konzepten „Vanquish Vision“ und „Lagonda All-Terrain SUV“ sein neues Modell AM-RB 003 vorgestellt. Das neue Hypercar des britischen Sportwagenherstellers scheint mit einer McLaren P1-Leistungsklasse entwickelt worden zu sein. Es soll im späten Jahr 2021 produziert werden.

AM-RB 003, früher bekannt als Projekt 003, ist Aston Martins drittes Mittelmotor-Hypercar, bei dem Red Bull Advanced Technologies am Design und an der Konstruktion des Konzeptfahrzeugs beteiligt waren. Es bietet unter anderem die Verwendung von 3D-gedruckten Bauteilen zur Verbesserung der Leichtbaueigenschaften des Fahrzeugs.

Die von der NASA validierte Technologie namens FlexFoil ermöglicht es, den Abtrieb des Fahrzeugs zu ändern, ohne den physikalischen Winkel des gesamten Elements zu verändern, was zu einem nahtlosen Design mit hoher Leistung, verbessertem Wirkungsgrad und reduziertem Windgeräuschen führt. Die Turbulenzen und Widerstände, die typischerweise bei anderen aktiven Flügeldesigns auftreten, sollen ebenfalls nahezu eliminiert sein.

Während der AM-RB 003 ein von der Aston Martin Valkyrie inspiriertes Aussehen und Ethos annimmt, tut er dies bei gleichzeitiger Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Um beispielsweise einen verbesserten Ein- und Ausstieg zu bieten, öffnen sich die Türen des AM-RB 003 nach vorne und aus dem Dach (inspiriert von einem LMP1-Auto). Im Gegensatz zur AM Valkyrie verfügt die AM-RB 003 auch über Gepäck und Stauraum für Kleinigkeiten und eine breitere Mittelkonsole, um den Abstand zwischen Fahrer und Beifahrer zu vergrößern.

Aston Martin AM-RB 003
Das beeindruckten Aston Martin AM-RB 003 Hypercar setzt unter anderem auch auf Bauteile aus dem 3D-Drucker (Bild © Aston Martin).

Aston Martin ist der neueste bekannte Name in der Automobilindustrie, der die Vorteile des 3D-Drucks bei der Herstellung von Autos nutzt und reiht sich damit in eine lange Liste weiterer Automobilhersteller ein.

Der italienische Luxussportwagenhersteller Lamborghini zum Beispiel hat bei der Konstruktion seiner Urus Super SUVs 3D-Druckkomponenten aus dem Silicon Valley-basierten Carbon verwendet. Etwa 1.000 Urus Super SUVs werden jedes Jahr produziert, und diese werden mit zwei Komponenten aus dem 3D-Drucker ausgestattet.

Der amerikanische Automobilriese Ford hingegen hat in Redford, Detroit, ein Advanced Manufacturing Center mit 23 3D-Druckern eröffnet, in dem 3D-Druckteile für den kommenden Ford Shelby Mustang GT500 Sportwagen hergestellt werden. Hintergrund sind mehr Flexibilität bei der Herstellung, kürze Produktionszeiten und geringere Kosten.

Schließlich hat die BMW Group, der internationale Automobilhersteller aus Deutschland, den BMW Individual M850i Night Sky vorgestellt, der ebenfalls Bauteile aus dem 3D-Drucker beinhaltet. Es verfügt über die Verwendung von 3D-bedruckten Bremssätteln, Außenspiegelkappen und Lufteinlässen. Über alle weiteren Neuheiten zum Einsatz der 3D-Drucktechnologie in der Automobilindustrie informieren wir Sie auch zukünftig im Newsletter des 3D-grenzenlos Magazins (Newsletter abonnieren).

Das Aston Marting AM-RB 003 Hypercar im Video

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