Das deutsche Bike Magazin hat im Vorjahr ein Projekt gestartet, bei dem es darum ging, ein möglichst umweltfreundliches Fahrrad herzustellen. Daraufhin hat Canyon seinen mit einem 3D-Drucker hergestellten Fahrradprototypen für das „Ride Green – Projekt“ entwickelt. Kürzlich wurde der Prototyp auf der The Cycle Show 2022 in London präsentiert.

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Der deutsche Fahrradhersteller Canyon hat laut einem Artikel im Bike Magazin einen 3D-gedruckten Mountainbike-Prototypen vorgestellt, mit dem das Unternehmen eine nachhaltigere Produktion von Fahrrädern demonstrieren möchte. Das 3D-Druck-Unternehmen Materialise hat den Rahmen und die Gabel des Fahrrads im Rahmen der „Ride Green“-Kampagne des Bike Magazins mit einem 3D-Drucker gedruckt. Vor wenigen Tagen wurde das Fahrrad auf der Cycle Show in London vorgestellt.

Schwerpunkt auf wiederverwendbaren Materialien

Fahrradhersteller sollten mit dem Ride Green-Projekt dazu motiviert werden, möglichst nachhaltige Fahrräder zu entwerfen, bei denen so viele Fahrradteile wie möglich aus wiederverwendbaren Materialien und somit vollständig recycelbar sind. Die Qualität der produzierten Teile sollte nicht darunter leiden. Ziel war es, den Abfall, der bei der Produktion von Fahrrädern entsteht, zu reduzieren.

Für Canyon war beim Bau des Cradle-to-Cradle-Rahmens und der Fahrradgabel der 3D-Druck die nachhaltigste Produktionsmethode. Um den Rahmen in der gewünschten Form zu erhalten, druckten sie die einzelnen Komponenten mit dem Selective Laser Melting von Materialise. Der Fahrradhersteller Pinarello setzte in 2021 ebenfalls auf die Technologie von Materialise beim 3D-Druck für das Rennrad Dogma F.

Ride Green - Bike Prototyp von Canyon
Der Prototyp des 3D-gedruckten Ride Green – Bikes (im Bild) wurde auf der The Cycle Show in London vorgestellt (Bild © Bike Magazin).

Details zum Einsatz des 3D-Drucks

Der Rahmen und die Gabel des Ride Green Bikes von Canyon wurden aus recyceltem Aluminiumpulver ebenfalls im 3D-Druckverfahren hergestellt. Damit will Canyon die Gesamtmenge an Rohmaterial reduzieren, das bei der Herstellung des Rahmens eingesetzt wird. So verbessern sich die Umweltauswirkungen des Fahrrads und das Rahmengewicht wird gesenkt. Außerdem werden dadurch Leistungsvorteile erzielt. Das Rahmenskelett bildet die Struktur, die von einer Außenhülle umschlossen wird. Damit bietet es zusätzlichen Schutz und wünschenswertere Oberflächeneigenschaften.

Der Rahmen besteht aus insgesamt drei 3D-gedruckten Teilen, die in jeweils sechs Stunden hergestellt wurde. Der 3D-gedruckte Rahmen und die Gabel wiegen jeweils nur 2 Kilogramm. Die Rohrwandstärken liegen teilweise bei nur 0,6 mm. Das Fahrrad wird laut Canyon nicht in Produktion gehen, jedoch erklärt das Unternehmen, dass das Projekt einen Einfluss darauf nehmen könnte, wie künftige Modelle bei Canyon entworfen und hergestellt werden. In unserer Kategorie Fahrräder und 3D-Druck finden Sie weitere Artikel zu diesem Thema. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über Neuigkeiten aus der Welt des 3D-Drucks informiert.

Videovorstellung Ride Green – Bike von Canyon

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