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Kurioses aus dem 3D-Drucker: Ebola-Virus aus dem 3D-Drucker

Zwei Designer bieten auf Shapeways das Ebola-Virus als Modell aus dem 3D-Drucker zum Kauf an. Und empfehlen darauf zu schießen. Wir haben uns beide Modelle einmal angesehen und alternative Verwendungszwecke für Euer Geld oder das Ebola-Modell gefunden.

Das Ebola-Virus treibt seit Dezember letzten Jahres sein Unwesen und bedeutet vor allem für die westafrikanischen Staaten eine Bedrohung die bis heute viele tausende Todesopfer forderte. Ein Team aus Designer hat das Virus nun mit einem 3D-Drucker nachgebaut und bietet es zum Kauf an.

Ebola-Virus als 3D-Modell

Ebola-Virus als Modell aus dem 3D-Drucker (Bild © Gedankenstrich)

Zu den Designern gehört ein Shapeway-Maker mit Namen Tzarembinski, der das 3DPrintAProtein des Ebola-Gens V35 Dimer für 41,19 US-Dollar anbietet. Das Modell besteht aus weißen Nylon mit matter Oberfläche. Die größte Variante des Erregers als 3D-Modell hat 90 Millimeter Umfang.

Ein zweiter Designer namens Cynosurex bietet ein Ebola Virus Shooting Target im Shapeways-Shop für 19,99 US-Dollar an. Das Virus kann in einer Vielzahl unterschiedlicher Farben gedruckt und angefordert werden. Die Käufer werden der Beschreibung zufolge dazu aufgefordert, auf mit einer Airsoft-Pistole auf das 3D-Virus zu feuern. Alternativ auch mit einer echten Pistole. Sowohl Airsoft als auch echte Schusswaffen lassen sich ja bekanntlich auch mit Hilfe eines 3D-Druckers drucken.

Zugleich warnen die Designer davor, dass das Modell beim Beschuss brechen und zersplittern kann und empfehlen daher zur Sicherheit eine Schutzausrüstung. Auf der anderen Seite könnten die tödlichen Mikroben als Talisman getragen werden – in einigen Kulturen ist dies üblich.

Die Bewertung darüber, das Ebola Virus als 3D-Modell für nicht weniger als 15 Euro zu verkaufen um darauf zu schießen, überlassen wir jedem einzelnen. Wahrscheinlich ist es aber sinnvoller das Geld an eine Hilfsorganisation für die Betroffenen Menschen in Afrika und zum Schutz der Bevölkerung vor dem tödlichen Virus zu spenden.

Auch denkbar wäre die Verwendung des Modells in Schulen um das mikroskopische kleine Virus Schülern zu veranschaulichen um ein besseres Verständnis über Ebola zu erlangen. Den Schulen (die über einen 3D-Drucker verfügen) die CAD-Datei kostenlos zur Verfügung zu stellen, wäre dann wünschenswert.

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