In Indien wurde am Dienstag ein 3D-gedrucktes Haus von Tvasta Manufacturing Solutions und der Wohltätigkeitsorganisation Habitat for Humanity eingeweiht. Es verfügt über ein Stockwerk, 56 m² Wohnfläche und wurde in nur fünf Tagen fertiggestellt, bei deutlich geringeren Baukosten gegenüber konventionellen Methoden. Die 3D-Druck-Lösung von Tvasta Manufacturing Solutions soll der indischen Regierung dabei helfen leistbaren Wohnraum auch für die Armen des Landes zu ermöglichen.

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In den letzten zwölf Monaten konnten wir bereits einige Male über den Bau von 3D-gedruckten Häusern berichten. Vor einem Monat zog der erste Bewohner einer 3D-gedruckten Wohnsiedlung in Texas in eines der Häuser. Preiswerte Häuser werden auch in Kanada für Obdachlose gebaut. Und in Indien präsentierten wir mit dem Haus von L&T Construction das erste zweistöckige 3D-gedruckte Haus in Chennai. Das Herstellen von neuem Wohnraum für Obdachlose steht für viele Institutionen im Vordergrund. Wie auch im Fall des 3D-gedruckten einstöckigen Hauses, das von Tvasta Manufacturing Solutions ebenfalls in Chennai, Indien entstanden ist.

Details zum 3D-Druck-Haus in Chennai

Das Haus, das in einem Bericht der Thomson Reuters Foundation vorgestellt wurde, hat einen Wohnraum von 56 Quadratmeter und entstand in Zusammenarbeit mit dem Terwilliger Center for Innovation in Shelter der Wohltätigkeitsorganisation Habitat for Humanity. Die Finanzministerin Nirmala Sitharaman hat das Haus am Dienstag über eine Videokonferenz eingeweiht.

Das Gebäude wurde in fünf Tagen fertiggestellt und angepasst. Adithya Jain, die Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Tvasta, erklärt, dass der günstige Bau sich für das bezahlbare Wohnungsbauprogramm der Regierung und die Neuansiedlung nach Katastrophen eignet.

Jain sagt gegenüber der Thomson Reuters Foundation:

„Ein erschwingliches Haus muss nicht von geringer Qualität sein. Mit dem 3D-Druck können wir qualitativ hochwertige Wohnungen sicherstellen, die erschwinglich und widerstandsfähig gegen Katastrophen wie Erdbeben und Wirbelstürme sind, für die Menschen in Häusern mit geringer Qualität anfälliger sind.“

3D-Druck von Häusern in Indien

Für den 3D-Druck von Häusern wird typischerweise schnell trocknender Beton verwendet. Dieser wird präzise von einem computergesteuerten Extruder verlegt. Die Technologie von Tvasta sorgt für eine kurze Bauzeit, reduziert den Abfall und ist um 30% billiger als herkömmliche Bauarbeiten. Das streng getestete Material kann ästhetisch ansprechende Häuser strukturell einwandfrei drucken und ermöglicht gleichzeitig kostengünstigen Bau. Die Häuser halten den tropischen Wetterbedingungen des Landes stand.

Premierminister Narendra Modis Regierung will bis 2022 20 Millionen neue Wohneinheiten in der Stadt und 30 Millionen Häuser auf dem Land schaffen im Rahmen des Programms „Wohnen für alle“. Die Volkszählungsdaten besagen, dass es 1 Millionen Obdachlose in den Städten Indiens gibt. Wohltätigkeitsorganisationen gehen vielmehr vom Dreifachen aus. Die Regierung geht davon aus, dass es schwer sein wird, den Zeitplan einzuhalten.

 

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