In Polen hat ein Team aus Technikstudenten, Automobilliebhabern und Hobby-Makern einen Rennwagen gebaut, der mithilfe von 3D-Druckern erst den Standards entsprechen konnte.

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3D-Drucktechnologie hat schon seine Vorzüge, vor allem in der Automobilbranche hat sich dies mehr als bewährt. Große Hersteller wie Local Motors, Ford oder Rolls Royce zeigen immer wieder, wie vielseitig 3D-Drucker eingesetzt werden können. Auch ein Rennwagen-Team aus Polen ist sich dieser Woche dessen bewusst gewesen.

Rennwagen
Das polnische Team hat es geschafft mit 3D-Druckern Einzelkomponente ihres Rennwagens zu optimieren (Foto: © 3d-print.com)

Der PRZ-Rennwagen-Club an der Universität für Technologie in Rzeszów, der am alljährigen Formula Student Event im Juli und September in Italien teilnehmen wird, hat mit dem eigenen Projekt bewiesen, dass sich 3D-Drucktechnologie im jeden Fall auszahlt. Der Wettbewerb wird vom Institut für mechanische Ingenieure und dem SEA International ausgetragen und versammelt Studenten aus aller Welt, die mit einzigartigen Fahrzeugen und Designs gegeneinander antreten und tolle Preise gewinnen können.

Das polnische Team hat es sich zur Aufgabe gemacht ein Rennwagen zusammenzubauen, dessen wichtigsten Eigenschaften, wie die Brennstoffeffizienz, Pferdestärke und den Drehmomenten den Standards entsprechen sollten. Noch vor dem Bau war dem Präsidenten des Teams, Thomas Krzosek, und den sechs anderen Mitgliedern klar, dass 3D-Drucktechnik eine wichtige Rolle beim Bau des Rennwagens spielen würde. Jeder Fahrzeugbauer weiß, wie wichtig es ist, dass jede Wagen-Komponente einwandfrei funktioniert und so wurde der Einsatz von 3D-Druckern zu einem wichtigen Teil der Konstruktion.

Rennwagen mit 3D-Druckteile
Vor allem die Herstellung der Dichtungsringe hatte eine große Herausforderung dargestellt (Foto: © 3d-print.com)

Nicht nur was das Design angeht werden diese innovativen Geräte in der Automobilindustrie eingesetzt, auch für die Herstellung entscheidender Komponente werden sie jeden Tag immer wichtiger. Vor allem für das Gewicht und der Anpassungsfähigkeit machen sich 3D-Drucker und dessen Technologie bezahlbar. Dabei ist es nicht immer ganz einfach das richtige System zu finden, das die richtige Herstellung der Einzelbauteile garantiert. Mit 3D-Druckern wie NinjaFlex und Prusa Jelwek i3 FFF hat das Team keine Minute geruht, bis nicht das perfekte intakte System für den Bau des eigenen Rennwagens gefunden wurde.

Die strikten Regeln des Wettbewerbs haben es dem polnischen Team nicht immer ganz einfach gemacht und vor allem bei der Herstellung von Dichtungsringen, die die einzelnen Komponenten am Ende zusammenhalten sollen, hat das Team kräftig rum werkeln müssen, doch sie haben es geschafft. Die Bilder beweisen es. Nun hoffen sie so in ein paar Monaten den Sieg holen zu können.

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