Studenten der Zhejiang University of Technology (ZJUT) bauten im Rahmen eines Alumni-Mentorenprogramms einen Rennwagen gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Shining 3D und deren Hilfe beim 3D-Scanning und 3D-Druck. Das Ergebnis der harten Arbeit kann sich sehen lassen. Doch besser als das Endprodukt finden die Teilnehmer etwas anderes.

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Das chinesische 3D-Druck- und Scanning-Unternehmen SHINING 3D hat gemeinsam mit der Zhejiang University of Technology (ZJUT) Teile für einen Rennwagen mit dem 3D-Drucker entwickelt. Das Projekt ist Teil eines Alumni-Mentorenprogramms, bei dem SHINING 3D seine Expertise mit Studenten der Ingenieurwissenschaften teilt.

Als Ingenieurstudent, der ein Rennauto von Grund auf entwerfen möchte, freut man sich natürlich, wenn das aufregendste Produktionsunternehmen des Landes dabei hilft. Das chinesische Unternehmen, das im Rahmen eines Alumni-Mentorenprogramms den Studenten half, ist nicht nur Spezialist für 3D-Drucker und 3D-Scanner, es steckt auch hinter den bekannten Einscan-3D-Scannern und anderen Produkten.

Der Rennwagen der Studenten
Der Rennwagen von Shining 3D und Studenten der ZJUT (Bild © ZJUT).

So ein Rennwagen ist kein Alltagsvehikel. Die Erfahrung im 3D-Scanning von Shining 3D ist dem Team der ZJUT School of Engineering bei ihrem DIY-Fahrzeug von großem Nutzen. Der Rennwagen entstand neben dem 3D-Scanning auch mit Hilfe von 3D-Drucktechniken. Das Ergebnis ist ein effizientes, leichtes und maßgeschneidertes Fahrzeug für den Fahrer, wie Shining 3D in einem Blogartikel vorstellt.

Im Alumni-Mentorenprogramm gibt es 42 Schüler, die sich auf Mechanik spezialisieren. Im Programm befinden sich außerdem 13 Alumni-SHINING 3D-Mentoren, die den Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Den Großteil der Arbeit führen die Schüler selber aus. Der Einfluss von SHININIG 3D begann beim Lenkrad.

Lenkrad wird passgenau auf die Hände des Fahrers abgestimmt

Mit 3D-Scanning und 3D-Druck konnte das Rennwagen-Lenkrad des ZJUT-Teams hochwertig und relativ kostengünstig realisiert werden. Außerdem war es so möglich, ein leichtes und passgenaues Lenkrad zu schaffen, das perfekt zu den Händen des Fahrers passt. Um eine Vorstellung von den Handabdrücken des Fahrers zu bekommen, benutzten sie Plastilin. Dieser matschige Aufdruck wurde dann mit dem 3D-Scanner EinScan-SE gescannt, bevor er mithilfe von einem CAD-Programm in ein 3D-Modell umgewandelt wurde. Das individualisierte Lenkrad wurde in mehreren Stücken 3D-gedruckt, bevor es zusammengebaut und im Auto angebracht wurde.

Weitere Fahrzeugteile wurden mit Hilfe von 3D-Druck realsisiert

Aber das Lenkrad war nicht der einzige Teil des Autos, um von 3D-Technologien zu profitieren. Shining 3D druckte eine Form der gesamten aerodynamischen Nase des Fahrzeugs mit dem 3D-Drucker. Danach wurde sie fertiggestellt und gehärtet. Später wurde die 3D-gedruckte Form mit flüssigem Harz gegossen, das 24 Stunden lang in einem Vakuumbeutel gehärtet wurde. Dieser war mit einer Luftpumpe ausgestattet. Nach diesem Prozess wurde das fertige Teil mit mehreren Lagen Carbonfasergewebe versehen.

Nase des Rennwagens
Die Nase des Rennwagens (Bild © ZJUT).

Der Rennwagen des ZJUT-Teams wurde mit 3D-Scanning-, 3D-Modellierungs- und 3D-Drucktechnologien gebaut und benötigte keine vorhandene Form, um irgendwelche seiner Komponenten zu bauen. Das studentische Team sparte dadurch Zeit und Geld, berichtet Shining 3D weiter. Noch wichtiger als das Einsparen von Zeit und Geld ist in den Augen des Unternehmens jedoch, dass das endgültige 3D-gedruckte Fahrzeug großartig aussieht, gut fährt und die angehenden Ingenieure viel Neues hinzugelernt haben.

Studenten einer anderen Universität in China haben bereits letztes Jahr erfolgreich einen Rennwagen mit Hilfe von 3D-Druckern gebaut. Ein Schülerwettbewerb in Deutschland brachte ebenfalls als Ergebnis einen kleinen Rennwagen hervor. Mehr über die Entwicklung des 3D-Drucks in der Automobilfertigung auch in Zukunft auf 3D-grenzenlos (kostenlosen Newsletter abonnieren).

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