
Zusammenarbeit mit ABB Robotics
Gemeinsam mit ABB Robotics hat Foam Automation an einer Lösung gearbeitet, die als wichtiges Endteil für einen Roboterarm eingesetzt werden kann. Eine zuvor entwickelte Idee aus einer Reihe komplizierter Aluminiumstangen erwies sich als wenig hilfreich und schwer. Die Entwicklung einer deutlich leichteren Lösung war die Herausforderung für die Ingenieure und Entwickler.
Solch komplexe Roboterwerkzeuge am Ende des Arms reißen oder verbiegen schon häufiger einmal, berichtet das Unternehmen, wodurch das ganze Werkzeug ausfällt. Das Unternehmen beschloss, das Endteil mit dem 3D-Drucker F370 von Stratasys herzustellen. Der F370 war einer der 3D-Drucker, die bei Stratasys 2018 auf der Hannover Messe zu sehen waren.

Flexibles TPU und ABS
Für den 3D-Druck wurden zum Teil flexibles TPU-Elastomer und ABS verwendet. Dadurch entstand ein äußerst starkes Endteil, das nicht so schnell kaputt geht und sehr flexibel ist. Das Design wurde angepasst, damit die Endkappe nicht mehr abbrechen kann. Die Bauteile wurden um 90% reduziert, wodurch eine Reparatur des End-of-Arm-Werkzeugs nur noch wenige Minuten statt einer knappen Stunde benötigt.
Durch den 3D-Druck sind die Teile nun deutlich leichter, was zusätzlich dazu führt, dass der Roboterarm schneller fährt. Außerdem habe sich laut dem Unternehmen die Häufigkeit von Schäden am Ende der Armwerkzeuge seitdem verringert.






