

Die Designflexibilität der Metall-3D-Drucktechnologie ermöglichte es K3D und Twente, das Kühlteil komplett neu zu gestalten und dabei dünnere Wände und Innenkanäle für das Wasserkühlmittel zu integrieren. Letztendlich bot das 3D-Druckteil nicht nur eine überlegenere Kühlleistung, sondern war auch deutlich leichter als sein konventionell hergestelltes Gegenstück.
Das 3D-Druckteil wurde nun an Electric Superbike Twente geliefert, die mit der Montage des Rennrades fortfahren wird. Nach Abschluss der Montage wird das Team das Superbike der zweiten Generation mit seinem neuen 3D-Druckkühlsystem testen. Die Vorstellung der neuen Superbike wird voraussichtlich am 24. Mai auf der Kinepolis in Enschede, Niederlande, stattfinden.
Dies ist nicht das erste Mal, dass der 3D-Druck bei der Herstellung von Elektromotorrädern eingesetzt wird. Der deutsche 3D-Drucker-Hersteller BigRep, mit Sitz in Berlin, hat ein voll funktionsfähiges 3D-gedrucktes Elektro-Motorrad namens „NERA“ entwickelt. Ende letzten Jahres präsentierte das Studententeam SZEngine den weltweit ersten Formula Student Rennmotor aus dem 3D-Drucker, der mit Hilfe von Selektivem Laserschmelzen additiv hergestellt wurde. Nur wenige Monate vorher vermeldete das das Yamaha Motorsportteam zukünftig für sein Boxen-Team 3D-Drucker zur Verfügung stellen zu wollen. Über die weitere Entwicklung der 3D-Drucktechnologie im Motorsport berichten wir auch zukünftig im kostenlosen Newsletter vom 3D-grenzenlos Magazin (hier abonnieren).






