Das italienische Unternehmen Caracol-AM verwendet seine KUKA Roboterarme für den 3D-Druck von Gesichtsschutzschilden und Atemschutzmasken im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Außerdem hat Caracol-AM eigene, wiederverwendbare Schutzmasken entwickelt, die ebenfalls von dem 3D-Druck-Roboter in Serienfertigung zum Schutz gegen eine Ansteckung mit der COVID-19-Lungenkrankheit hergestellt werden.

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Seit mehreren Jahren entwickelt der deutsche Hersteller KUKA intelligente Automatisierungslösungen. 2018 haben wir über eine Ausstellung mit dem Thema „Arbeit & Produktion“ berichtet, bei der unter anderem KUKA Roboterarme eingesetzt wurden, um den Besuchern die Automatisierung in der Automobilbranche zu zeigen. Jetzt werden KUKA Roboter dazu verwendet, in Norditalien die immer noch große Nachfrage nach Gesichtsschutzschilden zu bewältigen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung von KUKA erklärt.

Kopfhalterungen für Schilde in fünf Minuten

Die KUKA Roboter sind in der Lage, alle fünf Minuten Kopfhalterungen für Gesichtsschutzschilde zu drucken. Das sind mehr als 1.000 Stück, die täglich damit hergestellt werden. Die italienische Firma Caracol-AM spendet einen Teil der Schilde an lokale Krankenhäuser und Einrichtungen.

„Wir wollten bei dieser Coronavirus-Pandemie einen Beitrag mit unseren 3D-Druckverfahren leisten. Wir hatten bereits Erfahrung mit dieser Technologie, so konnten wir schnell reagieren und die Produktion umstellen“, erklärt Francesco De Stefano, CEO von Caracol-AM. „Unsere Robotersysteme und Industriedrucker laufen auf Hochtouren, um Schutzausrüstung herzustellen.“

3D-gedruckte Gesichtsschutzschilde und wiederverwendbare Schutzmasken

Halterungen und KUKA Roboterarm
Caracol-AM stellt täglich 1.000 Halterungen her (Bild © Caracol-AM).

Die Arbeit mit 3D-Druck ist kein Neuland für Caracol-AM. Das Unternehmen hat zu Beginn der Corona-Krise eine automatisierte 3D-Druck-Lösung mit KUKA Robotern entworfen. Neben den Kopfhalterungen für Gesichtsschutzschilde entstehen außerdem wiederverwendbare Schutzmasken. Diese werden mit industriellen 3D-Druckern angefertigt. Die 3D-gedruckten Kopfhalterungen, die mit den KUKA Robotern hergestellt werden, werden mit Plexiglas ergänzt. Das soll vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

Caracol-AM setzt seit drei Jahren auf den 3D-Druck. Das Unternehmen und seine 15 Mitarbeiter schätzen die Hilfe der KUKA Roboter sehr. Dadurch können sie schneller produzieren und der hohen Nachfrage nach Schutzausrüstung nachkommen. Dafür sind die Robotersysteme laut De Stefano rund um die Uhr im Einsatz. Auch andere Unternehmen wie Ford und Airbus nutzen ihre vorhandenen 3D-Druckmöglichkeiten und sorgen für Nachschub an 3D-gedruckter Schutzausrüstung.

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