Die Welt des 3D-Drucks hat wieder einmal gezeigt, dass sie weit mehr als nur ein technisches Hilfsmittel ist, sondern ein Medium für kreative Entfaltung. Das neueste Beispiel hierfür ist der La Manso Store in Barcelona, der sich für sein erstes physisches Ladengeschäft etwas Besonderes einfallen ließ. In Zusammenarbeit mit dem Designstudio External Reference wurden einzigartige, organische Displays kreiert, die direkt durch 3D-Drucktechnik entstanden sind.
Innovative Verbindung von Architektur und Schmuckdesign
Das Besondere an diesem Projekt ist die Verschmelzung von modernem Schmuckdesign und traditioneller katalanischer Architektur. Carmelo Zappulla von External Reference erläuterte, dass das Ziel darin bestand, die äußere Fassade des Gebäudes in das Innere zu integrieren. Dies schafft einen fließenden und geschmolzenen Hintergrund, der als künstlerische Leinwand dient und die Schmuckstücke von La Manso perfekt zur Geltung bringt. Die Designer wählten Elemente der dekorativen Fassade aus und abstrahierten diese mit Handzeichnungen und computergestützten Designmethoden, was zu einzigartigen, organischen Formen führte.
3D-Druck trifft auf biologisch abbaubare Materialien
Die 3D-gedruckten Möbelstücke und Displays variieren in ihrer Höhe zwischen 90 Zentimetern und 1,7 Metern. Für die Herstellung wurde ein Roboter-3D-Drucker verwendet, der biologisch abbaubare Zellulose nutzt, gefärbt mit umweltfreundlichen, CO2-neutralisierenden Farben von Pure Tech. Die gedruckten Elemente sind in einem gedämpften Off-Weiß gehalten, das den Schmuckstücken eine neutrale Präsentationsfläche bietet. Zappulla und sein Team verfeinerten die digitalen Modelle, um sie optimal für den Druck vorzubereiten, wobei die Modelle in handhabbare Teile aufgeteilt wurden, die vom Roboterarm des Druckers verarbeitet werden konnten.








