Der venezianische Mittelstreckenläufer Miro Buroni konnte mithilfe von 3D-Druck und dem 3D-Drucker-Material Windform SP des Herstellers CRP Technology einen perfekt auf seine Bedürfnisse angepassten Laufschuhe erhalten. Buroni erhielt mit dem innovativen und 3D-gedruckten Laufschuh einen Schuh, der selbst bei geringster Dicke verformungsbeständig war und flexibel bleibt.

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Das 3D-Druck-Unternehmen CRP Technology half laut einer veröffentlichten Fallstudie Italien Profi-Mittelstreckenläufer Miro Buroni bei dem 3D-Druck seiner innovativen Leichtathletik-Bahnschuhe. Das Unternehmen nutzte sein Windform SP Kohlefasermaterial dafür, um den geplanten Spike Schuh „Pleko“ mit Powder Bed Fusion im 3D-Drucker herzustellen. Der italienische Sportbekleidungshersteller Diadora kümmerte sich um den 3D-Scan von Buronis Füßen und lieferte die biomechanische Analyse seiner Lauf- und Fußbewegungen.

Details zu den 3D-gedruckten Spike-Schuhen

Das Mapping ermöglichte es, den Schuh an die individuellen Bedürfnisse bezüglich Fußstruktur und sportlicher Leistung anzupassen. Die Daten halfen den Herstellern dabei, die Platzierung des Traktionssystems (die „Pins“) unter der Außensohle besser zu verstehen. Für die Pleko-Schuhe sollte ein Material mit „starken Biegefestigkeitseigenschaften“ für Außensohle, Zwischensohle und Rippenstrukturen eingesetzt werden, um eine optimale Kraftübertragung auf die Schuhe während des Rennens zu gewährleisten. Hier wandte sich Buroni an CRP Technology.

Deren kohlenstofffasergefüllter Verbundwerkstoff Windform SP stammt aus der Windform TOP-LINE-Reihe für das PBF-Lasersintern. Die mechanischen Eigenschaften des Materials haben Buroni bei der Suche nach dem richtigen Material für seine Schuhe überzeugt.

Buroni erklärt:

„Windform SP garantiert auch bei sehr geringen Dicken eine hervorragende Beständigkeit. Diese Eigenschaft hat es mir ermöglicht, Spike-Schuhe mit einer perfekten Fußumhüllung zu entwickeln, die eine Erhöhung des Komforts und die Verbesserung der Leistung ermöglicht.“

3D-Druck aller Teile als Einheit

CRP Technology war für den 3D-Druck der Außensohle, der Zwischensohle und der Pins des Pleko beauftragt. Auch die unter der Außensohle befindlichen „Rippen“, die den Schuh umschließen, wurden von CRP Technology angefertigt. Mit diesen Rippen soll während des Rennens maximale Kraft durch den Schuh geleitet werden. Die Rippenstruktur soll die kinetische Energie, die aus der biomechanischen Bewegung eines Athleten während eines Rennens entsteht, tragen und ihre Verteilung verhindern. Damit dies erreicht wird, hat CRP Technology alle Teile als Einheit in 3D gedruckt.

Laufschuhe Pleko
Am Ende hielt Buroni einen funktionalen Prototyp in den Händen, der selbst bei geringster Dicke verformungsbeständig war und flexibel blieb (im Bild: 3D-gedruckte Laufschuhe auf der Bahn)(Bild © CRP Technology/Miro Buroni).

Buroni sagte:

„Dank der Pins unter der Außensohle ermöglicht der Käfig in Windform SP dem Athleten, so viel Kraft wie möglich zu entwickeln, ohne Energie zu verlieren. Ich habe die tiefsten Pins an den Stellen mit dem höchsten Druck der Füße auf den Boden positioniert. Auch an anderen Stellen der Laufsohle habe ich kleinere Stollen eingesetzt: Diese Stollen sind gleichermaßen wichtig für die Stabilität der Laufschuhe.“

Am Ende hielt Buroni einen funktionalen Prototyp in den Händen, der selbst bei geringster Dicke verformungsbeständig war und flexibel blieb. Sockenähnliches Obermaterial, das sich fast vollständig von der Struktur löst, soll den Fuß schützen. Nach Leistungstests zeigte sich Buroni sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Weitere Beispiele für Laufschuhe aus dem 3D-Drucker

Der Marathonläufer Elioud Kipchoge nutzte bereits 2018 den 3D-Druck, um möglichst den Weltrekord beim London Marathon zu laufen. Dazu wurden die Zoom Vaporfly Elite Flyprint von Nike exakt an ihn angepasst. Reebok präsentierte mit dem Liquid Floatride Run im selben Jahr einen Laufschuh aus dem 3D-Drucker mit Liquid Grip-Technologie und auf den Schuh gedruckten Schnürsenkeln. PEAK stellte im gleichen Jahr Volleyballschuhe aus dem 3D-Drucker vor. Die Entwicklung in dieser Branche ist noch lange nicht abgeschlossen. Verpassen Sie mit einem Abonnement unseres Newsletters keine weiteren Neuigkeiten zu diesem Thema. Abonnieren Sie unseren Newsletter hier.

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