Wie der Name „The Nibbler“ (dt. „Nascher“, „Knabberer“) selbst schon vermuten lässt, handelt es sich bei der Drohne um ein kleines Gerät, welches Informationen aus der Luft sammeln aber auch Geräte transportieren soll. Sie besitzt ein einfaches Design, das aus grundlegenden vorgefertigten Komponenten besteht, die mit einem 3D-Drucker und dem entsprechenden Filament hergestellt werden. Hinzu kommen ein Motor und Batterien, die für den Antrieb des Gerätes notwendig sind.
Die Drohne selbst ist weit von der militärischen Leistung einer TERN-Drohne entfernt, hebt sich aber durch seine schnellere und unkompliziertere Fertigung von den anderen Modellen ab.

„Unser Team ist vom Nibbler sehr begeistert, aber noch mehr begeistert von dem, was die Drohne für die Zukunft repräsentiert. Stellen Sie sich vor, in einer immer weiter vorantreibenden Umgebung zu sein, und genau wie Amazon können Sie die Waffen und Ausrüstung, die sie für die nächste Tagesmission benötigen, aus einem ganzen Katalog bestellen“, so Capt. Chris J. Wood aus der Marine Corp’s Installations- und Logistikbranche in einem Bericht auf der Webseite Defensesystems.
Einsatz über Nacht
Die Drohne „The Nibbler“ ist nur ein Teil aus einer ganzen Reihe von „Über Nacht“-Lösungen, wie das US-Militär die Art von militärischen Technologien nenn und dafür den 3D-Druck einsetzen möchte. Deshalb wurden insgesamt vier Labore eröffnet, die um weitere 25 Hersteller-Einheiten in den USA und in Übersee ergänzt werden. Auch die Flottenbereitstellungszentren der US Navy untersuchen den Nutzen des 3D-Drucks, beispielsweise für die Herstellung von Ersatzteilen und zur Designkonsolidierung.

Sicherheit muss gewährleistet sein
Studien haben gezeigt, dass die Cybersecurity für das Militär immer noch von enormer Wichtigkeit ist. Bislang befinden sich entsprechende Sicherheitsprojekte noch in er Pilotphase, genau wie die Nutzung des 3D-Drucks für das Militär selbst.
Mittlerweile wurde vorgeschlagen, eine Blockchain-Sicherheit für CAD-Daten zu entwickeln, welche in den Makerspaces genutzt werden. Diese Blockchain-Sicherheit könnte in einer Form vorprogrammierter Unsicherheiten auftreten. Auch hier bleibt es also spannend, die weitere Entwicklung abzuwarten.







