
Details zur Herstellung des Bauteils

SPEE3D kombinierte dazu seine proprietäre 3D-Scantechnologie und den Metall-3D-Druck. Die Ingenieure scannten das Original und erstellten ein 3D-Modell. Im Anschluss wurde mit den CAD-Daten das Bauteil aus Aluminium 6061 auf dem LightSPEE3D-Drucker von SPEE3D gedruckt.
Alisha Gray, Nissan Australien, sagte:
„Die Technologie von SPEE3D hat uns eine praktikable Lösung für eine echte Herausforderung unseres Unternehmens, die
Vermeidung von Lieferengpässen bei älteren Bauteilen, geliefert. Der Metall-3D-Druck ist nicht mehr nur eine Domäne der Wissenschaftslabore. Wir sehen in dieser Technologie eine sehr positive Veränderung in der Art und Weise, wie wir in
Zukunft fertigen können.“
Sie druckten das Bauteil in 3D, validierten und testeten es, um herauszufinden, ob es den Anforderungen der Anwendung entspricht. Die Wasserpumpe konnte in 40 Minuten 3D-gedruckt werden. Sie verwendeten Aluminium 6061 und erhielten ein 580 Gramm leichtes Bauteil zu Teilekosten von 37,12 Euro.
Es zeigt sich, dass der 3D-Druck vielen Branchen die Möglichkeit bietet, veraltete oder schwer zu beschaffende Teile zu ersetzen und das schnell und kosteneffizient. Das Unternehmen spart viele Kosten, da es nicht auf andere Maschinen umrüsten oder sich auf das Re-Engineering konzentrieren muss. Nissan möchte generell mehr mit 3D-Druck arbeiten und hat dazu auch in seinen Werken in Spanien und bald auch in Großbritannien bereits 3D-Drucker von BCN3D stehen. Schon im März 2021 berichteten wir darüber, dass Nissan verstärkt auf 3D-Druck bei Ersatzteilen setzen will.







