GE Additive und GE Aviation arbeiten gemeinsam mit der U.S. Air Force an einem Metall-3D-Druck-Programm, das die hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Bereitschaft und Erschwinglichkeit für Bauteile militärischer Ausstattung erfüllen soll. Das Rapid Sustainment Office (RSO) der US Air Force identifiziert Technologien, wendet diese an und skaliert sie, sofern sie für die Aufrechterhaltung einer Flotte notwendig sind, wie GE in einer Pressemitteilung berichtet. Bei bald 60 Jahre alten Flugzeugen ist es erwartungsgemäß schwer noch geeignete Ersatzteile zu finden. Ende 2019 gab die U.S. Air Force bekannt, vermehrt mit 3D-Druck Einsparungen realisieren zu wollen.

Phase 1

Ölwannenabdeckung
GE Additive und die U.S. Air Force identifizieren Teile, die mit dem Metall-3D-Druck hergestellt werden können (Bild © GE Additive).

GE hat Erfahrung in der Qualifizierung und Zertifizierung von 3D-gedruckten Metallkomponenten, die den strengen regulatorischen Anforderungen des gewerblichen Luftverkehrssektors entsprechen. Nathan Parker, stellvertretender Programmleiter des RSO, ist daher sehr froh über die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die am Programm beteiligten Ingenieur-Teams haben kürzlich mit Phase 1 des Programms begonnen.

Dabei wurden Ersatzteile von GE Aviation für die Triebwerke F110 und TF34 identifiziert und deren Lufttüchtigkeit nachgewiesen wurden. Sie untersuchten Wege, wie der 3D-Druck mit Metall integriert werden kann. Eine Ölwannenabdeckung für das General Electric F110-Triebwerk, die mit dem F15- und F16-Flugzeugen verwendet werden, wurde zum Schwerpunktteil dieser ersten Phase.

Die Ölwannenabdeckung hat eine geringe Funktionalität, ist aber unglaublich wichtig. Sie muss langlebig und dicht sein und funktionieren, damit der ganze Motor funktioniert. Üblicherweise wird sie aus Aluminium gegossen. Ein Team stellte sicher, dass die robusten Konstruktionsanwendungen bei der Feinabstimmung der Parameter und dem Prozess im Additive Technology Center (ATC) von GE Aviation in Cincinnati eingehalten wurden. Die ersten Konstruktionen wurden mit GE Additive Concept Laser M2– Maschinen hergestellt.

Phase 1b

Phase 1b ist in Planung und soll die Komplexität im Einklang mit dem Entwicklungsmodell erhöhen, um sich auf die Ölwannenabdeckung zu konzentrieren. Über alle zukünftigen Entwicklungen der additiven Fertigung berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos Newsletter (hier abonnieren).

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