News zum Thema
In einer erfolgreichen Finanzierungsrunde erhielt das Unternehmen Aurora Labs 3,15 Millionen Euro. Der australische Hersteller für preiswerte Metall-3D-Drucker will mit dem Millionenbetrag die LFT- und RMT-Technologie weiterentwickelt werden. Im Moment arbeitet Aurora Labs am RMP1 3D-Metalldrucker, der bald von ersten Beta-Kunden in Empfang genommen wird.
Der deutsche Hersteller von Industrie-3D-Drucker EOS GmbH hat das Stratasys-Spin-Off Vulcan Labs aus Texas (USA) übernommen. Damit will EOS seine Präsenz in Nordamerika stärken. Vulcan Labs Aufgabe wird die Weiterentwicklung des Integra P400 sein.
Das Institut für Technologie-inspirierte regenerative Medizin (MERLN) der Universität Maastricht ist eine Kooperation mit der Biotechnologiefirma Aspect Biosystems eingegangen. Gemeinsam arbeiten die Forscher und Entwickler an dem 3D-Druck von Nierengewebe für die additive Herstellung funktionierender Organe.
Das texanische Unternehmen Essentium hat 22,2 Millionen Dollar in einer Serie A-Runde gesammelt, um den Ausbau seiner 3D-Drucklösungen fortzusetzen und die Marktnachfrage nach der kürzlich vorgestellten Essentium High Speed Extrusion Platform HSE zu befriedigen. Für das als eines der höchsten Investitionen in den 3D-Druck getätigte Millioneninvestment verantwortlich sind die Unternehmen BASF und Materialise.
Carbon, ein Start-up-Unternehmen für Hochgeschwindigkeits-3D-Drucker und Dentsply Sirona, ein Hersteller von Dentalprodukten und zahnmedizinischen Technologien, haben eine strategische Partnerschaft beschlossen. Gemeinsam entwickelt werden sollen Materialien, die mit 3D-Druckern von Carbon in hoher Geschwindigkeit bei maximaler Präzision professionelle Zahnprothesen mit 3D-Druck herstellen können sollen.
In einer Finanzierungsrunde gelang es dem innovativen 3D-Drucker-Hersteller Desktop Metal eine Rekordsumme von 160 Millionen US-Dollar Investmentkapital einzusammeln. Damit steigt der Unternehmenswert auf beeindruckende 1,5 Milliarden US-Dollar. Desktop Metal arbeitet mit Studio System ™ an einem Desktop-Metalldrucker und zählt zu einem der interessantesten Hersteller auf dem Markt der 3D-Drucker.
Das deutsche Unternehmen Evonik, mit Fokus auf Spezialchemie, hat das US-amerikanischen Start-up Structured Polymers gekauft. Dabei wurde auch ein Kaufvertrag mit Übernahmeplan unterzeichnet. Evonik erhält dadurch Zugang zu einer neuen patentierten Technologie, die das bestehende Produktportfolio an speziellen Kunststoffpulvern für die additive Fertigung erweitern soll.
Die französische Prodways Group hat das Unternehmen Surdifuse-L’Embout Français mit dem Ziel übernommen, führend in der Hörgeräteproduktion in Europa zu werden. Durch die Akquisition erhofft sich Prodway einen zusätzlichen Umsatz von mehr als 3 Millionen Euro und möchte für die Herstellung kundenspezifischer Höhrgeräte auch 3D-Drucker einsetzen.
Forscher der portugiesischen FCTUC und der norwegischen SINTEF haben gemeinsam einen 3D-Metalldrucker entwickelt. Dieser hat großes Potenzial für den 3D-Druck komplexer Geometrien im industriellen Bereich, doch fehlen noch zwei Millionen Euro, um den 3D-Drucker auf den Markt zu bringen. Ein Konsortium soll helfen.
Das schwedische Unternehmen Hexagon verbessert mit dem Erwerb von Bricsys sein Portfolio an AEC-Lösungen. Bricsys Fachkompetenz im Gebäudedesign zeigt sich in CAD-Programmen wie BricsCad, welches gerade in der dreidimensionalen Gebäudekonstruktion viel Unterstützung bietet.
Eine der führenden Leasinggesellschaft für Schienenfahrzeuge mit Sitz in London, Angel Trains, ging jetzt eine Kooperation mit den beiden Unternehmen ESG Rail und Stratasys ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, auch mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie der Überalterung der Bahn entgegenzuwirken. Erste Teile aus den FDM-3D-Druckern von Stratasys konnten bereits im Praxiseinsatz erfolgreich getestet werden.
Der deutsche 3D-Druckerhersteller EOS und das arabische Luftfahrtunternehmen Etihad Airways Engineering haben beim vergangenen Formel 1-Rennen in Abu Dhabi einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Gemeinsam möchten die Unternehmen den industriellen 3D-Druck in der Luftfahrt ausbauen. Für Etihad Airways Engineering ist die additive Fertigung eine Schlüsseltechnologie für Innenräume von Flugzeugen und mit EOS nicht die erste Partnerschaft mit einem namhaften deutschen Unternehmen.
Interplanetare Landefahrzeuge sind teuer und verbrauchen viel Energie. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA kooperiert seit Kurzem mit dem US-Softwarehersteller Autodesk, um kosteneffizientere und energiesparendere Landefahrzeuge mit Unterstützung der 3D-Drucker zu entwickeln. Das Design bietet dabei viel Potenzial, um die gewünschten Einsparungen zu erreichen.
Mit dem BOD2 soll eine neuer, verbesserte 3D-Drucker für das Bauwesen entwickelt werden. Er enthält die Erfahrungen aus dem BOD1, mit dem bereits „Europas erstes Haus aus einem 3D-Drucker“ gebaut wird. Als Teil des Projekts N3XTCON erhält der dänische Hersteller COBOD jetzt einen Zuschuss von über 2 Millionen Euro aus dem „Innovation Fund Denmark“ für seinen BOD2 3D-Drucker.
Die Unternehmen BASF, Materialise und Essentium arbeiten an neuen Lösungen für die additive Fertigung im Bereich industrieller Anwendungen. Ziel der Unternehmenskooperation ist es, die bestehenden Technologien zu verbessern und die Entwicklung des industriellen 3D-Drucks mit neuer Hardware, Software und 3D-Drucker-Materialien weiter voranzutreiben. Wir haben Details zur Kooperation.
Die Modellbau Kurz GmbH & Co KG aus Baden-Württemberg unterzeichnet mit der Farsoon Europe GmbH eine Entwicklungsvereinbarung für den Beta-Test des additiven Fertigungssystems HT1001P. Ziel ist es, ein Beta-System des HT1001P zu entwickeln, das auf hochproduktive Operationen bei der Produktion von Funktionsteilen optimiert ist.
Dank der Brose Gruppe und dem Gründerfonds gab es für den Rostocker Metall-3D-Drucker-Hersteller AIM3D ein Investitionskapital in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Damit möchte AIM3D sein Metall-3D-Druckverfahren weiterentwickeln und das Additive Manufacturing von Metallteilen noch effizienter machen.
Beim renommierten USAutomobilhersteller Ford kommen additiv gefertigte Werkzeuge und Fertigungsmittel seit Jahren bei Montage und Produktion zum Einsatz. Dabei fallen für die Entwicklung der Konstruktionsdaten bis zu 50 % der Kosten an. Jetzt kooperiert Ford mit dem Berliner Softwareunternehmen trinckle, um die Anwendungen des 3D-Drucks zu skalieren und die Konstruktionserstellung zu automatisieren.
Im Vorfeld der Leitmesse für additive Manufacturing, der formnext 2018, haben Bosch Rexroth und GEWO Feinmechanik eine Partnerschaft zur Entwicklung eines Hochtemperatur-3D-Druckers namens PERFORMER260 angekündigt. Ein erster Prototyp soll auf der formnext zu sehen sein. Wir stellen den neuen 3D-Drucker schon einmal vorab genauer vor.
Derzeit verzeichnet der 3D-Drucker-Hersteller SLM-Solutions ein Rekordtief bei seinem Aktienkurs. Grund sind die Senkung der Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr 2018. Das Unternehmen nennt dafür auch die Gründe. Und berichtet auch von personellen Veränderungen mit dem bevorstehenden Austritt des Finanzchefs.
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