Erst wenige Wochen ist es her, da hat BAE Systems die Fortführung und Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem 3D-Drucker-Hersteller Stratasys verkündet. Das britische Luft- und Raumfahrtunternehmen und der Metall-3D-Drucker-Hersteller Renishaw kooperieren jetzt ebenfalls und wollen gemeinsam die Herstellungsprozesse von Kampfflugzeugsystemen bei BAE Systems verbessern. Das haben sie mit einem Memorandum of Understanding bestätigt, wie BAE Systems in einer Pressemitteilung erklärt.

Es sollen mit Integration von additiven Fertigungstechnologien die Gesamtkosten gesenkt und die Produktionsprozesse beschleunigt werden. Damit möchten BAE Systems zusammen mit Renishaw neue Technologien im Verteidigungs- und Luftfahrtsektor voranbringen.

3D-Druck bei BAE Systems

BAE Systems Typhoon Kampfflugzeug
3D-gedruckte Komponenten sind auch im Typhoon-Kampfflugzeug enthalten (Bild © BAE Systems).

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet das britische BAE Systems mit additiven Fertigungstechnologien und stellt dabei Überwasserschiffe, Kampffahrzeuge und Sicherheitssysteme her. Komponenten aus dem 3D-Drucker sind auch im Typhoon-Kampfflugzeug enthalten. Das Tempest Flugzeug, ein Kampfsystem der neuesten Generation, entstand mithilfe von Rapid Prototyping.

Mit dem Simulationssoftwaretool Simufact Additive des kalifornischen Technologieunternehmens MSC konnte BAE Systems die Anzahl der Bauversuche für den Metall-3D-Druckprozess reduzieren. Auf der formnext hat Simufact Additive die neueste Version ihrer Software vorgestellt. Auch mit Stratasys vertiefte BAE Systems die Zusammenarbeit, sodass das Unternehmen einen besseren Zugang zu 3D-Drucktechnologien und Materialien von Stratasys bekam.

Das BAE Systems-Werk in Samlesbury, Lancashire, hat mehrere Additive Manufacturing-Systeme von Renishaw installiert und schuf so eine 1000 m2 große Fläche für das New Product Development & Process Development Center (NPPDC) mit Virtual Reality (VR) – und Metall-3D-Drucktechnologien für die Flugzeugkonstruktion und -herstellung.

Bei der Unterzeichnung des MoU mit BAE Systems erklärte Will Lee, Geschäftsführer von Renishaw: „Wir haben bereits eine großartige Beziehung zu BAE Systems, die wir über viele Jahre hinweg durch die Anwendung unserer Metrologie-Produkte entstand. In letzter Zeit haben wir ausgiebig daran gearbeitet, das Verständnis des Leistungsumfangs unserer AM-Systeme zu verbessern.

Wir freuen uns auf die aufregenden Möglichkeiten, die sich aus dieser strategischen Zusammenarbeit ergeben, um AM-Technologien für anspruchsvolle Produktionsanwendungen in der Luft- und Raumfahrt weiterzuentwickeln.“

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