Auf der formnext 2017 gab der Chemiekonzern BASF neue Partnerschaften mit renommierten Unternehmen aus dem 3D-Druck-Sektor bekannt. So arbeitet man zukünftig mit BigREP, EOS, Ricoh und Xaar an der Entwicklung neuer Pulver und Fertigungsprozesse.

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BASF LogoAuf der formnext 2017 verkündete der Chemiekonzern BASF neue Partnerschaften mit Unternehmen aus dem 3D-Druck-Bereich. Hierzu zählen BigRep, EOS, Ricoh und Xaar. Im September erfolgte die Gründung der Tochterfirma BASF 3D Printing Solutions GmbH und einen Monat zuvor übernahm das Unternehmen den niederländischen Filament-Hersteller Innofil3D.

EOS arbeitet gemeinsam mit BASF an der Entwicklung neuer TPU-, und PA-Pulver, die auf seine 3D-Drucksysteme abgestimmt sind. BigREP, der 3D-Druckerhersteller aus Berlin geht mit BASF eine strategische Partnerschaft in der Kategorie 3D-Druckmaterialien für die Industrie ein. Wie Rene Gurka, der CEO von BigREP berichtet, sei es das Ziel, den Kunden mit der Ausrüstung von BigREP und BASF Industriematerialien die bestmöglichen Fertigungslösungen zu bieten. Bei der Entwicklung von innovativen FDM 3D-Druckmaterialien kooperiert BASF seit Mai mit dem mexikanischen 3D-Spezialisten Essentium.

3D-Drucker Ricoh AM S5500P
Der erste 3D-Drucker von Ricoh heißt AM S5500P und wird auch von BASF eingesetzt (Bild © Ricoh).

Im Rahmen ihrer Partnerschaft streben BASF und Ricoh in den Bereichen Anwendungen, Prozesse und Materialien eine Zusammenarbeit an, um die Entwicklung im 3D-Druck weiter nach vorne zu bringen. Einen Ricoh AM S 5500 P SLS-3D-Drucker setzt BASF im Heidelberger 3D-P Application Technology Center ein. Vor zwei Jahren berichteten wir über eine Kooperation zwischen BASF und Poietis, die bei einem Projekt zur 4D-Hautherstellung zusammenarbeiten.

Bei seinem Photopolymer Jetting Verfahren (PPJ) plant das Inkjet-Technologie-Unternehmen Xaar eine Optimierung. Laut Doug Edward, dem Xaar-CEO, habe man mit den neuen Photopolymeren, die in Zusammenarbeit mit BASF entwickelt wurden, gezeigt, dass signifikante Verbesserungen durch die Kombination der Technologien beider Unternehmen erzielt werden können.

Sämtliche Unternehmen, mit denen BASF zukünftig zusammenarbeitet, sind auf der formnext 2017 mit eigenen Ständen vertreten und erwarten den Besuch zahlreicher Interessenten aus Wirtschaft und Industrie, aber auch von privaten Messebesuchern. Weitere Informationen zu dieser Messe, aber auch zu vielen weiteren Neuerungen in der 3D-Druck-Branche finden Sie in unserem kostenlosen 3D-grenzenlos Newsletter, den Sie hier abonnieren können.

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