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4D-Druck-Entwicklung: Poietis und BASF geben Projekt zur 4D-Hautherstellung bekannt

Zwei wichtige Unternehmen haben sich diese Woche auf ein gemeinsames Projekt eingelassen. Zweck dieser Partnerschaft ist es den 4D-Druck voranzubringen.

BASF LogoWenn die Technologie von heute uns eins lehren kann, dann dass keine Jahre vergehen müssen, damit neue Erkenntnisse erreicht werden. Es müssen was 3D-Drucker in der Medizin und Biologie angeht nicht einmal vier Wochen vergehen, damit wieder ein kleiner Durchbruch gefeiert werden darf. Vor allem, was das Bioprinting angeht, schaffen es Forscher immer wieder sich selbst zu übertreffen. So auch das kleine französische Startup-Unternehmen Poietis.

Poietis

Mit einer neuen Methode wollen Poietis und das deutsche Unternehmen BASF Hautgewebe herstellen (Foto: © poietis.com)

Es ist nur einige Wochen her, seitdem wie hier bei 3d-grenzenlos über den Fortschritt im 4D-Druck berichtet haben. Jetzt hat das Unternehmen Poietis, das es erst seit 2014 gibt, neue Erkenntnisse im Bereich der Zellenherstellung gewinnen können. Während andere größere Bioprinting-Unternehmen wie Organovo es noch mit der „alten“ Extruder-Technik versuchen, hat Poeitis einen neuen Weg eingeschlagen: Mit einer laser-basierten Technik haben es die Wissenschaftler dort geschafft in einer unglaublich hohen Qualität Zellen zu produzieren. Auf der offiziellen Homepage des Unternehmens präsentieren sie ihre Ergebnisse – mehr als 100 Millionen Zellen pro Millimeter mit einer Auflösung von 20 Mikrometern sei Poietis bereits in der Lage lebende Zellen zu produzieren.

Diese Leistung hat auch das weltweit größte Bioprinting-Unternehmen BASF begeistern können. Mit Sitz in Ludwigshafen ist das deutsche Unternehmen seit über 150 Jahren für die wohl größten Entwicklungen in der Chemieindustrie verantwortlich, weshalb sie so schnell wie möglich auch einer Partnerschaft mit Poietis zugestimmt haben soll. Ziel ist es mit der neuen französischen Lasertechnik das Mimeskin™ Hautgewebe aus dem Hause BASF schneller und besser zu produzieren.

Beide Seiten haben bereits ein Projekt in die Wege geleitet, mit dem das Potenzial der beiden Unternehmen zu Gunsten der Entwicklungen im Bereich der 4D-Drucktechnik ausgeschöpft werden sollen. Wir dürfen gespannt bleiben.

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