Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW) hat zwei neue Hightech-Labore eingerichtet. Das 3Dspace bietet Studenten die Möglichkeit, sich mit 3D-Druck auseinanderzusetzen. Das zweite Labor bietet Möglichkeiten, um sich mit Metall-3D-Druckern auseinanderzusetzen. Neben 3D-Druck wurde auch ein virtuelles Schweißlabor geschaffen.

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Die zweitgrößte Hamburger Hochschule HAW hat mit dem 3Dspace und einem weiteren Labor zwei neue Hightech-Labore eröffnet. Im 3Dspace können Ideen realisiert und in diesem Zusammenhang Erfahrungen mit 3D-Druckern gesammelt werden. Von der Arbeit mit der 3D-CAD-Software bis hin zum Zusammenbau eines eigenen 3D-Druckers. Ihr großes Interesse an der additiven Fertigung zeigte die Hansestadt Hamburg bereits 2017, als sie ihren „Masterplan Industrie“ um die Zukunftsfelder Industrie 4.0 und 3D-Druck erweiterte.

Virtuelles Schweißlabor

Im zweiten neuen Labor, am Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, arbeiten Studierende mit dem laser- und roboterbasierten metallischen 3D-Druck. Außerdem üben sie das Schweißen am virtuellen Simulator. Das traditionelle Handwerk erfährt auf diese Weise eine zeit-, und ressourcensparende Lehre, da hier die virtuellen Schweißnähte ohne Gase, Dämpfe und Funken entstehen.

Ein Student vor dem virtuellen Schweißgerät bei der Arbeit
Im zweiten Labor ist ressourcenschonendes virtuelles Schweißen möglich (Bild © Britta Sowa/HAW Hamburg).

In den beiden Laboren haben HAW-Studenten die Möglichkeit unterschiedliche Studiengänge zu absolvieren, wie den Flugzeugbau, Fahrzeugbau, Maschinenbau und Mechatronik. Künftig sollen die zwei Labore auch für Startups und Unternehmen zugänglich sein. Das Interesse am Hamburger 3Dspace sei vorhanden, meint Professor Günter Gravel, Fachmann auf dem Gebiet des Rapid Prototyping und Initiator des 3Dspace.

Das Konzept des 3D-Druck-Labors sorgte schon für weltweites Aufsehen. Es hätte bereits eine Anfrage aus San Francisco gegeben, doch auch die Hamburger Wirtschaft sei Gravel zufolge sehr interessiert.

Bei der digitalen Entwicklung sei man schon weit vorangeschritten, doch die Wirtschaft müsse noch stärker bewegt werden. Die Hochschulen seien hierbei der Nukleus. Das im Februar gegründete 3D-Druck-Netzwerk Hamburg, in dem auch Gravel Mitglied ist, unterstützt den Transfer des Wissens in die Wirtschaft. Dass solche Netzwerke großen Anklang finden, zeigt auch das Solinger 3D-Netzwerk. Es wurde 2015 gegründet und entwickelt sich mit seinen mittlerweile 450 Mitgliedern äußerst positiv. Ziel ist die Unterstützung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Nutzung des 3D-Drucks.

Student, der dabei ist, sich einen eigenen 3D-Drucker zu bauen
Im 3Dspace Labor können sich Studenten mit dem 3D-Druck auseinandersetzen. (Bild © Britta Sowa/HAW Hamburg).

Hamburg erkennt Zukunftsperspektive 3D-Druck

Hamburg entwickelt sich zu einem der führenden 3D-Druck-Standorte in Deutschland. Der Aufbau der Labore ist zukunftsweisend. Von der HAW sind 300.000 Euro in den 3Dspace investiert worden. Die jährlichen Betreuungskosten belaufen sich auf 40.000 Euro. Die Kosten zum Aufbau des Schweißlabors mit seinen virtuellen Schweißstationen und dem roboterbasierten metallischen 3D-Druck beliefen sich auf rund 390.000 Euro. Zuletzt hatte die Stadt Hamburg seinen „Masterplan Industrie“ um den 3D-Druck erweitert. Über die weitere Entwicklung des 3D-Drucks in Hamburg informieren wir Sie gerne auch in Zukunft mit unserem kostenlosen Newsletter-Abonnement (hier kostenlos bestellen).

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