Organe aus dem 3D-Drucker:

Hochgradige Wissenschaftler feiern Erfolg

 5. Juli 2014  Andreas Krämer  

Eine Studie hochangesehener Wissenschaftler der Elite-Universitäten Harvard und MIT sowie der Universitäten Sydney und Standford ist ein weiterer großer Schritt im medizinischen 3D-Druck gelungen. In einem umfassenden Forschungsbericht stellte die Gruppe Wissenschaftler jetzt seine einmaligen Ergebnisse vor.

Einer Gruppe Wissenschaftler der Elite-Universitäten Harvard und dem MIT sowie Sydney und Stanford ist eigenen Angaben zufolge ein Durchbruch im medizinischen 3D-Druck für menschliche Organen gelungen, berichtet gulli.com. Die Wissenschaftler der Universitäten Sydney, Stanford, MIT und Harvard veröffentlichten eine Studie darüber, wie 3D-Gewebe mit Blutgefäßen gedruckt werden können. Diese Entwicklung gilt in der Medizin als Meilenstein.

Herz aus 3D-Drucker
Ersatz-Herzklappen aus dem 3D-Drucker: Bei dem Modell handelt es sich um ein menschliches Herz dessen Klappen zukünftig aus dem 3D-Drucker stammen könnten (Bild © math.tu-berlin.de). Aus dem Artikel: Forschung aus Deutschland: Künstliche Ersatz-Herzklappen aus dem 3D-Drucker.

Nur eine funktionierende Blutzufuhr kann die Organe mit einer ausreichenden Menge Sauerstoff versorgen und zum Abfall- bzw. Giftstoffe aus dem Blutkreislauf entfernen. In der Studie hochgradiger Wissenschaftler wird ein Lösungsweg beschrieben wie Blutgefäße mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.

Zum Einsatz kam bei dem australisch-amerikanische Forscherteam ein spezieller 3D-Drucker mit dem kleinste miteinander verbundene Fasern ausgedruckt werden können. Die Druckform entspricht nahezu der Gefäßstruktur eines menschlichen Organs. Die gedruckten Fasern erhielten im Anschluss eine Beschichtung menschlicher Zellen, auf denen sich eine spezielle Protein-Substanz befand. Diese Substanz dient zur Anregung des Zellwachstums.

Im Anschluss wurden die Fasern nach einer Woche aus dem mittlerweile verhärtetem Zellmaterial herausgezogen. Die entstandenen Hohlräume entwickelten Kapillaren mit einem Durchmesser von fünf bis zehn Mikrometern. Wie Dr. Luiz Bertassoni von der Universität Sydney ausführt, sei die Möglichkeit dreidimensionales Gewebe mit funktionierenden Blut-Kapillaren im Handumdrehen zu drucken eine bahnbrechende Entwicklung.

Basierend auf dem Studienergebnis können Forscher nun den gezeigten Lösungsansatz beim 3D-Druck künstlicher Organe optimieren. Gegen Ende des letzten Jahres gelang es dem US-Unternehmen Organovo eine Miniatur-Leber mit einem 3D-Drucker herzustellen, die über ein Monat lang funktionierte und als Erfolg bewertet wurde. Auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Medizin“ sowie unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter berichten wir regelmäßig zu diesem Thema.

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