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Luftfahrt: Airbus A350 MSN5 Prototyp fliegt mit Bauteil aus 3D-Drucker

Der neue Airbus A350 MSN5 Prototyp flog jetzt zum ersten Mal mit einem Bauteil aus einem 3D-Drucker. Gedruckt wurde das Bauteil mit Metallpulver. Eines Tages könnte diese Herstellungstechnik für eine radikale Änderung im Flugzeugbau sorgen. Die Masse einzelner Baugruppen könnte um die Hälfte geringer ausfallen, wodurch die Baukosten erheblich reduziert werden.

Airbus Bauteil mit 3D-Druck hergestellt

Das mit einem 3D-Drucker erstellte Bauteil wird im Airbus A350 verbaut (Screenshot © youtube.com; User: Airbus).

3D-Druck in der Luftfahrt: Wir sehr vertraust du einem 3D-Drucker? Diese Frage klingt zwar populistisch, darf aber im Zusammenhang der nachfolgenden News zum 3D-Druck aber tatsächlich gestellt werden. Bei dem 3D-gedruckten Bauteil eines Airbus A350 MSN5 handelt es sich um eine bewegliche Halterung für Kabinenteile. Nach Angaben des in Frankreich sitzenden Flugzeugherstellers wurde das Airbus-Bauteil aus Titanpulver gefertigt und lagenartig basierend auf virtuellen Bauplänen ausgedruckt.

Sogar eine Mischung unterschiedlicher Materialpulver ist möglich und ermöglicht es so dem Bauteil unterschiedliche Eigenschaften zu verleihen. Das entsprechende Werkstück weist durch den Materialmix auf den Einsatzzweck abgestimmte Eigenschaften auf.

Gewichtsreduzierung um 30%!

Die eingesetzte „Additive Layer Manufacturing“-Technik (ALM) führte Airbus zufolge zu einer Reduzierung des Bauteilgewichts von 30 Prozent im Vergleich zur klassischen Herstellungstechnik. Zur Sicherheit: Die Vorgaben bei der Festigkeit und Funktion konnte das bewegliche Kabinenteil erfüllen. Weiterhin wurde die Fertigungsgeschwindigkeit gesteigert und somit die Herstellungskosten verringert.

Der Abtrag von Rohmaterial beim Fräsvorgang würde wegen der „positiven Form“ des Bauteils um 90 Prozent niedriger ausfallen. Nach Angaben von Airbus soll bei der Gewichtsersparnis zukünftig ein Wert von sogar bis zu 50 Prozent erreicht werden und der Energiebedarf bei der Teileherstellung spürbar sinken. Beim 3D-Druck fällt wenig Materialüberschuss an, die Herstellung von Ersatzteilen wird vereinfacht und die gedruckten Teile haben ein so genanntes bionisches Design (dem Übertragen Phänomenen aus der Natur auf die Technik).

Airbus 350

Der Airbus A350 fliegt mit einem Bauteil aus dem 3D-Drucker (Bild © youtube.com; User: Airbus).

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