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Bremen: Zusammenarbeit von Oberschule und Universität bei 3D-Druck

Schön häufiger berichteten wir von 3D-grenzenlos über die Einführung und Anwendung von 3D-Druck in Schulen. Erfreulicherweise immer häufiger auch aus Deutschland. Eine Schülerfirma der Oberschule Ronzelenstraße aus Bremen mit den Namen Fabrikationslabor (FabLab) hat jetzt in einem Projekt 700 Medaillen mit einem 3D-Drucker hergestellt, berichtet der Weser Kurier. Beheimatet ist die Schülerfirma in der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (Dimeb) des Technologiezentrums Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen.

Figur aus dem 3D-Drucker von Schülern präsentiert

Studenten der Universität Bremen und Schüler der Schülerfirma präsentieren das Ergebnis ihres 3D-Drucks (© Jürgen Juschkat, von weser-kurier.de).

Einmal wöchentlich lernen 14 Neuntklässler den Umgang mit 3D-Druckern. Die Schule kooperiert für den 3D-Druck mit der Universität Bremen. Ein beispielhaftes Projekt wie wir finden! Die drei Mädchen und elf Jungen der Schülerfirma erhalten Aufträge für die Fertigung und werden bei der Umsetzung von s.g. Uni-Workshops unterstützt. Das Projekt wird seitens des Wissenschaftlers Bernard Robben betreut.

Die zu erstellenden Objekte werden eingescannt und die gewünschten (bzw. geforderten) Formen am Computer (nach-)bearbeitet. Als Computer dient eine leistungsstarke Spielkonsole. Laut Robben seien bisher häufig einfache Dinge wie T-Shirts und fahrende Schüsseln entstanden. Im Rahmen eines Großauftrags mussten jetzt 700 Medaillen für den Ende Juni 2014 stattgefundenen International Girls Cup im Fußball beim ATS Buntentor gedruckt werden. Die Medaille stellt eine Manga-Figur dar, die mit einem 3D-Drucker, Laser-, und Vinylcutter verbunden mit Mikrocontrollern und Zubehör ausgeschnitten wurde. Am Ende wurden die Figuren noch graviert.

Finanzierung mit staatlicher Förderung

Die Schüler haben durch die Arbeit mit dem 3D-Drucker einen Zugang zu neuen Lernthemen und vor allem einer innovativen, wachsenden Technologie erhalten. Phänomene aus Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaft werden für die Schüler physisch greifbarer. Auch Prozesse und Abläufe von produzierenden Unternehmen der späteren Arbeitswelt werden für die Schüler verständlicher.Unterstützt wurde die Schülerfirma mit Fördergeldern der SWB-Bildungsinitiative und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des auf zwei Jahre ausgelegten Projektes EduFab. Weiter so!

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