Das belgische 3D-Druck-Unternehmen Materialise bezog am 21.04.2021 den Neubau seines Metall-3D-Druck-Kompetenzzentrums in Bremen. In der Einrichtung werden zukünftig Forschungen und Entwicklungen zum Metall-3D-Druck stattfinden. Das neue Kompetenzzentrum vereint die bisherigen beiden Standorte in Bremen.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Materialise bezog am 21. April 2021 sein neues Kompetenzzentrum für den Metall-3D-Druck in Bremen. Das erklärte das belgische Unternehmen dem 3D-grenzenlos Magazin gegenüber in einer Pressemitteilung. Die Umsetzung kostete 7,5 Mio. Euro und brachte dem Unternehmen nach eineinhalb Jahren Bauzeit einen Neubau mit einer Arbeitsfläche von mehr als 3.500 Quadratmetern. 120 Mitarbeiter können darin an mehr als 30 industriellen Metall-3D-Druckern und weiteren Geräten rund um die additive Fertigung den industriellen Metall-3D-Druck erforschen. Ein Schwerpunkt ist dabei das wichtige allseits bedeutende Thema Nachhaltigkeit.

Details zum Neubau

Neubau Materialise Bremen
Das neue Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck von Materialise in Bremen (Bild © Materialise).

Die Entwicklung von Software zum Metall-3D-Druck und dessen Vertrieb wird bereits seit 2011 am Standort Bremen von Materialise betrieben. 2016 wurde das Ganze um einen Fertigungsbereich für den industriellen Metall-3D-Druck ergänzt. Die beiden Standorte werden mit dem Neubau vereinigt und vergrößert. Im neuen Bremer Kompetenzzentrum werden die Bereiche Forschung, Softwareentwicklung und Fertigung unter ein Dach gebracht.

Marcus Joppe, Geschäftsführer der Materialise GmbH in Deutschland, erklärt:

„Der Neubau unseres Metall-Kompetenzzentrums für 3D-Druck war in den letzten Jahren aufgrund laufend steigender Nachfrage immer wichtiger geworden. Durch die Corona-Pandemie hatte sich der Druck sogar noch verstärkt. Denn angesichts instabiler internationaler Lieferketten hat sich die additive Fertigung auch im Metallbereich als eine Technologie bewiesen, die Unternehmen wegen ihrer Flexibilität und deren Möglichkeiten zur dezentralen On-Demand-Produktion widerstandsfähiger macht gegen äußere Krisen. Das hat zu einer Neubewertung und einem Strategiewechsel bei vielen Unternehmen geführt und wird die Nachfrage nach entsprechender additiver Fertigung und 3D-Druck-Software nochmals steigen lassen.“

Dr. Ingo Uckelmann, technischer Leiter Metall-3D-Druck bei Materialise, ergänzt:

„Mit dem Metall-Kompetenzzentrum bedienen wir industrielle Kunden in aller Welt. Gleichzeitig führen wir hier Forschungsprojekte durch und entwickeln unsere Softwarelösungen weiter. Durch die verstärkte Integration beider Bereiche können wir nun bei der Software besser von unserer Erfahrung aus den Fertigungsprozessen profitieren. Umgekehrt tragen unsere besonderen Software-Kenntnisse dazu bei, den 3D-Druck kosteneffizient umzusetzen und hochwertige Lösungen in verschiedenen Metallen zu realisieren.“

Joppe sagt weiter:

„Ein besonderer Schwerpunkt in unserer Forschungsarbeit in Bremen wird im Einklang mit den Unternehmenszielen von Materialise das Thema Nachhaltigkeit sein. Denn Metall-3D-Druck ist zwar eine Schlüsseltechnologie, um nachhaltigere Lösungen zu schaffen, etwa durch Leichtbau oder Funktionsverbesserungen. Aber die additive Metallfertigung selbst muss nachhaltiger werden, indem zum Beispiel die Druckprozesse weiter optimiert und energieeffizienter gestaltet werden. Auch eine konsequentere Rückgewinnung und Wiederverwendung von Metallpulverresten zählt zu den Ansatzpunkten.“

Weiteres zu Materialise

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Materialise eine Kaufoption für den Anbieter von Lösungen für Additive Manufacturing-Workflows Link3D Inc. erhalten hat. Materialise könnte damit den geplanten cloudbasierten Zugang zu seiner AM-Software-Plattform schneller umsetzen. Im November 2020 stellt Materialise mit „Bluesint PA12“ 100% recycelbares Kunststoffpulver für den 3D-Druck vor. Im März 2021 kam mit dem Sindoh S100 ein 3D-Drucker auf den Markt, der das Material Bluesint PA12 verarbeiten kann.

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