Die chinesische Volksbefreiungsarmee versteht es bei militärischen Projekten den Einsatz von technischen Geräten vor den Medien geheim zu halten – bis jetzt. Eine Militärübung zeigt jetzt, dass 3D-Drucktechnik auch dort nicht ungenutzt bleibt.

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Volksbefreiungsarmee
Wappen der Volksbefreiungsarmee (© wikipedia.org)

Es gibt mittlerweile einige Staaten, die den Einsatz von 3D-Drucktechnik nicht nur in der Industrie und Medizin, sondern auch innerhalb ihres Militärs vorantreiben wollen. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind nur zwei davon. Da wundert es einen doch, dass ein Land wie China, das als die Nation gilt, die technologisch immer ganz vorne mit dabei war, den Einsatz von 3D-Druckern noch nicht für sich entdecken konnte. Oder sind sie einfach nur besser darin diese zu geheim zu halten?

Die Folgen einer einfachen Militärübung der Volksbefreiungsarmee in der Chengdu-Region aus der vergangenen Woche beweist das Gegenteil. Reporter in der Region wurden nämlich zufällig Zeugen eines genialen 3D-Druckereinsatzes, als ein Öltanker in einem Konvoi Feuer fing und erhebliche Schäden an der Kupplung erlitt. Statt stundenlang auf die Reparatureinheit zu warten entschied sich einer der Soldaten einfach den einsatzbereiten 3D-Drucker, der anscheinend bei den Militärübungen und -einsätzen nicht fehlen darf, zu nutzen.

Schneller als gedacht hatte der technikgewandte Soldat mithilfe eines einfachen Desktopdruckers ein exaktes Duplikat der Kupplung nachentworfen und ausgedruckt. Genutzt wurde dafür ein puderartiges Polymer und ein einfaches Bindemittel, so die Reporter, die das Spektakel mit angesehen hatten. Nach einigen Testläufen berichteten die Einsatzmitglieder, das der Tanker wieder gefahren und eingesetzt werden könne.

Das chinesische Militär versteht es Operationen und Einsätze vor der Öffentlichkeit zu verstecken, denn wie sich herausgestellt hat war dies nicht der erste 3D-Druckereinsatz bei Übungen gewesen. Das man in den militärischen Fahrzeugen überhaupt einen 3D-Drucker und das benötigte Material findet zeigt, dass die Volksbefreiungsarmee schon lange dessen technische Vorteile nutzt. Nicht nur Kupplungen, auch andere Autoteile seien schon ausgedruckt und getestet worden – und das mit Erfolg. Bleibt abzuwarten, wie lange es noch dauert, bis weitere Nationen von diesen Nutzen Wind bekommen.

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