Der Hersteller für 3D-Drucker für das Bauwesen aus Dänemark COBOD hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2019 vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnet bereits im zweiten Jahr seines Betriebs Gewinne. Als Hauptgrund für die guten Geschäftszahlen nennt COBOD seinen Konstruktions-3D-Drucker BOD2.

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COBOD ist ein noch junges Unternehmen, das sich sowohl in der 3D-Druck-Branche als auch in der Bauindustrie sehr schnell einen Namen mit seinen Konstruktions-3D-Druckern gemacht hat. Jetzt wurden die Zahlen für 2019 veröffentlicht, die bereits Gewinne für das zweite Jahr des vollen Betriebs zeigen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, die dem 3D-grenzenlos Magazin übermittelt wurde.

Hohe Erfolgsbilanz dank dem BOD2

Henrik Lund-Nielsen, Gründer und General Manager von COBOD, zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für ihn ist es ein Beweis für die „einzigartige Wettbewerbsfähigkeit“ des Unternehmens und des BOD2 3D-Konstruktionsdruckers. Von Anfang an setzte das Unternehmen auf offene und ehrliche Kommunikation mit Kunden, auch bei Fehlern. Das habe Lund-Nielsen zufolge viele Unternehmen, große wie kleine, überzeugt, COBOD zu vertrauen und zusammen mit dem 3D-Drucker-Hersteller die Weiterentwicklung seiner Geräte voranzutreiben. Darunter befand sich auch die deutsche PERI-Gruppe, ein Unternehmen für Betonschalungsausrüstung, die COBOD als Minderheitsaktionär beitrat.

Zu COBODs Kunden zählen Unternehmen wie Kamp C aus Belgien, die deutsche PERI Group, die Technische Universität von Dänemark und die saudi-arabische Elite for Construction & Development. Die PERI Group vertreibt die 3D-Konstruktionsdrucker im deutschsprachigen Teil Europas. Trotz COVID-19 will COBOD 2020 aufgrund eines starken Auftragseingangs neue Märkte und Kontinente betreten.

Erfolg trotz COVID-19

Jens Berthol Hansen, CFO von COBOD, erklärte:

„Wenn wir den Auftragseingang für 2019 mit 2020 vergleichen, liegen wir weit über 2019 und haben in den ersten 4 Monaten die gleiche Anzahl von Aufträgen wie im gesamten Jahr 2019 erzielt, was einem 3-fachen entspricht schnellere Auftragseingabe in diesem Jahr. Seit Anfang März waren keine Kunden mehr zu Besuch, aber das hat unseren Auftragseingang nicht behindert.“

3D-Drucker für das Baugewerbe können auch für andere Anwendungen als den Druck von Gebäuden vor Ort genutzt werden. Der Bau von Brücken zum Beispiel. Im Jahr 2020 will COBOD aufgrund des starken Auftragseingangs neue Anwendungen sowie neue geografische Märkte erschließen.

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