Das koreanische Schwerindustrieunternehmen Doosan Heavy eröffnete die eigenen Angaben zu Folge größte 3D-Druck-Produktionsstätte in Korea. Dort werden zukünftig unter anderem sowohl großformatige Gasturbinen für Kraftwerke mit 3D-Druckern hergestellt als auch 3D-gedruckte Prototypenteile für den koreanischen Kampfjet KF-21 im additiven Fertigungsverfahren produziert. Die Eröffnungszeremonie geschah virtuell in Teilnahme lokaler Persönlichkeiten.

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Das Schwerindustrieunternehmen Doosan Heavy hat laut einer Pressemitteilung in einer Online-Veranstaltung die Eröffnung seiner neuen 3D-Druck-Fertigungstätte auf dem Gelände seines Hauptsitzes in Changwon zelebriert. Es ist die bisher größte 3D-Druck-Produktionsstätte in Korea, heißt es in der Mitteilung.

An der Eröffnung nahmen Persönlichkeiten wie der Bürgermeister von Changwon, Seong-Mu Heo, und Gun Young Heo, Präsident der Verteidigungsbehörde für Technologie und Qualität (DTaQ). Nak Kyu Lee, der Präsident des Korea Institute of Industrial Technology, Yeonin Jung, COO von Doosan Heavy Industries & Construction und Youngmin Kwon, Präsident von Mottrol, waren ebenfalls dabei. Doosan versendete sogar 3D-gedruckte Einladungskarten und Turbinenschaufelmodelle an seine Gäste.

 

3D-Druck bei Doosan Heavy

Seit 2014 arbeitet Doosan Heavy mit der 3D-Druck-Technologie und stellt damit Gasturbinen für Kraftwerke her. Das Unternehmen besitzt fünf Metall-3D-Drucker, die sich alle in der kürzlich gebauten 3D-Druck-Fertigungshalle befinden. Doosan Heavy verfügt außerdem über den weltweit größten Metall-3D-Drucker X LINE 2000R von GE Additive, der Metallteile in seinem Bauraum mit einer Größe von 800 x 400 x 500 mm drucken kann. In der neu eröffneten Fertigungsanlage sind zudem mehrere Metall-3D-Drucker von GE Concept Laser und EOS.

Doosan Heavy stellt neben großformatigen Gasturbinen für Kraftwerke auch 3D-gedruckte Prototypenteile für den koreanischen Kampfjet KF-21 her. Es ging außerdem ein „Memorandum of Understanding on Cooperation for 3D Printing and Gas Turbine Materials Technology“ mit dem Korea Institute of Ceramic Engineering and Technology (KICET) ein, einem auf Keramik spezialisierten Forschungsinstitut unter dem Ministerium für Handel, Industrie und Energie.

Yongjin Song, CSO von Doosan Heavy, sagte:

„Dank unserer Ingenieurs-, Material- und Fertigungskompetenz hat sich Doosan Heavy Industries & Construction zum einzigen Unternehmen in Korea entwickelt, das über die Fähigkeit verfügt, ein 3D-Druckverfahren für verschiedene Metallarten selbst zu entwickeln. Wir planen, Synergien zu schaffen, indem wir unsere 3D-Drucktechnologie in vielen weiteren Bereichen einsetzen, nicht nur bei der Herstellung von Kraftwerkskomponenten, sondern auch bei der Entwicklung von Teilen für Branchen wie die Luftfahrt- und Verteidigungsbranche.“

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