Ursprünglich wurde DS Automobiles als Citroën Marke eingeführt. Seit 2014 vertreibt die PSA-Group sein Unternehmen DS Automobiles als eigenständige Premiummarke und setzt dabei auch auf innovative Fertigungsmethoden. So wandte sich DS Automobiles erst kürzlich dem 3D-Druck zu, um im Innenraum der Fahrzeuge ein Gefühl von Luxus zu schaffen, dabei aber auch gleichzeitig den Materialverbrauch und die Kosten möglichst gering zu behalten. Zur Herstellung der komplexen Titanformen, die an der Krümmung des Türgriffs angebracht sind, nutzt DS Automobiles den Laserpulverbett-Fusionsprozess.

DS 3 Dark Side Edition
Ein Fahrzeug der DS 3 Dark Side Edition. (Bild: © theautomobilist.fr)

3D-Titan-Druck

Das Titanpulver verschmilzt in einem über 65 Stunden andauernden Prozess und erhält dann eine manuelle Nachbearbeitung. Auch der Zündschlüssel des DS 3 Dark Side ist mit einem Titanteil aus dem 3D-Drucker ausgestattet. Dies soll zu einem einheitlichen Design beitragen und die Premium-Metallästhetik hervorheben. Die Metallteile wurden von DS-Stylisten mit einer parametrischen Design-Software entworfen, die sich auf Daten und Algorithmen und nicht auf Formen konzentriert.

Mit Titan verkleideter Türgriff
Innenverkleidung des Türgriffs aus 3D-gedrucktem Titan. (Bild: © theautomobilist.fr)

3D-Skin-Technologie

Zusätzlich zum 3D-Druck setzt DS Automobile auch noch auf eine weitere innovative Technologie, die als „3D Skin“ bezeichnet wird. Dieses Verfahren beinhaltet nach Unternehmensangaben die Anwendung einer körnigen Sprühbeschichtung, die auf eine Folie aufgetragen wird. Diese wird dann mit geometrischen Designs versehen und ausgeschnitten. Diese Technologie wurde früher schon für Konzeptfahrzeuge genutzt, kommt jetzt aber nach Angaben von DS Automobiles weltweit das erste Mal auf einem Serienfahrzeug zur Anwendung.

3D Skin Außenhaut des DS 3 Dark Skin Edition mit geometrischen Formen. (Bild: © theautomobilist.fr)

DS Automobiles arbeitet mit dem 3D-Drucker Hersteller Divergent 3D zusammen. Diese Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereitstellung des effizienten und nachhaltigen Produktionsprozesses, nicht aber auf die Fertigung der Premium-Oberflächen. Divergent 3D arbeitet im Übrigen auch mit dem deutschen 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions zusammen.

Sonst wird der 3D-Druck in der Automobilindustrie hauptsächlich für die Fertigung komplexer funktionaler Teile, so unter anderem auch für die Ersatzteilherstellung genutzt. Das ist vor allem auch für Fahrzeuge sinnvoll, von denen keine neuen Ersatzteile mehr produziert werden.

 

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