In der hessischen Stadt Gießen gibt es von MakerPop e.V. einen Laden, in dem der 3D-Druck vorgestellt wird und in dem zukünftig auch Workshops für Kinder durchgeführt werden sollen. Schwerpunkt des Makerspaces sind dem Verein zufolge Nachhaltigkeit und Innovationslust. Interessierte Gießener können in dem Laden 3D-Drucker live erleben.

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Wappen GießenDer Verein MakerPop e.V. betreibt laut einem Artikel in der „Gießener Allgemeinen“ im Seltersweg 49 in Gießen einen Laden, der als Showroom zur Präsentation der 3D-Drucktechnologie und seiner Fähigkeiten dient. Ab März sollen dort Workshops für Kinder angeboten werden. Gegründet wurde MakerPop vom Industriedesigner Matthias Schiffke zusammen mit Gleichgesinnten.

Workshops für Kinder geplant

Der Wirtschaftsinformatiker und Mitorganisator Frank Häuser arbeitet am 3D-Druck eines Gepäckträgers für sein Mountainbike, weil der Fahrradhersteller selbst keinen anbietet. Der geplante Workshop für Kinder könnte so ablaufen wie jener, den der Verein in einer Wettenberger Schule abhielt. In dem Workshop an der Grundschule malten Kinder Symbole auf Papier, die im Anschluss von einer PC-Software in 3D-Dateien umgewandelt und schließlich mit einem 3D-Drucker in die reale Welt gebracht wurden.

Mitarbeiter vor 3D-gedruckten Objekten
Der Verein MakerPop e.V. betreibt im Seltersweg 49 in Gießen einen Laden, der als Showroom zur Präsentation des 3D-Drucks und seiner Fähigkeiten dient (Bild © Schepp/giessener-allgemeine.de).

Nachhaltigkeit und Innovationslust

Wie Industriedesignerin Susanne Schiffke, die dritte Mitgründerin von MakerPop e.V. erklärte, können Kinder ihre Kreativität ausleben, erhalten zugleich ein Gefühl für Strukturen und Voraussetzungen für Stabilität. Mit dem Makerspace soll die Innovationslust gefördert werden.

Die Nachhaltigkeit spielt bei MakerPop eine zentrale Rolle. Beim 3D-Druck wird nur die Materialmenge verwendet, die zur Fertigung des gewünschten 3D-Objekts erforderlich ist. Im Gegensatz dazu fällt bei anderen Fertigungstechniken Abfall an. Ersatzteile für alltägliche Gebrauchsgegenstände wie etwa für einen Mixer, bei dem der Deckel gebrochen ist, lassen sich mit einem 3D-Drucker fertigen. Der Mixer muss dann nicht im Müll landen. Nachhaltigkeit ist auch für den Designer Beer Holthuis ein Thema, der im letzten Jahr den PaperPulp 3D-Drucker präsentierte.

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