Die Hilfsorganisation Handicap International nutzt die Möglichkeiten der 3D-Scanner und 3D-Drucker, um passgenaue Prothesen für Patienten in entlegenen Gebieten unserer Welt vor Ort herzustellen. Jetzt stellte Handicap International seine Arbeit im Togo (Westafrika) vor und zeigte, wie der 3D-Druck einem sechsjährigen Jungen geholfen hat eine Behinderung seines Fußes zu verbessern.

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Die Hilfsorganisation Handicap International arbeitet in Lome im Togo (Westafrika) mit mobilen 3D-Scannern und 3D-Druckern, um maßgeschneiderte Prothesen für Patienten ohne Zugang zu solchen medizinischen Hilfe herzustellen. Laut einer Presseinformationen der Organisation werden betroffene Körperteile wie etwa ein Bein vor Ort eingescannt und anschließend die notwendige Prothese, Schiene oder Orthese mit einem 3D-Drucker vor Ort hergestellt.

Passgenaue Kunststoffschiene für den sechsjährigen Geraldo

Einer der Patienten war der sechsjährige Junge Geraldo, der im Juni 2018 mit seiner Mutter und Bruder das Reha-Zentrum in Lome besuchte. Sein rechter Fuß war etwas verdreht, weshalb er nicht richtig laufen konnte. Je älter er wird, desto instabiler würde das Bein, seine Bewegungen stark einschränken und Schmerzen verursachen. Zur Korrektur seines Fußes erhielt er eine Kunststoffschiene, die im 3D-Druckverfahren schichtweise hergestellt wurde.

Im Vorfeld wurde Geraldos Bein zwei Wochen zuvor mit einem tragbaren 3D-Scanner eingescannt und in einen Computer eingelesen. Die Schiene entspricht exakt Geraldos Knöchel und Unterschenkel. Er muss sie nur in der Nacht tragen und wird seinen Knochen im Verlauf der Zeit in die richtige Position verschieben.

Handicap International Mitarbeiter bei der Arbeit mit dem 3D-Modellen und dem 3D-Drucker
Die Hilfsorganisation Handicap International arbeitet in Lome im Togo mit leichten mobilen Scannersystemen und 3D-Druckern, um maßgeschneiderte Prothesen für Patienten zu fertigen (Bild © Xaume Olleros / HI).

Innovative Möglichkeit, Menschen in abgelegenen Regionen zu helfen

Handicap International sieht im 3D-Druck eine innovative Möglichkeit rund 40 Millionen Menschen, die eine Reha benötigen und in abgelegenen Regionen wohnen, dank tragbarer Scannersysteme zu helfen. Per Scanner werden die Patienten vermessen und darauf basierend angepasste Orthesen, Schienen oder Prothesen per 3D-Drucker hergestellt. Das „FieldLab“ aus dem 3D-Drucker sorgte im Dezember 2017 für Aufmerksamkeit, weil es 90 Prozent weniger kostet als andere Geräte und Bluttests in entlegenen Gegenden Afrikas ermöglicht.

» Hashtag #3dprintwithlove: Über 100 Beispiele um mit 3D-Druck Gutes zu tun

„Körperbauer“ – ein zukunftsträchtiger Beruf

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