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Rapid.Tech + FabCon 3.D zeigt die Grenzenlosigkeit des 3D-Drucks

Auf der Fachmesse Rapid.Tech + FabCon 3.D der Messe Erfurt stellen im Juni zahlreiche Referenten ihre aktuellen 3D-Druck-Projekte und laufenden Forschungen vor. Darunter ein Projekt, bei dem erstmals lebende Algenzellen erfolgreich per 3D-Druck hergestellt wurden.

Auf der Messe Rapid.Tech + FabCon 3.D, die vom 20. bis 22. Juni 2017 auf der Messe Erfurt stattfindet, werden die neuesten Entwicklungen im Bereich der Additiven Fertigung vorgestellt. Die Fachforen AM Science und Fraunhofer-Allianz GENERATIV bieten dabei die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Additive Manufacturing an, wozu auch erstmals lebende gedruckte Algenzellen gehören.

Ein wachsender Bereich mit außerordentlichen Möglichkeiten ist das 3D-Bioprinting, bei dem es zum ersten Mal gelungen sei, Algenzellen im 3D-Druckverfahren herzustellen, wie die freie Journalisten Ina Reichel im Auftrag der Messe Erfurt GmbH gegenüber 3D-grenzenlos berichtet. In einem Vortrag wird über diese sensationelle Entwicklung auf der Fachmesse in Erfurt berichtet. Weitere Informationen erhalten Sie auch wie gewohnt auf 3D-grenzenlos und in unserem kostenlosen Newsletter. Basierend auf den gedruckten lebenden Algenzellen lassen sich lebensfähige künstliche Gewebestrukturen herstellen. Ein sehr interessantes Thema. Für weitere Informationen empfiehlt sich der Bericht „Algen revolutionieren 3D-Druck von Zellen“ der TU-Dresden.

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Belichtungsprozess Selektives Laserschmelzen
Belichtungsprozess Selektives Laserschmelzen (Bild © Fraunhofer ILT Aachen/RWTH Aachen).

Die Qualifizierung und prozesssichere Nutzung hybrider 3D-Werkstoffsysteme für das Laserschmelzen, wie zum Beispiel Verbunde aus Kupfer und Stahl oder Kupferlegierungen wie CuCr1Zr nehmen einen breiten Raum bezüglich Erkenntnissen wie aktuellen Ergebnissen ein. Die generative Fertigung komplexer Hochleistungskühlkörper, die ein effizientes Wärmemanagement bei Hochleistungselektronik oder Lasertechnik gewährleisten, werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Auf der Messe wird auch dieses Verfahren vorgestellt. Den Werkstoff-Innovationen in der additiven Kunststoffverarbeitung widmen sich weitere Referate.

Das Forum Fraunhofer-Allianz GENERATIV wird auf der Rapid.Tech die aktuellen Entwicklungen wie die Multimaterialverarbeitung, die Herstellung großer Bauteile und roboterbasierter Fertigungsprinzipien präsentieren. Verfahrens- und Anwendungsentwicklungen im Bereich der Metalle, Keramiken und Kunststoffe werden ebenfalls Thema sein. Die insgesamt sechs Vorträge werden sich unter anderem neuen Materialien und Layouts für die digitale Fertigung von Einlagen für Diabetes-Patienten vorstellen.

Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke werden an allen drei Tagen aktuelle Beispiele des Additive Manufacturing (AM) auf der begleitenden Fachmesse vorstellen. Die Rapid.Tech hat ihren Schwerpunkt auf industrielle Anwendungen, während die FabCon 3D ein Treffpunkt kreativer Start-ups, Hobby-Makers und Szene-Größen ist. Rund 200 Aussteller aus zehn Ländern meldeten sich bis April 2017 bereits an.

Im Jahr 2016 wurden 4.500 Fachbesucher und Kongressgäste aus 19 Ländern und 176 Aussteller aus 17 Ländern gezählt. Der Messe und Kongress dürften dieses Jahr einen neuen Rekord erreichen.

Auch andere Veranstaltungen in Deutschland bieten interessante Informationen zum 3D-Druck. Auf der K-Messe 2016 in Düsseldorf stellte die Hochschule Trier eine 3D-Druck-Testplattform vor und in Barcelona präsentierte sich mit dem IN(3D)USTRY WORLD CONGRESS erstmals eine neue Messe zum Thema 3D-Druck. Viele weitere Beispiele bietet unsere Themenseite 3D-Druck-Events.

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